Janke | Die Sinnkrise des gegenwärtigen Zeitalters | Buch | 978-3-8260-4615-5 | sack.de

Buch, Deutsch, 260 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm, Gewicht: 540 g

Janke

Die Sinnkrise des gegenwärtigen Zeitalters

Weg und Wahrheit, Welt und Gott

Buch, Deutsch, 260 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm, Gewicht: 540 g

ISBN: 978-3-8260-4615-5
Verlag: Königshausen & Neumann


Der Grundzug des gegenwärtigen Zeitalters ist die nihilistische Angst vor totaler Sinnlosigkeit: Es ist nichts mehr mit den Wert-, Ziel- und Sinnvorgaben von Platonismus und Idealismus, von Moralismus und Christentum und nichts mit der Wahrheit von Mythos, Religion und Metaphysik. Unser Weltalter ist durch Verwissenschaftlichung, Werte- und Vertrauensverfall, Seins- und Gottverlassenheit in eine Krise gestürzt. Das zeigen Nietzsches Diagnose des pathologischen Nihilismus, Camus‘ Beschreibung des Absurden, Heideggers Phänomenologie der Angst und des Nichts. Das führt in das Spannungsfeld der Umweltkrise zwischen der Idyllisierung der Natur (Rousseau), der technischen Entstellung der Erde (Heidegger) und der totalen Ehrfurcht vor dem Leben (Schweitzer). Das entlädt sich in der Mitweltkrise der entfremdeten Arbeitswelt (Marx), dem Terror der Tugend (Robespierre), in Nietzsches Vision des Über- und Herrenmenschen und im Schrecken des Nationalsozialismus. Und die Gotteskrise kommt eindringlich zu Wort in der Klage der Götterferne (Hölderlin), der Fragwürdigkeit der Entmythologisierung (Schelling/Bultmann) und in der Gott-ist-tot-Theologie (von Altizer bis Sölle) im Anschluß an den Verzweiflungsruf „Gott ist tot“ (von Plutarch bis Nietzsche).
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Janke, Wolfgang
Wolfgang Janke ist emeritierter Universitätsprofessor. Als Summe seiner philosophischen Forschungsarbeit liegen neuerdings vor: Kritik der präzisierten Welt, 1999; Das Glück der Sterblichen. Eudämonie und Ethos, Liebe und Tod, 2002; Archaischer Gesang. Pindar – Hölderlin – Rilke, 2005; Plato. Antike Theologien des Staunens, 2007 (bei K&N).

Wolfgang Janke ist emeritierter Universitätsprofessor. Als Summe seiner philosophischen Forschungsarbeit liegen neuerdings vor: Kritik der präzisierten Welt, 1999; Das Glück der Sterblichen. Eudämonie und Ethos, Liebe und Tod, 2002; Archaischer Gesang. Pindar – Hölderlin – Rilke, 2005; Plato. Antike Theologien des Staunens, 2007 (bei K&N).


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