Jackson | Leidenschaft - und so viel mehr | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2129, 144 Seiten

Reihe: Baccara

Jackson Leidenschaft - und so viel mehr


1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7337-2614-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 2129, 144 Seiten

Reihe: Baccara

ISBN: 978-3-7337-2614-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



So hat er sich das Wiedersehen nicht vorgestellt! Als Navy SEAL 'Mac' McRoy aus dem Einsatz zu seiner Frau Teri nach Hause zurückkehrt, muss er feststellen, dass sie nicht da ist. Ohne zu zögern, reist er ihr hinterher auf die Ranch, von der sie immer geträumt hat. Bei einem Ausritt wollen sie sich aussprechen, doch ein Tornado zwingt sie, in einer Mine Schutz zu suchen. Die Zeit zu zweit entflammt neue Leidenschaft zwischen ihnen, aber Mac fühlt: Wenn er Teri behalten will, muss er eine schwere Entscheidung treffen ...



Brenda ist eine eingefleischte Romantikerin, die vor 30 Jahren ihre Sandkastenliebe geheiratet hat und immer noch stolz den Ring trägt, den ihr Freund ihr ansteckte, als sie 15 Jahre alt war. Weil sie sehr früh begann, an die Kraft von Liebe und Romantik zu glauben, verwendet sie ihre ganze Energie darauf, Geschichten mit Happy End zu schreiben. Als Bestsellerautorin von mehr als 10 Liebesromanen wurde sie mit Preisen nur so überschüttet. Zusammen mit ihrem Ehemann lebt sie in Jacksonville, Florida, wo sie auch geboren wurden. Ihre beiden Söhne besuchen bereits das College. Sie hat einen Universitätsabschluss in Betriebswirtschaft und arbeitet derzeit im Management für ein bedeutendes Versicherungsunternehmen. Von der Arbeit nach Hause zu kommen und sich an den Computer zu setzen, um sich Liebesgeschichten auszudenken, ist ihr persönlicher Höhepunkt des Tages. Gemeinsam mit ihrem Ehemann geht sie gern auf Reisen, immer auf der Suche nach romantischen Orten, die sie als Schauplätze in ihren Büchern verwenden kann.

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1. KAPITEL

Thurston McRoy, den alle nur Mac nannten, stieg aus dem Mietwagen und steckte die Autoschlüssel in die Hosentasche seiner Jeans. Es war zwei Uhr morgens, und in seiner Auffahrt parkte eine dunkelblaue Mittelklasselimousine.

Der brandneu aussehende Lexus trug Nummernschilder aus Georgia. Die einzigen Menschen, die Mac dort kannte, waren seine Eltern, und er fragte sich, ob der Wagen ihnen gehörte.

Sie kamen häufig nach Virginia, um nach seiner Frau Teri und den Kindern zu sehen, wenn er für längere Zeit nicht da war. Als Navy SEAL wurde er häufig auf verdeckte Missionen geschickt, bei denen er sich zu Hause nicht melden durfte. Er war seinen Eltern sehr dankbar, dass sie ihn und seine Familie so tatkräftig unterstützten und die Belastung, die sein Job mit sich brachte, etwas verringerten. Er war jedoch überrascht, sie so spät am Abend noch bei sich anzutreffen. Da es im Haus kein Gästezimmer mehr gab, übernachteten sie seit einiger Zeit in einem Hotel, wenn sie zu Besuch waren.

Als Mac nach seinem letzten Einsatz nach Hause zurückgekehrt war, hatte er feststellen müssen, dass seine Frau ihrer ältesten Tochter Tia ein eigenes Zimmer gegeben hatte. Teri behauptete, dass Tia nun in einem Alter sei, in dem sie mehr Privatsphäre und etwas Freiraum von ihren drei Schwestern Tatum, Tempest and Tasha brauchte. Mac hatte das nicht gefallen, es war das letzte freie Zimmer, und er hatte sich gern dorthin zurückgezogen, wenn er zu Hause war.

Er und Teri hatten immer wieder darüber gesprochen, ein größeres Haus zu kaufen. Mac hatte einige Investitionen auf Anraten seines Freundes und Kollegen Bane Westmoreland getätigt und die nötigen Mittel dazu. Doch während der letzten Jahre war er zu häufig unterwegs gewesen, und er wollte seine Frau einen solchen Kauf nicht ohne ihn tätigen lassen. Sie wussten beide ganz genau, was für eine Art Haus sie wollten, und diese Vorstellungen waren sehr entgegengesetzt. Während Teri von einem mehrgeschossigen Haus träumte, wollte er lieber ein ebenerdiges Haus im Ranch-Stil. Je weniger Stufen er hochsteigen musste desto besser.

