Howell | Die Hoffnung des Highlanders | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1, 391 Seiten

Reihe: Highland Desire

Howell Die Hoffnung des Highlanders

Roman | Highland Desire: Erster Roman
1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-96898-202-1
Verlag: venusbooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Roman | Highland Desire: Erster Roman

E-Book, Deutsch, Band 1, 391 Seiten

Reihe: Highland Desire

ISBN: 978-3-96898-202-1
Verlag: venusbooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Ist sie die Frau, die für ihn bestimmt ist? Der historische Liebesroman »Die Hoffnung des Highlanders« von Hannah Howell als eBook bei venusbooks. Die schottischen Highlands im Jahre 1456: Nichts ist dem stolzen Cormac Armstrong so wichtig wie seine Ehre - und so steht für ihn außer Frage, dass er bald die kühle Isabel heiraten wird, die sein Clan für ihn auserkoren hat. Doch dann steht er plötzlich der Frau gegenüber, die ihm vor vielen Jahren das Leben gerettet hat. Die ebenso schöne wie temperamentvolle Elspeth schwebt in großer Gefahr, und selbstverständlich wird Cormac nicht ruhen, bis er sie in Sicherheit gebracht hat. Doch auf ihrer gemeinsamen Flucht merkt er, dass Elspeth tiefe Gefühle in ihm weckt, wie er sie nie für seine Verlobte empfinden könnte - und eine verbotene, alles verzehrende Leidenschaft, die sein Herz in Flammen aufgehen lässt ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: Das Romance-Highlight »Die Hoffnung des Highlanders« von New-York-Times-Bestsellerautorin Hannah Howell. Lesen ist sexy! venusbooks - der erotische eBook-Verlag.

Hannah Howell, geboren 1950 in Massachusetts, kann ihren amerikanischen Familienstammbaum bis in das frühe 17. Jahrhundert zurückverfolgen - liebt aber vor allem die Geschichte Englands und Schottlands; auf einer Reise dorthin lernte sie auch ihren späteren Ehemann kennen. Hannah Howell hat in ihrer schriftstellerischen Karriere über 60 Liebesromane veröffentlicht, darunter den großangelegten Zyklus über die Familie Murray, in dem sie mitreißend vom Schicksal mehrerer Generationen einer weitverzweigten schottischen Highlander-Dynastie erzählt. Hannah Howell wurde für ihr Werk mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Golden Leaf Award und dem Preis des Romantic Times Bookclub Magazine. Bei venusbooks erschienen die folgenden Romane von Hannah Howell: HIGHLAND HEROES Das Schicksal des Highlanders Die Lust des Highlanders Das Schwert des Highlanders HIGHLAND DESIRE Die Hoffnung des Highlanders Der Wunsch des Highlanders Das Herz des Highlanders HIGHLAND ROSES Im Zeichen des Highlanders Die Spur des Highlanders Die Sehnsucht des Highlanders HIGHLAND LOVERS Der Fürst der Highlander Der ungezähmte Highlander Der Held der Highlands HIGHLAND DREAMS Das Begehren des Highlanders - auch als Hörbuch bei SAGA erhältlich Das Sehnen des Highlanders - auch als Hörbuch bei SAGA erhältlich Der Stolz des Highlanders - auch als Hörbuch bei SAGA erhältlich Die Versuchung des Highlanders Der Mut des Highlanders Der Traum des Highlanders Bei den folgenden beiden Romanen handelt es sich um Einzelbände: Der Kuss des Schotten Die Geliebte des Earls
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Prolog


Schottland – 1446

»Holzkopf!«

»Hundehaufen!«

Cormac Armstrong musste fast lachen, als die wütenden Kinderstimmen sein langsames, resigniertes Abdriften in die Bewusstlosigkeit aufhielten. Es schien eine grausame Ironie des Schicksals zu sein, dass er sein junges Leben zu den Stimmen von Kindern, die sich gegenseitig ärgerten, langsam ausbluten musste. Diese Stimmen erfüllten ihn mit überwältigender Traurigkeit. Sie erinnerten ihn schmerzlich daran, dass er seine Brüder, mit denen er sich unzählige Male gezankt hatte, nie Wiedersehen würde.

