Hutchins | Letzte Rettung | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 352 Seiten

Hutchins Letzte Rettung

Ein Karibischer Kriminalroman Mit Katie Connell
1. Auflage 2022
ISBN: 978-88-354-3574-7
Verlag: Tektime
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Ein Karibischer Kriminalroman Mit Katie Connell

E-Book, Deutsch, 352 Seiten

ISBN: 978-88-354-3574-7
Verlag: Tektime
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Als die Rechtsanwältin Katie Connell, verkrampft und völlig durch den Wind, vom Schicksal unerwartet eine zweite Chance in der Karibik erhält, wird sie sich selbst oder ein Mörder sie finden? 'Katie ist die erste Figur seit Stephanie Plum, in die ich mich Hals über Kopf verliebt habe!' Stephanie Swindell, Buchladen-Besitzerin.
Die Karriere der texanischen Rechtsanwältin und chaotischen Trinkerin Katie Connell hat sich gerade vor ihren Augen aufgelöst. Nach einem zum Scheitern verurteilten Prozess im Blickpunkt der Öffentlichkeit gegen eine Berühmtheit und einer herzzerreißenden Trennung drückt sie sich um eine Entziehungskur, indem sie sich auf die tropische Insel zurückzieht, auf der ihre Eltern auf tragische Weise ums Leben kamen. Aber nach ihrer Ankunft wird klar, dass der angebliche Unfall ihrer Eltern eiskalt geplant war. Während Katie noch die Spuren sortiert, erhält sie Hilfe aus unerwarteter Quelle: einem Haus samt Geist namens Annalise. Außer dem seelenverwandten Geist, einem einheimischen Gesangswunder und einem attraktiven Chefkoch bringen die Eigenarten der Insel die ehemalige Rechtsanwältin völlig aus dem Konzept. Wird es Katie gelingen, ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen und im Zuge ihres Neubeginns den Mord an ihren Eltern zu lösen?
Die Katie-Bücher erhielten über 4.000 Rezensionen und eine Durchschnittsbewertung von 4,5 Sternen. Die Originalausgabe 'Saving Grace' ist in digitaler, gedruckter Form und als Hörbuch erhältlich. Es ist das erste eigenständige Buch der Katie-Trilogie in der Serie What doesn't kill you ('Was dich nicht umbringt') und das erste Buch der Romantic-Mystery-Serie. 'Once Upon A Romance' nennt Hutchins eine vor Dynamik strotzende Nachwuchsautorin. Wer Sandra Brown oder Janet Evanovich mag, dem wird auch die Bestseller-Autorin von USA Today, Pamela Fagan Hutchins, gefallen. Pamela ist ehemalige Rechtsanwältin, gebürtige Texanerin und hat fast zehn Jahre auf den US-Jungferninseln gelebt. Sie weigert sich zuzugeben, dass sie in dieser Zeit Notizen zu dieser Serie gemacht hat. Hier einige Kommentare von Amazon-Lesern über die Was dich nicht umbringt-Krimis: 'Kann man nicht mehr aus der Hand legen.' 'Angemessene Warnung: Vor Lesebeginn alle Termine absagen, weil man es nicht mehr weglegen kann.' 'Hutchins ist eine Meisterin der Spannung.' 'Fesselnder Krimi ... mitreißende Romanze.' 'Alles ist Klasse: der Plot, die Figuren und der Stil. Die Leser dürfen sich auf ein wirkliches Vergnügen freuen.'
'Ich war sofort gefesselt.'
'Faszinierend.'
'Ein temporeicher Krimi.'
'Man kann es nicht mehr aus der Hand legen.'
'Unterhaltsam, komplex, regt zum Nachdenken an.'
'Mord war noch nie so unterhaltsam!'
'Sie werden diesen Trip garantiert genießen.'
Kaufen Sie Ein Trumpf im Ärmel (Saving Grace) und Sie bekommen einen humorvollen Krimi, den Sie heute nicht mehr weglegen werden!'

