Hubinger | wir gehen | Buch | 978-3-903144-87-3 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, Band 21, 88 Seiten, Format (B × H): 116 mm x 176 mm, Gewicht: 92 g

Reihe: keiper lyrik

Hubinger

wir gehen

keiper lyrik 21
Auflage keiper, Graz 2019
ISBN: 978-3-903144-87-3
Verlag: edition keiper

keiper lyrik 21

Buch, Deutsch, Band 21, 88 Seiten, Format (B × H): 116 mm x 176 mm, Gewicht: 92 g

Reihe: keiper lyrik

ISBN: 978-3-903144-87-3
Verlag: edition keiper


Mit ihrem Gedichtband wir gehen gewinnt Sandra Hubinger dem Natur- und Landschaftsgedicht neue, von einem unverwechselbaren Personalstil getragene Qualitäten ab, mit denen sie dieses Genre zeitgenössisch interpretiert und fortentwickelt. Ihre detailreichen Schilderungen der Umgebung beruhen auf genauer und geduldiger, fast wissenschaftlich beharrlicher und gleichzeitig emotional durchlässiger Beobachtung. Dabei steht die vorurteilsfreie Sinneswahrnehmung gleichrangig neben dem auswählenden Zugriff und der behutsamen Interpretation des Wahrgenommenen; weder bleibt die Natur eine distanzierte Fremde, noch verflacht sie zur Folie menschlicher Befindlichkeiten. So wird das Naturgedicht zur hoch aktuellen Herausforderung in Hinblick auf immer neu zu überprüfende Verhältnisse: zwischen Sprache und Wirklichkeit, zwischen direkter Anschauung und Reflexion, zwischen naturbedingt Vorgefundenem und kulturell Überformtem, zwischen traditionellen lyrischen Herangehensweisen und zeitgenössischer Neuinterpretation.
Der thematische Bogen der Gedichte wird im Verlauf des Buches zunehmend weiter gespannt, neben Natur und Landschaft werden auch Kindheit und Erinnern, Wachsen und Vergehen thematisiert – und ein vielgestaltiges Wir, das in diesen Gedichten wie mit einer einzigen Stimme zu sprechen scheint.
Eine Leseempfehlung für alle, die avancierte und vielschichtige Lyrik schätzen!
(Helwig Brunner)

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Baupläne im Kopf das Material ausgelegt
auf einer trockenen Plane unter Beachtung
von Relationsregeln lag in Reihen geordnet
nach Gunst nach Verführungskunst jüngst Erbeutetes

Gewachsenes wie Beere Blüte Feder
Gemachtes wie Strohhalm Haarband Haftel
bedeckt von häkchenförmigem Moos verknotet
verflochten mit Wurzeln fadendünn griffen

Unsere Finger dazwischen schoben
die Objekte hoben sie öffneten
Zwischenräume und Gänge das Sprechen
der Dinge ein visuelles Wispern


Hubinger, Sandra
Sandra Hubinger, in Wels geboren, aufgewachsen in Wartberg/Krems, Oberösterreich. Sie studierte Germanistik und Geschichte in Salzburg, Studien- und Arbeitsaufenthalte führten sie nach Großbritannien und Frankreich. Berufliche Tätigkeiten u. a. als DaF-Lektorin und Buchhändlerin. Studium der Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien, wo sie seit 2004 wohnt. Seit 2013 veröffentlicht Hubinger Lyrik, Prosa und Theatertexte in Anthologien (z. B. Jahrbuch der Lyrik, Schöffling 2019), und Literaturzeitschriften (z. B. LICHTUNGEN, manuskripte, SALZ, Die Rampe). 2013 fanden Aufführungen ihrer Kurztheaterstücke bei den Kurztheaterfestivals in Salzburg und Wien statt. Ihr erster Gedichtband Kaum Gewicht und Rückenwind erschien 2016 in der Edition Art Science. Dritter Preis beim Feldkircher Lyrikpreis 2013, H.C. Artmann-Stipendium der Stadt Salzburg und des Literaturhauses Salzburg 2018.



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