Nun kehrte er nach acht Monaten von einem Einsatz in der Nähe von Libyen zurück. Bei seiner Abreise war er in den frühen Morgenstunden aufgebrochen, nachdem er sich die ganze Nacht lang leidenschaftlich mit seiner Frau geliebt hatte, und hatte ihr weder verraten dürfen, wohin er fuhr noch, wann er zurückkehren würde. Und auch während seines Einsatzes blieb sein Aufenthaltsort vertraulich.

Mac erinnerte sich noch gut daran, wie er als kleiner Junge auf den Knien seines Großvaters mütterlicherseits gesessen und gebannt gelauscht hatte, wenn der ihm Geschichten aus seiner Zeit beim Militär und vor allem bei den SEALs erzählte. Der Vater seines Vaters war ebenfalls Soldat gewesen, und zwar ein Army Ranger. Obwohl Macs eigener Vater keine Armeekarriere eingeschlagen hatte, war Mac schon in frühen Jahren zu der Entscheidung gelangt, seinem Land zu dienen. Eine Laufbahn als SEAL war immer sein großer Traum gewesen, und er hatte hart dafür gearbeitet, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Wann immer er nun nach beinah zwanzig Dienstjahren darüber nachdachte, die Uniform an den Nagel zu hängen, gab es dann doch immer noch die eine Mission, bei der er dabei sein wollte, um noch einmal das Land zu verteidigen, das er so sehr liebte.

Der letzte Einsatz war sehr hart gewesen, doch all seine Teamkameraden hatten ihn gesund überstanden. Nun war Mac froh, wieder zu seiner Frau und seinen Kindern nach Hause zu kommen. Und sosehr er seine Eltern auch liebte, hatte er nicht damit gerechnet, sie bei seiner Rückkehr anzutreffen. Er brauchte ein kaltes Bier und seine Frau, wenn auch nicht unbedingt in der Reihenfolge.

Er vermutete, dass bereits alle im Bett waren, und doch beschlich ihn ein ungutes Gefühl, als er das Haus betrat. Im Wohnzimmer lief noch der Fernseher, und Mac blieb abrupt in der Diele stehen. Teri ging meist noch vor zehn ins Bett, da sie morgens schon um sechs Uhr aufstand.

Tatum war sieben und ging auf eine andere Schule als Tia. Tempest war fünf und besuchte den Kindergarten an Tatums Schule. Tasha, die Jüngste, war noch keine drei, ging aber bereits in einen Hort. Mac hatte der Gedanke nicht behagt, doch Teri fand, dass Tasha wenigstens ein paar Tage in der Woche mit anderen Kindern verbringen sollte, um ihre sozialen Fähigkeiten zu entwickeln.

Mac war auch nicht begeistert davon, dass Teri arbeiten ging, doch sie hatte argumentiert, dass sie auch mal aus dem Haus kommen musste. Daher arbeitete sie nun halbtags in einer Bibliothek in der Stadt.

Um weder seine Kinder aufzuwecken noch seine Eltern zu erschrecken, holte Mac sein Handy aus der Tasche und schrieb Teri eine Nachricht. Sie schlief praktisch mit ihrem Telefon am Ohr. Als ihre Nachricht nicht direkt übermittelt wurde, fragte er sich besorgt, ob etwas mit ihrem Handy nicht stimmte. Er hatte zweimal versucht sie anzurufen, nachdem sein Flugzeug in Washington DC gelandet war. Beide Male hatte sie nicht geantwortet.

Irgendwas stimmt hier nicht.

Mac stellte sein Gepäck ab und steuerte auf das Elternschlafzimmer zu, als sein Vater um die Ecke kam. Carlton McRoy machte beinah einen Satz, als er seinen Sohn sah.

