E-Book, Deutsch, 222 Seiten
Jacke Mind Games
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-658-17475-0
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Über literarische, psychoanalytische und gendertheoretische Sendeinhalte bei A.C.Doyle und der BBC-Serie Sherlock
E-Book, Deutsch, 222 Seiten
Reihe: Social Science and Law (German Language)
ISBN: 978-3-658-17475-0
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Das Buch analysiert die Hintergründe der BBC-TV-Serie Sherlock und versucht dabei verschiedene Themengebiete abzustecken: Psychoanalytisch, gendertheoretisch, literaturwissenschaftlich und filmwissenschaftlich wird der Versuch unternommen, den ungeheuren Reiz dieses einzigartigen und sehr populären Updates zu analysieren.
Ausgehend von den strukturellen Vorgaben von Doyles' Geschichten wird so der Weg ihrer Umschreibung zum Comedy-Thriller für das TV im 21. Jahrhundert sichtbar. Dabei bekam der eigenwillige Detektiv nun nicht nur einen stärkeren Watson zur Seite gestellt, auch seine latente Frauenfeindlichkeit und ihre Hintergründe wurden erstmals problematisiert.
Dr. Andreas Jacke ist promovierter Filmwissenschaftler, Autor wissenschaftlicher Monografien und Aufsätze und arbeitet als Musik- und Filmkritiker.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;5
2;1 Einleitung. Zur Rezeption – »The game is on!«;7
2.1;1.1 Eine literarische und eine filmgeschichtliche Figur;12
2.2;1.2 Die Lust am Krimi;20
2.3;1.3 Der enge Realitätsbezug;21
2.4;1.4 Ritualisierte Abläufe;28
2.5;1.5 Über die richtige Länge der Sendungen;30
2.6;1.6 Die Abwesenheiten des Detektivs;33
3;2Die Sherlock-Holmes-Geschichten und die Psychoanalyse;37
3.1;2.1 Watson und Holmes in Analyse;39
3.2;2.2 Deduktion und Psychoanalyse;43
3.3;2.3 Geheimschriften;52
4;3Düstere Vorbilder: E. A. Poe;63
4.1;3.1 The purloined letter und A Scandal in Bohemia;63
4.2;3.2 Desolate Vaterfiguren und schlimme Vorgeschichten;68
4.3;3.3 Poes Einfluss auf Doyle;74
4.4;3.4 Schwarze Romantik und The Hounds of Baskerville;80
5;4Denkbewegungen;91
5.1;4.1 Holmes und Platon/Sokrates;92
5.2;4.2 Wie kann man Denkvorgänge visualisieren?;96
5.3;4.3 Holmes und Kracauer;103
5.4;4.4 Die Deduktion als Zaubertrick;112
5.5;4.5 Spirituelle Interessen;121
5.6;4.6 Holmes und die Geister;129
5.7;4.7 The Abominable Bride;131
6;5Charakteränderungen;136
6.1;5.1 Gesicht und Charakter;137
6.2;5.2 Die zwanghaften, autistischen, schizoiden und traumatischen Züge in der Persönlichkeit des Meisterdetektivs;145
6.3;5.3 Die Freundschaft zwischen Watson und Holmes;157
6.4;5.4 Moral;164
6.5;5.5 Das Verhältnis zu den Frauen;169
6.6;5.6 Die Nebenfiguren;177
7;6Philosophische Betrachtungen des Mordes;187
7.1;6.1 Lacans Spiegelstadium;187
7.2;6.2 Levinas, Derrida und der Ödipuskomplex;188
7.3;6.3 Tierphilosophie;192
7.4;6.4 Ein Fallbeispiel: Die Handlungsstruktur in The Adventure of the Speckled Band;194
7.4.1;6.4.1 Täterprofil;194
7.4.2;6.4.2 Exotische Ursprünge;196
7.4.3;6.4.3 Wettkampf;202
7.4.4;6.4.4 Die Schlange;203
7.4.5;6.4.5 Moral;205
7.4.6;6.4.6 Verschlüsselungen;206
8;7Resümee: »It’s not a game anymore« – Die vierte Staffel von Sherlock;207
8.1;7.1 Politische Implikationen und das Bedürfnis nach Sicherheit;207
8.2;7.2 Eine tote Frau;210
8.3;7.3 Der Ostwind oder ein horrormäßiges Finale;213
8.4;7.4 »Miss Me« – Zukunftsperspektiven;216
9;Literaturverzeichnis;218




