Junkers | Psychoanalyse leben und bewahren | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 247 Seiten

Reihe: Bibliothek der Psychoanalyse

Junkers Psychoanalyse leben und bewahren

Für ein kollegiales Miteinander in psychoanalytischen Institutionen
1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-8379-7826-1
Verlag: Psychosozial-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

Für ein kollegiales Miteinander in psychoanalytischen Institutionen

E-Book, Deutsch, 247 Seiten

Reihe: Bibliothek der Psychoanalyse

ISBN: 978-3-8379-7826-1
Verlag: Psychosozial-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection



Wie können wir die Psychoanalyse durch gute Zusammenarbeit bewahren? Bei der Diskussion über psychoanalytische Institutionen geht es häufig um Unzufriedenheit mit dem kollegialen Miteinander. Vor diesem Hintergrund beleuchten neun AutorInnen die institutionelle Dynamik in psychoanalytischen Organisationen - ein Thema, das lange Zeit ein Stiefkind der Psychoanalyse war, jedoch heute immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Vorgestellt wird ein breites Spektrum möglicher Probleme sowie Ursachen von Unbehagen. Überlegungen aus unterschiedlichen Perspektiven regen zur Reflexion und Diskussion institutioneller Zusammenarbeit in psychoanalytischen Gruppen, Instituten und Gesellschaften an. Vor einem historischen Hintergrund wird gezeigt, wie institutionelle Probleme von Generation zu Generation weitergegeben werden. Gemeinsam ist allen AutorInnen die Betonung des Miteinanders als Basis einer gemeinsamen Verantwortungsethik, die nur dann verwirklicht werden kann, wenn jedes Gruppenmitglied bereit ist, ein Stück Selbstanalyse »als soziales Wesen in der Gemeinschaft« zu betreiben und kritisch zu prüfen, wie es zu einer kollegialeren Ethik und zu einem konstruktiven Arbeitsklima in der Gruppe beitragen kann.

Mit Beiträgen von Stefano Bolognini, Cláudio Laks Eizirik, Serge Frisch, Gabriele Junkers, B. Miguel Leivi, Philip Stokoe, Martin Teising, David Tuckett und Harriet L. Wolfe

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Weitere Infos & Material


Wie es zu diesem Buch kam
Gabriele Junkers

Die Institutionalisierung der Psychoanalyse
Martin Teising

Der Psychoanalytiker und seine Gesellschaft
Serge Frisch

Containment und Weiterentwicklung einer bewahrenden Institution – eine Herausforderung für Psychoanalytiker
Gabriele Junkers

Der Geschwisterkomplex und die Geschwisterbindung
Konfliktreaktivierung und -verarbeitung in psychoanalytischen Institutionen
Harriet L. Wolfe

Gedanken zur institutionellen Familie des Analytikers und der Vorschlag für eine ›vierte Säule‹ in der Ausbildung
Aspekte und Probleme der Übertragungsdynamik während der psychoanalytischen Ausbildung
Stefano Bolognini

Neugier, der Realität ins Auge sehen und der Widerstand gegen die Strukturierung psychoanalytischer Organisationen
Philip Stokoe

Einige dunkle Seiten des institutionellen Lebens und der institutionellen Intimität
B. Miguel Leivi

Psychoanalytische Institutionen und wie sie der Psychoanalyse helfen werden – wenn wir sie lassen David Tuckett

Neue psychoanalytische Gruppen entwickeln, halten und containen
Cláudio Laks Eizirik

