E-Book, Deutsch, 300 Seiten
Karg Wie's kommt so kommt's
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-347-15858-0
Verlag: tredition
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Die Hoffnung stirbt zuletzt
E-Book, Deutsch, 300 Seiten
ISBN: 978-3-347-15858-0
Verlag: tredition
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Ich - "79 geboren" lebte mit schönen Zukunfts-aussichten vor meinem schlimmen Schicksalsschlag 2000 bei meinen Eltern in einem kleinen bayrischen Dorf und nach schwer wieder erlangter/erlernter Gesundheit/Selbstständigkeit lebe und arbeite ich nun "sorgenfrei und glücklich" in Kaufbeuren.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Vorwort:
Ich bin/war in dieser realen Geschichte ein 20 jähriger, junger Mann und ich möchte mit dieser Erzählung versuchen, ihnen zu zeigen, daß es etwas bringt nie aufzugeben und immer weiter zu machen.
Ich sprang, dem Tod nach einem Verkehrsunfall nochmals von der Schippe.
Ich schildere euch in dieser Geschichte „Meine Unfallgeschichte“ und der schwere, harte Weg der Genesung. Anstrengende Zeiten, die unter anderen mit Reha, Umschulung, verschiedene Ausbildungen/Berufe und alten „Freunden“ ziemlich schwer für mich waren. Zwei Jahrzehnte, die leider mehr negative wie positive Erlebnisse für mich hatten.
Ich möchte euch in dieser Geschichte zeigen, wie ich mit meiner Einstellung zum Leben jedes Problem zur Lösung brachte.
Oft lies mich nur mein seelischer Schmerz wissen, das ich noch am Leben bin.
Aber durch meine positive Lebenseinstellung und einfachen kleinen Tipps die ich euch hier vorstellen möchte, meistere ich mein oft schweres Leben.
Und auch die Wahl, meine Arbeit auf dem 2. Arbeitsmarkt weiter zu führen, war oder ist bestimmt nicht die Schlechteste.
Ich schildere Ihnen, wie ich es versucht und geschafft habe mich, mit all meinen kleinen, wie großen Fehlern anzunehmen und zu akzeptieren.
Da ich unfallbedingt jetzt nicht mehr gesund bin und froh sein muss, daß ich soweit wieder fast alles selbstständig erledigen kann, da entschuldigt in diesem Buch bitte, das ich in meinem eigenhändig geschriebenen Geschichte Rechtschreibfehler habe - aber diese Rechtschreib-Probleme sollen und dürfen nicht der Grund sein, daß ich diese Geschichte/ dieses Buch nicht veröffentlicht werden sollte!
Meine Unfallgeschichte und wie ich immer wieder den Mut fand/finde trotz ständiger Rückschläge weiter zu machen und nicht aufzugeben.
Auto-Biographie eines jungen Mannes (der auch du hättest sein können)
der durch einen schweren Schicksalsschlag fast alles verloren hatte was er besaß, sogar den eigenen Glauben an sich selbst. Er wurde zwar nicht derselbe, aber vielleicht ein viel besserer Mensch.
Mit dieser Geschichte will ich zeigen und beweisen dass man die Hoffnung - selbst in aussichtslosen Situationen nie aufgeben darf!
Das Bedeutendste was in meinen jungen Leben passierte ist diese
„Horror“-Unfall-Geschichte
und ich schrieb sie auf solange ich mich daran erinnern kann. Ereignisse die ich nur teilweise noch wusste, erzählten mir meine mich liebenden Eltern, auf die ich stolz und froh bin sie zu haben!
Dieses Buch ist nicht sonderlich dick. Ich schrieb anfangs zuerst nur die 10 schwersten und schwierigsten Jahre in meinem Leben und schiebte es Jahr für Jahr immer vor mir her, dieses Buch weiter zu schreiben.
Da ich nicht große Ausschweifungen machte und nur das für mich bedeutendste und wichtigste hinein schreibe, wurde meine Geschichte, das Buch auch jetzt 20 Jahre nach diesem Unfall kein dicker Wälzer.
Mittlerweile – 20 Jahre nach diesem Unfall fühle ich mich richtig angekommen und mir geht es jetzt berufsmäßig, wohntechnisch und mit privaten Zukunftsplänen und Wünschen hervorragend.
Und ich bitte sie, dass sie es mir nachsehen, dass ich – ein zwar behinderter, aber doch normaler junger Mann bin. Ich habe vielleicht nicht alles in genau richtigem, hundertproentigem, guten deutsch geschrieben, ich habe vielleicht etwas doppelt geschrieben und der Satzbau, die Kommasetzung könnte manchmal nicht genau richtig stimmen, aber ich habe dieses Buch komplett selbstständig geschrieben. Ich konnte es mir finanziell auch nicht leisten einen Lektor korrektur lesen zu lassen. Auch die zeitliche Reihenfolge stimmt in so manch Abschnitten nicht so 100 prozentig genau.
Und wie ihr in dieser Geschichte lesen werdet, habe ich jetzt auch kaum Freunde, die dieses Buch berichtigen hätten können.
Das ist für mich und soll auch für euch der Beweis sein, dass es wirklich etwas bringt seine Wünsche und Hoffnungen nie aufzugeben und immer an sich weiter zu arbeiten!
Und auch, wenn mein Weg zu einem halbwegs, wunschlos glücklichen Leben nicht der ist, den man normalerweise geht, oder gehen sollte, so war/ist dieser Weg den ich gehe zumindest für mich der genau richtige.
