Buch, Deutsch, 96 Seiten, Format (B × H): 131 mm x 215 mm, Gewicht: 142 g
Gedichte
Buch, Deutsch, 96 Seiten, Format (B × H): 131 mm x 215 mm, Gewicht: 142 g
ISBN: 978-3-86638-395-1
Verlag: Dielmann Axel Verlag
Die Gedichte von Andreas Hutt folgen einer eigenen Arithmetik und Pataphysik: Schon die Titel der zu Zyklen aus 5 bis 19 Gedichten zusammengeschlossenen »Kapitel« lassen einiges von der ästhetischen Struktur dieser Lyrik ahnen:
bis zum optischen schweigen (I bis XIX)
verrückte distanzen (I bis X)
loops (I bis X)
playlist (I bis V)
nirgendwo. worte (I bis X)
windrose. horizontlinien (I bis V)
kategorische imperative (I bis XII)
standpunkte. blickwinkel (I bis VIII)
Sie versuchen Aussagen über Aspekte der Welt, die uns vertraut scheint und scheinen – die Kunst; der uns umgebende und von uns eingenommene Raum; die Zeit, in der wir diese Zeilen lesen oder sie aufschreiben oder alles ihnen Folgende vollbringen; oder nicht. Schwups, geraten wir in völlig unsichere Terrains – und Andreas Hutt klärt, indem er die Unwäg- und -sicherheiten seiner Verse und überhaupt der Sprache hinzufügt, soweit eben zu klären ist: nämlich durch weitere Verunsicherung. Heißt auch: erweiterte Spielräume für unsere Vorstellungen und Gänge durch die Welt.
Zielgruppe
Lyrikleser, Germansitikstudierende, literaturwissenschaflter, Physiker, Mathematiker, Philosophen, Lyriker, Mitglieder des ITLF Institut für Theoretische Lyrik Frankfurt
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
ich messe zeit in schritten
alles ist fließend kulisse regel
in der berührung mit dem asphalt wissen dass druck
vorhanden ist obwohl man ihn nicht spürt: wie atmen
voranrücken von stunden auf dem display des telefons
wohin möchte ich
wenn mein ziel nur das ende der straße ist
in den takt hinein
die regel?
gehen