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EINS THE ELDORADO, SHREVEPORT, LOUISIANA
14. MÄRZ, 2012
Das letzte Jahr war beschissen gewesen und dieses Jahr bereits jetzt noch übler. Vergangenes Jahr, nachdem meine Eltern während ihres Karibikurlaubs bei einem „Unfall“ ums Leben gekommen waren, hatte ich sehr hart gearbeitet und nicht auf meinen Instinkt gehört, der so laut „Blödsinn“ schrie, dass ich auf dem „dritten Ohr“ beinahe taub wurde. Ich bereitete mich gerade auf den größten Fall meiner Karriere vor, daher hatte ich sozusagen eine Entschuldigung, die für mich funktionierte, solange ich zur Happy Hour aufkreuzte, aber in Wirklichkeit war ich von dem privaten Ermittler besessen, dem mein Fall zugeteilt worden war. Nick. Der fast geschiedene Nick. Mein neuer Mitarbeiter Nick, der ab und zu Signale aussandte, als wolle er mir meine Ann-Taylor-Bluse mit den Zähnen vom Leib reißen, wenn er nicht gerade damit beschäftigt war, mich zu ignorieren. Aber die Sachlage hatte sich geändert. Gerade war das Urteil in meinem Mega-Prozess gefällt worden, im Fall der unrechtmäßigen Kündigung von Mr. Burnside. Meine Kanzlei akzeptiert nur selten Fälle von Zivilklägern, daher war ich bei diesem Fall ein großes Risiko eingegangen – und hatte Mr. Burnside drei Millionen Dollar gewonnen, von denen die Kanzlei ein Drittel bekam. Das war das völlige Gegenteil von beschissen. Nach meinem Triumph im Gerichtshof von Dallas fuhren meine Anwaltsgehilfin Emily und ich sofort auf die I-20 nach Shreveport, Louisiana, in das Hotel, wohin sich unsere Kanzlei in Klausur begeben hatte. Shreveport gehört bei Klausuren der meisten Unternehmen nicht zu den zehn Spitzenreitern, aber unser Seniorpartner hielt sich für einen tollen Pokerspieler und stand auf Cajun-Küche, Jazz und Flussschiff-Casinos. Die Klausur war eine großartige Entschuldigung für Gino, sich zwischen Teamaufbau- und Sensibilitätssitzungen ein bisschen Texas Hold’Em, eine Pokervariante, zu gönnen und trotzdem noch wie ein toller Typ rüberzukommen. Es hieß aber auch dreieinhalb Stunden Fahrt einfach. Für mich und Emily war das kein Problem. Wir überbrückten beide mühelos die Kluft zwischen Anwaltsgehilfin und Anwältin sowie zwischen Kollegin und Freundin, größtenteils, weil keine von uns besonders scharf auf Dallas war. Eigentlich überhaupt nicht. Emily und ich hetzten ins Eldorado zum Check-in. „Wünschen Sie eine Karte mit den Geistertouren?“ fragte uns die Angestellte am Empfang. Mit ihrem polyglotten Texas-Cajun-Südstaaten-Akzent klang Tour wie „Tor“. „Oh, vielen Dank, meine Liebe, aber nein, danke“, antwortete Emily in ihrem schleppenden Südstaaten-Tonfall. In den zehn Jahren, seit sie aus Amarillo weggezogen war, hatte sie ihre Herkunft im Tonfall immer noch nicht abgeschüttelt, genauso wenig wie Barrel-Racing mit Pferden. Ich glaubte zwar auch nicht an faulen Zauber, aber ich war auch kein Fan von Casinos, die nach Rauch und Verzweiflung stanken. „Gibt es bei euch auch Karaoke oder andere Sachen als nur Casinos?“ „Aber ja, wir haben eine Bar auf der Dachterrasse mit Karaoke, Poolbillard-Tischen und ähnliches.“ Das Mädchen wischte ihre Stirnfransen zur Seite, dann beförderte sie sie mit einer Kopfbewegung genau dahin zurück, wo sie vorher gewesen waren. „Das ist schon eher was“, sagte ich zu Emily. „Karaoke“, meinte sie. „Schon wieder.“ Sie verdrehte die Augen. „Nur, wenn wir nach der Halbzeit wechseln. Ich will Black Jack spielen.“ Als wir unsere Taschen in den Zimmern verstaut und uns frisch gemacht hatten, wobei wir uns die ganze Zeit, in der wir getrennt waren, am Handy unterhielten, gingen wir zu unserer Gruppe. Spontaner Applaus aller Kollegen brandete auf, als wir das Konferenzzimmer betraten. Die Nachricht, dass wir gewonnen hatten, war uns vorausgeeilt. Wir knicksten und ich imitierte in Emilys Richtung mit beiden Armen eine Geste der Moderatorin Vanna White. Sie erwiderte die Gefälligkeit. „Wo ist Nick?“, rief ich. „Komm auch hier rauf.