Buch, Deutsch, Band Band 052, 416 Seiten, mit 8 Tab., Format (B × H): 155 mm x 232 mm, Gewicht: 804 g
Endzeiterwartungen im württembergischen Pietismus zwischen 1818 und 1848
Buch, Deutsch, Band Band 052, 416 Seiten, mit 8 Tab., Format (B × H): 155 mm x 232 mm, Gewicht: 804 g
Reihe: Arbeiten zur Geschichte des Pietismus
ISBN: 978-3-525-55838-6
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Endzeitliche Erwartungen waren im württembergischen Pietismus auch noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts weit verbreitet. Großen Einfluss hatte dabei Johann Albrecht Bengel (1687–1752), der für das Jahr 1836 den Anbruch eines göttlichen Friedensreiches auf Erden angekündigt hatte. Nach dem Nichteintreten der von Bengel berechneten Ereignisse gelang es einer jungen pietistischen Pfarrergeneration, die enttäuschten Erwartungen aufzufangen und große Teile der pietistischen Privatversammlungen in die Landeskirche zurückzuführen.Auf breiter Quellenbasis verknüpft Michael Kannenberg kirchen- und kommunikationsgeschichtliche Perspektiven und zeichnet so das facettenreiche Porträt einer bewegten Zeit, deren Nachwirkungen noch heute den württembergischen Protestantismus prägen.
Zielgruppe
Theologinnen und Theologen, Historikerinnen und Historiker, alle kirchen- und kulturgeschichtlich Interessierten.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
Einleitung:
Horizont und Hintergrund - Quellen und Methoden - Aufbau und Gestaltung
Kapitel 1:
Kommunikation der Endzeit
Millenarische Anschauungen im württembergischen Pietismus
Kapitel 2:
Zwischen Unruhe und Ordnung
Theologische Strategien im württembergischen Pietismus
Kapitel 3:
Enttäuschte Erwartungen
Der württembergische Pietismus an der Wende
Kapitel 4:
Zwischen Konsolidierung und Resignation
Der württembergische Pietismus im Vormärz
Schluss:
Der württembergische Pietismus zwischen Korntal und Konsistorium
Anhang