Karin Mack – Wolkenschatten / Dichterlicht | Buch | 978-3-99028-724-8 | www2.sack.de

Buch, Englisch, Deutsch, 104 Seiten, Format (B × H): 230 mm x 305 mm, Gewicht: 800 g

Karin Mack – Wolkenschatten / Dichterlicht

Gedanken zu Island
Erscheinungsjahr 2018
ISBN: 978-3-99028-724-8
Verlag: Bibliothek der Provinz

Gedanken zu Island

Buch, Englisch, Deutsch, 104 Seiten, Format (B × H): 230 mm x 305 mm, Gewicht: 800 g

ISBN: 978-3-99028-724-8
Verlag: Bibliothek der Provinz


Es gäbe in der frühen isländischen Literatur keine Landschaftsbeschreibung, konstatiert Karin Mack, die seit ihren zwei ausführlichen Island-Reisen eine Kennerin des Schrifttums dieser größten Vulkaninsel der Erde geworden ist. […] Jeder Isländer kann die Texte aus den Urzeiten seiner Heimat bis heute lesen, wächst mit den Inhalten der Helden-, und Schöpfungsmythen der Edda auf. […] Dennoch ist – abgesehen vom einzigen Literaturnobelpreisträger Halldór Laxness – die isländische Literatur außerhalb der Insel kaum bekannt und wenig übersetzt, vor allem die mit komplexen Bildern arbeitende Lyrik sträubt sich geradezu gegen die Übertragung in andere Sprachen.
Karin Mack arbeitet nun an dem Versuch, diesem Land das Beschreibbare zu gewinnen. Keine Landschaftsbeschreibung, keine Reiseerzählung, keine Dokumentation einer Erkundung, sondern Bildräume lässt sie entstehen, die Fehlstellen ebenso ausmachen wie Charakteristisches, Übersehenes ebenso aufnehmen wie Bekanntes, Nebensächlichem Platz bieten wie Bedeutsamem. […]
Mit „Wolkenschatten / Dichterlicht“ folgt sie ihrem System der Bildpaare und Tableaus, wie auch ihrer Vorgangsweise der Gestaltung von Assoziationsräumen. Das Thema der Island-Erkundung und der Kondensierung ihres umfangreichen Bilderfundus in die Form eines Buches führten jedoch zu einer Adaption der Bildersprache in Karin Macks Werk: wie ein breit angelegter Film in vielen Kadern und Schnittfolgen zu einem Ganzen wird, so fügt sich Macks Bilderbeute aus Island zu einem Bildraum, in dem eine Fotografie die andere ergänzt und zu einem Kontinuum zusammenführt. […]
Das Land, das Karin Mack mit ihren fotografischen Beobachtungen beschreibt, ist ein Land, das im Erfahren der Natur währt und dauert. Die Fotografin unternimmt den Versuch, diesem Land ein Bilderdokument zu widmen, in dem jenseits des Beschreibbaren eine subtile Erzählung entsteht. Langsam lichten sich die Nebel, eisig schimmert das glasklare Meer, die Menschen hier kehren immer wieder zurück.

( im Vorwort)
Karin Mack – Wolkenschatten / Dichterlicht jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


Mack, Karin
Karin Mack: geboren 1940 in Wien, lebt in Wien. 1967–78 Architekturfotografie. 1977–82 Mitglied der Intakt. 1978–88 Studium der Kunstgeschichte und Italienisch an der Universität Wien. 2015/16 Universitäts-Lektorin am Institut für Kunst & Gestaltung der TU Wien

1975–86 Selbstporträts zur Befindlichkeit der Frau in Serien & Montagen. 1982 „Weiße Schatten auf schwarzem Schnee“, Reflexionen zu Abwesenheit und Erinnerung. 1982–85 „Das Neue Universum“, 6teilige Fototableaus, Beiträge zum ganzheitlichen Sehen in der Fotografie. 1994–2004 wohnhaft in den Niederlanden. Seit 2007 Untersuchungen zur Medienberichterstattung: „European Identity in a Global World“, Collagen. 2013/14 „Scratching the Surface“, zur Oberfläche von Fotografie und Kleidung. Seit 2010 Arbeit mit der Lochkamera. 2010 „Styx“. Zeitschichten, zum Phänomen Zeit in Archäologie und Natur.

Texte zu eigenen Arbeiten, Vorträge, Artist Talks im In- und Ausland. Videofilme aus Stand- und bewegten Bildern.

2014 Kuratur der Ausstellung „Buchstaben, Worte, Texte in fotografischen Bildern“ für FLUSS, NÖ Initiative für Foto- und Medienkunst, Schloss Wolkersdorf; 2016 Übernahme dieser Ausstellung durch das Fotoforum Innsbruck. 2014 Kuratur der Ausstellung „EXPERIMENT ANALOG“ für das Künstlerhaus Wien (Co-Kuratorin Maria C. Holter)

Publikationen:
„Selbstporträts 1975–1985“, Sonderzahl, Wien 1985. „Kunstwege 70“, Sonderzahl, Wien 2007. „Räume des Selbst“, Hrsg. FLUSS, Fotohof, Salzburg, 2010. „Freischwimmen“ zur Geschichte der INTAKT, Edith Almhofer D.E.A., Wien 2011. „Ferne Nähe, nahe Ferne“, Fotohof Salzburg 2014

Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- & Ausland, u.a: 1982 Kulturinstitut NY; 1985 Museum des XX Jahrhunderts, Wien; 1985 Rom; 1986 Catania; 2007 Wien Museum; 2010 Fluss, Wolkersdorf; 2014 Athen; 2015 Kunsthalle Hamburg; 2016 Photographers Gallery London; 2017 MUMOK, Wien.

Preise:
1978 Walter Buchebner Preis. 1982 Römerquelle Kunstwettbewerb – 3. Preis. 1985 Staatsstipendium für bildende Kunst. 2010 Goldener Lorbeer der Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler, Künstlerhaus Wien. 2016 Preis der Stadt Wien für bildende Kunst

Mitglied von FLUSS, Initiative für Foto- und Medienkunst, Wolkersdorf, NÖ

Breindl, Martin
Martin Breindl: geboren 1963 in Wien. Studium an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien und an der Universität Wien. Seit 2001 Kurator von Fluss – NÖ. Fotoinitiative. Von Jänner 2001 bis September 2002 Content Design für Kunstradio Online. Arbeiten in den Bereichen Intermedia, Installation, net.art, Radiokunst, Sound Art, Video und Bildende Kunst.



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.