“ Nick hatte den Gerichtssaal verlassen, als sich die Geschworenen zur Beratung zurückgezogen hatten, daher war er schon vor uns angekommen. Er erhob sich von einem Tisch auf der anderen Seite des Raums, kam aber nicht zu uns nach vorne. Ich imitierte trotzdem Vanna White auch in seine abgelegene Ecke. Der Applaus legte sich und ein paar meiner Partner signalisierten, dass ich mich zu ihnen an den Tisch beim Eingang setzen sollte. Ich ging hin und in den nächsten fünfzehn Minuten waren wir damit beschäftigt, Leitlinien für die Kanzlei auszuarbeiten. Emily und ich waren genau rechtzeitig zum Ende der Tagessitzung gekommen. Als sich die Versammlung auflöste, trampelte die Gruppe hektisch vom Hotel auf das angedockte Schiff mit dem Casino. In Louisiana ist Glücksspiel nur „auf dem Wasser“ oder in Stammesgebieten legal. Anstatt ins Casino ging ich spontan zu den Aufzügen. Kurz bevor sich die Türhälften schlossen wurde eine Hand durchgestreckt, sie glitten wieder auf und da stand ich mit keinem anderen als Nick Kovacs im Aufzug, auf dem Weg nach oben zu den Hotelzimmern. „Aha, Helena, du bist also auch keine Spielerin“, sagte er, während sich die Aufzugtüren schlossen. Mein Magen vollführte einen komischen Hopser. Kitschig, ich weiß, aber wenn er gut gelaunt war, nannte mich Nick Helena – nach der schönen Helena von Troja. Ich hatte Emily versprochen, dass wir uns vor dem spätabendlichen Karaoke zu einer zeitigen Runde Black Jack treffen würden, aber das brauchte er nicht zu wissen. „Ich habe das Glück der Iren“, meinte ich. „Spielen ist gefährlich für mich.“ Er antwortete mit tödlichem Schweigen. Wir sahen beide nach oben, nach unten, auf die Seite und überallhin außer Blickkontakt aufzunehmen, was schwierig war, weil im Aufzug über einem goldenen Handlauf und einer Holzvertäfelung Spiegel angebracht waren. Es lag ein kleines bisschen Spannung in der Luft. „Ich habe aber gehört, dass in der Hotelbar angeblich ein Pool-Tisch steht, da wäre ich dabei“, bot ich an, stürzte mich damit kopfüber ins Nichts und hielt auf dem Sturz nach unten die Luft an. Schon wieder tödliches Schweigen. Langes tödliches Schweigen. Der Aufprall auf dem Boden würde wehtun. Ohne Blickkontakt aufzunehmen sagte Nick: „Okay, treffen wir uns da in ein paar Minuten.“ Hatte er wirklich gesagt, dass er mich da treffen wollte? Nur wir beide? Eine Verabredung? Du lieber Himmel, Katie, was hast du getan? Die Aufzugtüren gaben einen Klingelton von sich und wir gingen in entgegengesetzte Richtungen zu unseren Zimmern. Jetzt war es zu spät für einen Rückzieher. Ich bewegte mich wie im Nebel. Hyperventilierte. Bekam schweißnasse Achselhöhlen. Wildes Herzklopfen. Mein Outfit war völlig unpassend, also vertauschte ich Ann Taylor mit Jeans und einer strukturierten Bluse und ja, ich gebe es zu, einer bunten Jessica-Simpson-Handtasche und den dazu passenden orangefarbenen Plateau-Sandalen. Weiß steht mir prima zu meinen langen, gewellten roten Haaren, aus denen ich die Spange löste und sie mit den Fingern über meine Schultern kämmte. Nicht sehr anwaltsmäßig, aber genau das war ja der Punkt. Außerdem mochte ich meinen Beruf als Anwältin nicht mal, warum also sollte ich wie eine aussehen? Normalerweise ist mein Zweitname Katie Sauberfrau, aber ich gab mich mit flüchtigem Zähneputzen, Deo und Lippenstift zufrieden. Ich überlegte, ob ich Emily anrufen und ihr sagen sollte, dass ich nicht aufkreuzen würde, aber ich wusste, sie würde mich verstehen, wenn ich es ihr später erklärte. Im Sturmschritt hetzte ich zu den Aufzügen und fluchte, weil er an jedem Stockwerk hielt, bevor er die Grotte auf der Dachterrasse erreichte. Ping. Endlich. Ich blieb stehen, um durchzuatmen. Ich zählte bis zehn, holte nochmal tief Luft und trat in die gedämpfte Beleuchtung über der Bar mit dem steinernen Tresen. Ich stand neben einem Mann, der sogar noch aus mehreren Metern Entfernung Maskulinität ausstrahlte. Meine Backen brannten. Ich hatte Herzrasen. Genau der Mann, wegen dem ich gekommen war. Nick war ungarischer Abstammung und seinen Zigeunervorfahren verdankte er sein dunkles Aussehen – Augen, Haare und Teint – und ausgeprägte Wangenknochen. Er war muskulös und langgliedrig, was ich toll fand, aber nicht gutaussehend im herkömmlichem Sinn. Seine Nase war ziemlich groß und krumm, weil sie zu oft gebrochen worden war. Er hatte mir mal erzählt, dass er den abgebrochenen Vorderzahn dem Schlag eines Surfboards auf den Mund verdankte. Aber auf undefinierbare Art war er hinreißend und ausgehend von den schnellen Blicken anderer Frauen war ich nicht die Einzige im Raum, die das merkte. Jetzt hatte er mich bemerkt. „Hallo, Helena.“ „Hallo, Paris“, erwiderte ich. Er schnaubte. „Dein Paris bin ich definitiv nicht, Paris war ein Waschlappen.“ „Hmmm. Wie wär’s mit Menelaos?“ „Äh, Bier.“ „Ich bin ziemlich sicher, dass in der Helena-von-Troja-Story niemand vorkommt, der Bier heißt“, bemerkte ich und schniefte gespielt überheblich. Nick sagte zum Barkeeper: „St. Pauli Girl.“ Endlich schenkte er mir sein Nick-Grinsen und die restliche Spannung unseres Aufzugstrips löste sich auf. „Willst...



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