Katajew, Valentin
Valentin Katajew, geboren 1897 in Odessa, begann seine literarische Karriere vor der Russischen Revolution und wurde in den zwanziger Jahren u. a. mit dem Roman Die Defraudanten rasch berühmt. Sein großes Vorbild war Iwan Bunin, in Kubik als »der Lehrer« bezeichnet. Kubik, 1969 in Russland erschienen und damals als Provokation empfunden, ist eine der kostbarsten Hervorbringungen der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Valentin Katajew starb am 12.4.1986.
Geier, Swetlana
Swetlana Geier, die »Grande Dame der russisch-deutschen Kulturvermittlung«, geboren 1923 in Kiew, hat Lew Tolstoj übersetzt, die Modernisten Belyi und Bulgakow, den »russischen Kafka« Platonow, Valentin Katajew, neben den Nobelpreisträgern Bunin und Solschenizyn die großen Romane Dostojewskijs und das Gesamtwerk von Andrej Sinjawskij. Für ihre Übersetzungen wurde sie vielfach ausgezeichnet. Zudem erhielt sie die Ehrendoktorwürden der Universitäten Freiburg und Basel. Swetlana Geier verstarb am 7. November 2010 in ihrem Haus in Freiburg im Breisgau. Im Dörlemann Verlag erschienen in ihrer Übersetzung Iwan Bunins Ein unbekannter Freund und Valentin Katajews Kubik.
Valentin Katajew, geboren 1897 in Odessa, begann seine literarische Karriere vor der Russischen Revolution und wurde in den zwanziger Jahren u.a. mit dem Roman "Die Defraudanten" rasch berühmt. Sein großes Vorbild war Iwan Bunin, in "Kubik" als "der Lehrer" bezeichnet. "Kubik", 1969 in Rußland erschienen und damals als Provokation empfunden, ist eine der kostbarsten Hervorbringungen der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Valentin Katajew starb am 12.4.1986.