»Du bist hässlich!«

»Ach ja? Ha! Na gut, ich behaupte, dass du auch hässlich bist, und dazu noch dumm!«

Auf das Geräusch einer kleinen Hand, die ihrerseits auf einen kleinen Körper schlug, folgte schnell der Lärm raufender Kinder. Weitere kindliche Stimmen drangen durch die nasskalte Morgenluft, als die anderen Kinder dem jeweils bevorzugten Kämpen zujubelten. Es klang, als würde sich auf der anderen Seite des Dickichts, hinter dem er sich verbarg, eine wahre Horde von Kindern befinden. Cormac flehte innerlich, dass sie blieben, wo sie waren, und keiner von ihnen zur anderen Seite der Sträucher wechselte, um nicht ahnungslos in seine verzweifelte Situation hineingezogen zu werden. Einen Herzschlag später fluchte er, denn er stellte fest, dass seine Gebete nicht erhört wurden.

Große grüne Augen und eine Fülle rabenschwarzer Haare waren das Erste, was er sah, als sich ein kleines, dünnes Mädchen durch das Gebüsch zwängte und an seiner Seite niederkniete. Es war ein bezauberndes Kind, und Cormac wünschte sich verzweifelt, es möge weit weg gehen. Er glaubte nicht, dass seine Feinde noch seine Spur verfolgten, konnte sich aber täuschen, und dieses übermütige Kind würde dann von ihnen vielleicht brutal beiseitegestoßen, möglicherweise sogar getötet oder verletzt.

»Geh, Mädelchen«, befahl er mit einer Stimme, die kaum mehr als ein heiseres, zittriges Flüstern war. »Nimm all deine kleinen Freunde und verschwinde mit ihnen von diesem Ort. Schnell!«

»Ihr blutet«, sagte sie, nachdem sie ihn gemustert hatte.

Seine Augen weiteten sich, als sie ihm mit ihrer kleinen, weichen Hand über die Stirn strich. Die Stimme war für ein solch kleines Mädchen erstaunlich tief, fast sinnlich. Mehr Stimme als Mädchen, dachte er sich.

»Ja«, stimmte er ihr zu, »und ich werde bald tot sein, was aber für solch schöne große Augen kein Anblick ist.«

»Nein, Ihr werdet nicht sterben. Meine Mutter, müsst Ihr wissen, kann fast jede Verletzung heilen. Ich bin Elspeth Murray.«

»Und ich heiße Cormac Armstrong.« Es verblüffte ihn, dass er die Kraft hatte, die kleine Hand, die sie ihm hinstreckte, zu schütteln. »Du darfst deiner Mutter nicht von mir erzählen.«

»Ihr braucht meine Mutter, damit Eure Blutung gestillt wird.«

»Mädchen, ich blute, weil jemand ziemlich massiv versucht, mich zu töten.«

»Warum?«

»Sie sagen, ich sei ein Mörder.«

»Seid Ihr das?«

»Nein.«

»Dann kann Euch meine Mutter helfen.«

Cormac hätte allzu gern dem Kind erlaubt, seine Mutter zu holen, damit sie die Wunden heilte. Er wollte nicht sterben. Und ganz gewiss wollte er nicht für ein Verbrechen zahlen, das er nicht begangen hatte, oder wenigstens nicht, bevor er diesen schwarzen Fleck von seinem Namen getilgt hatte. Es war alles so ungerecht, dachte er und verzog das Gesicht. Ihm wurde bewusst, dass er selbst schon fast wie ein Kind klang.

