Wissenschaftler:innen im Gespräch
Buch, Deutsch, 210 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 287 g
ISBN: 978-3-8474-2479-6
Verlag: Barbara Budrich
Im Gespräch mit führenden Wissenschaftler:innen werden die „frühen Jahre“ der (Sozial-)Pädagogik im Kontext von Migration rekonstruiert, von 1970 an bis in die 1990er Jahre. Georg Auernheimer, Ursula Boos-Nünning, Stefan Gaitanides, Franz Hamburger, Leonie Herwartz-Emden, Marianne Krüger-Potratz und Wolfgang Nieke berichten über die Entwicklung ihrer Forschungsansätze, eingebettet in biografische, zeithistorisch-migrationspolitische und praktische Kontexte, sowie über die zeitgenössischen Diskurse. Insbesondere Studierenden der Erziehungswissenschaft und Sozialen Arbeit wird so ein anschaulicher Zugang zu Theorie- und Praxis-Traditionen und damit ein besseres Verständnis aktueller Debatten ermöglicht.
Zielgruppe
Forschende, Studierende und Lehrende der Erziehungswissenschaft und Sozialen Arbeit
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
Einleitung
Entdeckung von (wissenschaftlichen) Allianzen: Besonderheiten und Kontinuitäten zeithistorischer Positionen der frühen Phase der Pädagogik und Sozialen Arbeit in der Migrationsgesellschaft – Sabine Jungk
Mir war immer klar, dass sowohl die soziale Lage als auch Kultur von Bedeutung sind. Denn die Kultur dient der Deutung der sozialen Situation – Die Erzählung von Georg Auernheimer
Migrationshintergrund ist nicht nur eine Variable in logistischen Regressionen, sondern etwas, worauf sich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ganz einlassen müssen – Die Erzählung von Ursula Boos-Nünning
Allein aus meiner sozialpädagogischen Praxis lässt sich ein Großteil der Themen meiner späteren sozialwissenschaftlichen Forschungen und Veröffentlichungen ableiten – Die Erzählung von Stefan
Gaitanides
Meine Intention war, ein kritisches Bewusstsein zu ermöglichen, die Erkenntnisfähigkeit zu fördern und gleichzeitig zu zeigen, dass eine Verbindlichkeit des sozialen Handelns notwendig ist – Die Erzählung von Franz Hamburger
Interkulturelle Kompetenz kann als Konzept nur gendersensibel und sozialisationstheoretisch gedacht sein – Die Erzählung von Leonie Herwartz-Emden
Uns war wichtig, dass die Interkulturelle Pädagogik in der zentralen wissenschaftlichen Organisation der Erziehungswissenschaftler:innen sichtbar wird – Die Erzählung von Marianne Krüger-Potratz
Der uns bewegende Grund war die gleichwertige Anerkennung der Sprachen und Kulturen von Mehrheitsgesellschaft und zugewanderten Minderheitskulturen – Die Erzählung von Wolfgang Nieke
Verzeichnis der in den Interviews erwähnten Personen
Kurzbiografien