„Verdammt, Mac, willst du, dass ich einen Herzinfarkt kriege?“, fragte er. „Ich habe dich nicht reinkommen hören.“

Mac ging auf seinen Vater zu und nahm ihn in den Arm. „Du solltest mich auch nicht hören, Dad. Ich bin ein SEAL.“

„Warum hast du nicht geklingelt?“

Mac fand diese Frage ziemlich unsinnig. „Ich lebe hier. Ich brauche nicht zu klingeln. Außerdem wollte ich niemanden aufwecken. Übrigens, mir gefällt dein neuer fahrbarer Untersatz.“

Sein Vater strahlte. „Danke. Es ist der Wagen deiner Mutter. Ich habe ihn ihr als verfrühtes Geschenk zu unserem Hochzeitstag gekauft. Wie du weißt, sind wir bald vierzig Jahre verheiratet.“

Ja, das wusste Mac durchaus. Carlton und Alexis Youngblood-McRoy hatten nach ihrer Heirat keine Zeit verschwendet, eine Familie zu gründen. So war Mac kurz vor dem ersten Hochzeitstag auf die Welt gekommen. Seine Eltern hatten nur ein Kind geplant gehabt, doch an ihrem zehnten Hochzeitstag war dann Macs Schwester Kylie geboren worden.

„Ein schönes Geschenk.“

„Das finde ich auch, und Lex hat es wirklich verdient“, erwiderte sein Vater.

Mac lächelte. Seine Eltern waren ein besonderes Paar und ihm und seiner Schwester immer ein großes Vorbild gewesen. Ihre interkulturelle Ehe war sehr glücklich verlaufen, denn sie lebten nach dem Motto: „Unsere Liebe hat uns zusammengebracht, und sie wird uns auch zusammenhalten.“

„Thurston!“

Mac drehte sich um und lachte, als seine Mutter sich in seine Arme warf. „Hallo Mom“, begrüßte er sie und küsste sie auf die Wange.

„Ich habe Stimmen gehört und dachte, eines der Mädchen sei aufgewacht.“

„Nein, es waren nur Dad und ich. Er hat mich erwischt, als ich gerade zu Teri wollte, um ihr zu sagen, dass ich hier bin.“

Mac hatte immer noch den Arm um die Schultern seiner Mutter gelegt und konnte spüren wie sich ihr Körper anspannte. „Mom, alles in Ordnung?“

Wie schon so häufig ging ihm durch den Kopf, wie schön seine Mutter mit ihren außergewöhnlich blauen Augen und dem aschblonden Haar war. Im Kontrast dazu besaß die Haut seines Vaters einen schokoladenfarbenen Ton, und so war der Teint von Mac und seiner Schwester eine Mischung der beiden Eltern.

Da seine Mutter ihm eine Antwort schuldig blieb, wandte Mac sich an seinen Vater, der den gleichen verhaltenen Ausdruck im Gesicht trug wie seine Frau. Mac ließ seine Mutter los und richtete sich zu seiner vollen Größe von einem Meter neunzig auf. „Na schön, was ist hier los?“

Als seine Eltern sich einen flüchtigen Blick zuwarfen, beschlich ihn wieder das ungute Gefühl, das ihn schon beim Betreten des Hauses befallen hatte. Das alles gefiel ihm ganz und gar nicht.

„Teri ist nicht hier, Mac.“

„Es ist zwei Uhr früh, und die Mädchen müssen morgen in die Schule“, erwiderte Mac verwundert. „Also, wo ist Teri?“

Seine Mutter legte ihm eine Hand auf den Arm. „Sie musste weg und hat uns gebeten, herzukommen und uns um die Mädchen zu kümmern.“

Mac runzelte die Stirn. Er kannte seine Frau, und sie wäre nie ohne ihre Töchter irgendwohin gegangen. „Was meinst du damit, sie musste weg? Warum? Und wohin?“

„Das muss sie dir selber sagen, Thurston. Da möchten wir uns nicht einmischen.“

Seine Mutter schaute ihn unangenehm berührt an, und auf dem Gesicht seines Vaters konnte Mac die gleiche Empfindung ablesen.

„Was ist hier los, Dad? Mom? Warum könnt ihr mir nicht sagen, was passiert ist?“

„Weil es nicht an uns ist, dir das zu erklären.“

Mac holte tief Luft. Er verstand überhaupt nichts mehr. Die Geheimnistuerei seiner Eltern steigerte seine Verwirrung und Wut beinah ins Unerträgliche. „Na schön. Wo ist sie?“

„Sie ist vor drei Tagen zur Torchlight Ranch aufgebrochen“, erklärte ihm sein Vater schließlich.

„Die Gästeranch in Wyoming?“

„Ja.“

„Was zum Teufel will sie dort?“

„Sie sagte, dass sie schon länger dorthin zurückkehren wollte“, erwiderte sein Vater.

Mac fuhr sich mit der Hand über das Gesicht. Teri hatte sich tatsächlich gewünscht, zu der Ranch zurückzukehren, auf der sie vor zehn Jahren ihre Flitterwochen verbracht hatten. Und er hatte immer wieder versprochen, mit ihr dorthin...



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