Genauso, wie in diesem Buch beschrieben geschahen positive wie auch negative Ereignisse in meinem „neuem Leben“ seit meinem Unfall, die mich sehr berührten und die ich euch mitteilen möchte.
Ich hoffe, ich komme mit dieser für mich so erlebten Geschichte niemandem zu nahe.
Man sagte mir, dass dieses Buch äußerst ehrlich, wie ein Tagebuch geschrieben sei; da es aber sehr berührend und spannend ist, möchte man immer weiter lesen, um zu erfahren was jetzt als nächstes passiert.
Fett hinterlegte Absätze sind Songtexte, die meine noch erwähnte Liebe zur Musik zeigen.
Eben diese fett gedruckten Songtexte und meine momentane Gefühlslage in dieser Geschichte machen diese Songs mehr oder weniger zum
„Soundtrack meines Lebens“.
Ich kann oder will jetzt nicht behaupten , dass meine Methode mit Problemen besser fertig zu werden jedem hilft, aber mir bedeutet es etwas und tut mir wahnsinnig gut, wenn ich für mich vielsagende, berührende Musik höre.
Doch mich freut es mehr und es gefällt mir besser laute, rockige, deutsche, manchmal etwas aggressive Punk/Rock Musik zu hören, als ruhige, brave, emotionale Musik.
Wir sind stets von Hektik umgeben,wir tun
alles und lassen nichts.
dem Alltag voll und ganz ergeben,wir schaffen
was nicht zu schaffen ist.
Höher, schneller, weiter – stets über´s Ziel hinaus.
Ob wir wollen oder nicht,
keine Ende ist in Sicht.
Doch wichtig ist, dass du dich selber nicht vergisst.
LEB JEDEN TAG, LEB JEDEN TAG tu was du willst, tu was du magst
dieses Leben es ist dein, es gehört nur dir allein.
Dein Leben kann besonders sein, mach dich unsterblich es ist deins
DU HAST NUR EINS….
Mein früheres, gesundes und normales Leben
Ich wurde bei meinen Eltern in einem kleinen Dorf großgezogen und mein Leben hatte zu Kindes- und Schulzeiten so manch Höhen und Tiefen. Ich lebte mit meinen Eltern in Oberostendorf, einer 600 Einwohner Metropole, wo jeder eigentlich jeden kennt. Schulisch war ich nicht gerade der Beste, aber geforderte Leistungen (Tests) absolvierte ich stets gut.
Das Unterrichtsfach Sport war immer mein Lieblingsfach. Ich war sportlich immer einer der Besten und manchmal auch der Beste. Bei Bundesjugendspielen zum Beispiel, die einmal im Sommer, wie Winter stattfanden bekam ich jedes mal nicht immer nur eine Siegerurkunde sondern stets eine Ehrenurkunde - und ich wurde sogar 3 oder 4 Mal als Schulbester geehrt.
In meinen qualifizierenden Hauptschulabschluss den ich auch in Sport absolvierte glänzte ich mit Übungen wie Handstandüberschlag übers Pferd oder Flickflack (Salto rückwärts).
Für eine 1 benötigte man an 4 Sport Geräten ( Reck, Barren, Boden, Kasten/ Pferd insgesamt 34 Punkte - wo es beispielsweise für die Übung des normalen Handstandüberschlages 8 Punkte gab. Ich erreichte mit Zusatz-Bonuspunkten insgesamt 38 Punkte und dieses Ergebnis wertete mal besser als eine Eins. Ich wurde mit meinen Übungen mit einer 1 mit Stern bewertet. Außerdem war ich in einem Fußballverein auch sehr erfolgreich und hatte viel Spaß beim Training und bei den Spielen.
Ich war bei sehr vielen Mitschülern wegen meiner freundlichen, sportlichen, lustigen Art immer ein willkommener Freund. Ich war auch 1 Jahr Ringer. In meinem Nachbardorf ist ein kleiner, starker Ringer Club, der in der 2. Bundesliga rang. Da auch mein Bruder dort gerungen hat, ziemlich erfolgreich war und sogar mehrfach Schwäbischer und Bayrischer Meister in seiner Gewichtsklasse wurde, entschied ich mich auch Ringer zu werden.
Da ich erst mit 18 Jahren, also viel zu spät meine Ringerkarriere begann, wurde ich kein guter Ringer und gewann Kämpfe eigentlich nur, wenn meine Gegner 200 Gramm, oder so zu schwer waren, disqualifiziert wurden und nicht ringen durften.
Freunde - ja Freunde hatte ich unzählige. Schulfreunde, Vereinsmitglieder, Partykollegen, Saufbrüder, Wochenend-Kameradschaften,… und da ich in meinen Augen auch nicht hässlich war oder bin kam ich auch beim weiblichen Geschlecht gut an. Ich muss zugeben, ich hatte viele oberflächliche Partnerschaften wo es mir blöderweise aber nur um Bettgeschichten ging.
Als 15-jähriger hatte ich ein Mofa und war damit sehr mobil. Ich besuchte nach dem Schulunterricht oft Klassenkameraden um gemeinsam irgendwelches zu unternehmen.
Als ich einen Klassenkameraden am Samstagabend einmal besuchte und wir bei ihm Videos ansahen, verabschiedete ich mich erst nach 24 Uhr bei ihm. Ich musste nun etwa 9 km nach Hause fahren,...




