Buch, Deutsch, Band 18, 373 Seiten, broschiert, Format (B × H): 153 mm x 227 mm, Gewicht: 561 g
Eine soziologische Analyse am Beispiel des Aufstiegs Preußens zur Großmacht (1740–1763)
Buch, Deutsch, Band 18, 373 Seiten, broschiert, Format (B × H): 153 mm x 227 mm, Gewicht: 561 g
Reihe: Nomos Universitätsschriften Soziologie
ISBN: 978-3-8487-3194-7
Verlag: Nomos
Das Feld der Gro?m?chte entstand im 18. Jahrhundert und bestand bis zum Zerfall der Sowjetunion 1991. Die modernen europ?ischen Gesellschaften wurden durch dieses Feld geschaffen und geformt. Es pr?gt ihre Struktur bis heute. Bedrohungsf?higkeit nach au?en, Disziplinierung nach innen und die Funktionalisierung aller gesellschaftlichen Teilbereiche f?r den Potentaten im Absolutismus stehen am Anfang der modernen Gesellschaften Europas.
Der Autor analysiert die Konstitution dieses Feldes am Prozess der Anerkennung Preu?ens als Gro?macht unter Friedrich dem Gro?en (1740?1763). In Auseinandersetzung mit Geschichtswissenschaft und Politologie wird der historisch-soziologische Standpunkt begr?ndet. Theoreme der Soziologien P. Bourdieus, N. Luhmanns, G.-H. Meads und M. Webers dienen dazu, eine Struktur des Feldes in zwei nicht aufeinander reduzierbaren Ebenen herauszuarbeiten: die Ebene des Prozesses der Anerkennung als Gro?macht und ? darauf aufbauend ? die Ebene der f?r das Feld typischen Kommunikation.