Ausblick
Gabriele Junkers

Abkürzungsverzeichnis


Junkers, Gabriele
Gabriele Junkers, Psychoanalytikerin und Lehranalytikerin, ist Mitglied der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung sowie der IPVereinigung. Sie arbeitet in eigener Praxis. Von 1996-2000 gab sie das Bulletin der Europäischen psychoanalytischen Föderation (EPF) »Psychoanalyse in Europa« heraus und war von 2000-2004 Generalsekretärin der EPF. Von 2004-2007 leitete sie die Europäische Arbeitsgruppe zur psychoanalytischen Ausbildung. Gegenwärtig ist sie Vorsitzende des Ethikrates der DPV sowie des Internationalen (IPA) Kommittees zum Thema »Altern - von Patienten und Psychoanalytikern«. Sie hat mehr als 30 Jahre im Bereich der Gerontologie gearbeitet, ein stationäres Rehabilitationsprogramm für erstmals im Alter erkrankte ältere Menschen entworfen und umgesetzt sowie über psychische Krankheit im Alter und deren Behandlung geschrieben (Klinische Psychologie und Psychosomatik des Alterns, Schattauer). Sie arbeitete als Dozentin für Gerontologie wie auch Psychologie und Psychoanalyse in verschiedensten Einrichtungen wie auch im Fachbereich Psychologie der Universität Bremen. Sie beriet Sozialinstituitonen und veröffentlichte Beiträge zum Thema Organisationsberatung sowie Supervision. Sie veröffentlichte den Reader »Is it too late?« zum Thema der psychoanalytischen Behandlung älterer Menschen sowie verschiedene klinische Arbeiten im Bereich der Psychoanalyse.

Frisch, Serge
Serge Frisch,psychiatrist, training analyst, Belgian Psychoanalytical Society, working in private practice in Luxembourg. EPF President from 2012 to 2016.

Stand: 2016

Teising, Martin
Martin Teising ist Psychiater und Psychoanalytiker. Von 2002 bis 2018 war er Präsident der Internationalen Psychoanalytischen Universität Berlin und von 2015 bis 2019 Europäischer Repräsentant im Vorstand der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung. Seither ist er in freier Praxis tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Psychodynamik des Alterns und der Suizidalität sowie psychoanalytische Konzeptforschung.


Stand: Mai 2022

Bolognini, Stefano
Stefano Bolognini arbeitet als Psychiater und Psychoanalytiker. Seit 2002 ist er Mitglied des europäischen Herausgebergremiums des International Journal of Psychoanalysis. Seit 2009 ist er Präsident der Società Psicoanalitica Italiana und seit 2013 hat er das Präsidentenamt der International Psychoanalytic Association inne. Seine Aufsätze zur Einfühlung, Gegenübertragung und inneren Einstellung des Analytikers erscheinen in den wichtigsten internationalen Zeitschriften.

Junkers, Gabriele
Gabriele Junkers, Psychoanalytikerin und Lehranalytikerin, ist Mitglied der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung sowie der IPVereinigung. Sie arbeitet in eigener Praxis. Von 1996-2000 gab sie das Bulletin der Europäischen psychoanalytischen Föderation (EPF) »Psychoanalyse in Europa« heraus und war von 2000-2004 Generalsekretärin der EPF. Von 2004-2007 leitete sie die Europäische Arbeitsgruppe zur psychoanalytischen Ausbildung. Gegenwärtig ist sie Vorsitzende des Ethikrates der DPV sowie des Internationalen (IPA) Kommittees zum Thema »Altern - von Patienten und Psychoanalytikern«. Sie hat mehr als 30 Jahre im Bereich der Gerontologie gearbeitet, ein stationäres Rehabilitationsprogramm für erstmals im Alter erkrankte ältere Menschen entworfen und umgesetzt sowie über psychische Krankheit im Alter und deren Behandlung geschrieben (Klinische Psychologie und Psychosomatik des Alterns, Schattauer). Sie arbeitete als Dozentin für Gerontologie wie auch Psychologie und Psychoanalyse in verschiedensten Einrichtungen wie auch im Fachbereich Psychologie der Universität Bremen. Sie beriet Sozialinstituitonen und veröffentlichte Beiträge zum Thema Organisationsberatung sowie Supervision. Sie veröffentlichte den Reader »Is it too late?« zum Thema der psychoanalytischen Behandlung älterer Menschen sowie verschiedene klinische Arbeiten im Bereich der Psychoanalyse.

Tuckett, David
David Tuckett ist Gastprofessor an der Psychoanalysis Unit am Research Department of Clinical, Educational and Health Psychology an dem University College London. Er ist Lehranalytiker der Britischen Psychoanalytischen Gesellschaft und war als Editor-in-Chief des International Journal of Psychoanalysis tätig; derzeit ist er Präsident der Europäischen Psychoanalytischen Föderation. Er hat eine Ausbildung in Ökonomie und Soziologie.
(Stand: Juni 2012)



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