Buch, Deutsch, 112 Seiten, HC runder Rücken kaschiert, Format (B × H): 125 mm x 196 mm, Gewicht: 208 g
Bluësie und Prosaik, gerührt - nicht geschüttelt. Überarbeitete Fassung
Buch, Deutsch, 112 Seiten, HC runder Rücken kaschiert, Format (B × H): 125 mm x 196 mm, Gewicht: 208 g
ISBN: 978-3-8192-4224-3
Verlag: BoD - Books on Demand
Dieses Buch möchte schon lange geschrieben werden. Nachdem ihm glaubhaft vermittelt wurde, dass Bücher nicht möchten können, war es plötzlich fertig. Es enthält unterhaltsame Kurzprosa, kurze Ausflüge in die Literatur des Unsinns, vor allem aber merkwürdige, komische und auch ernsthafte Gedichte, deren Machart teilweise an die sog. Gebrauchslyrik des 20. Jahrhunderts erinnern könnte: Was Erich Kästner einmal über die eigenen Verse geschrieben hat, passt nach Meinung des Autors und Lyrik-Skeptikers in aller Bescheidenheit auch zu seinen: Man kann die Gedichte lesen, ohne einzuschlafen; sie sind seelisch verwendbar, und sie sollten nicht mit Erzeugnissen derjenigen Lyriker*innen »... mit dem lockig im Winde wallenden Gehirn ...« (Kästner) verwechselt werden.
Mit Sprachgefühl und Humor spinnt Kahnert zu Beginn ein in kurzen Prosatexten gehaltenes Textgewebe um die Gedichte herum, das die angebliche Entstehungsgeschichte der poetischen Bemühungen erzählt, die mitunter von eigenen Fotografien begleitet werden. Zeichnungen, die ganz offensichtlich vor allem mangelndes Talent bezeugen und auf die Nennung eines Namens verzichten, hat zugegebenermaßen auch der Autor selbst hervorgebracht. Die wirklich tollen Bilder, die fünf Gedichten zur Seite gestellt wurden, stammen aus der Hand von Maren Wendorff (siehe unten). Sie hat ohne Kenntnis der Intention des Autors die Gedichte auf sich wirken lassen und das Ergebnis zu Papier gebracht.