»Oh, armer Junge«, murmelte sie. »Ihr habt Schmerzen. Ihr braucht Ruhe. Ich werde den Kindern sagen, dass sie ruhig sein sollen.« Bevor er widersprechen konnte, stand sie auf, ging zum Rand es Dickichts zurück und schob sich halb durch. »Ihr müsst alle euren kleinen Mund halten«, schrie Elspeth mit erstaunlich lauter, befehlender Stimme. »Hier liegt ein armer blutender Mann, und er braucht Ruhe. Payton, nimm deine dünnen kleinen Beine in die Hand und lauf. Such Donald oder meinen Vater. Hol jemanden, denn dieser Junge braucht bestimmt Hilfe.«

Das Einzige, was Cormac einfiel, als sie an seine Seite zurückkehrte, war: »Ich bin kein Junge mehr. Ich bin ein Mann, ein gejagter Mann.« Er fluchte leise, als sich weitere Kinder durch das Gestrüpp wanden.

»Wie alt seid Ihr?«, fragte Elspeth, als sie ihm mit ihrer kleinen Hand erneut über die Stirn strich.

»Siebzehn.« Cormac wunderte sich, wie eine so winzige Hand derart tröstlich sein konnte.

»Ich bin heute neun geworden. Deshalb haben sich so viele Murrays zusammengefunden. Und Ihr seid ein Junge. Mein Vater sagt immer, jeder unter einundzwanzig Jahren ist ein Junge oder ein Mädchen, manche sollen angeblich sogar nie mehr als das sein, selbst wenn sie so alt und groß geworden sind wie er. Das hat er meinem Cousin Cordeil gesagt, als der sechzehn geworden ist und damit prahlte, was er für ein schöner, großartiger Mann sei.«

»Ja«, pflichtete ihr ein Kind mit bernsteinfarbenen Augen bei, das noch kleiner als Elspeth war. Es setzte sich neben ihn.

»Onkel Balfour sagt, ein Junge muss sich erst seine Sporen verdienen, eine Frau und Kinder haben und sich bei beiden Aufgaben Auszeichnungen verdienen, bevor er sich damit brüsten und sich einen Mann nennen darf. Warum blutet er, Elspeth?«

»Weil er ein paar riesengroße Löcher in sich hat, Avery.« Elspeth grinste kurz, als die anderen Kinder kicherten.

»Das sehe ich. Wie wurde er verletzt?«

»Jemand wollte ihn für einen Mord zahlen lassen, den er nicht begangen hat.«

»Mädchen« – Cormac betrachtete die erstaunliche Ansammlung von elf wunderschönen Kindern, bevor er seinen Blick auf Elspeth heftete – »ich sagte zwar, dass ich unschuldig bin, aber du weißt doch nicht, ob ich die Wahrheit sage.«

»Doch, das tut ihr«, behauptete Elspeth mit fester Stimme.

»Keiner kann Elspeth anlügen«, sagte ein großer, schlanker Junge, der sich links von Cormac niedergekauert hatte. »Ich bin Ewan, ihr Bruder, und das ist eine äußerst lästige Sache, das kann ich Euch verraten.«

Cormac hätte beinahe gelächelt, schaute den Jungen, der ein wenig älter zu sein schien als Elspeth, dann aber streng an. »Also wird sie auch wissen, dass ich ihr die Wahrheit sage, wenn ich behaupte, dass ich nichts als Ärger mit mir bringe – tödlichen Ärger – und dass sie mich einfach meinem Schicksal überlassen soll. Ihr solltet nach Hause eilen, bevor die Gefahr, die mir auf den Fersen folgt, Eure Tore erreicht.«

Der Junge öffnete den Mund, um etwas zu sagen, schloss ihn aber ganz schnell wieder. Cormac folgte dem Blick des Jungen aus weit aufgerissenen Augen zu seiner Schwester, und seine Augen wurden selbst ein wenig größer. Sie saß sehr aufrecht, ihre wunderschönen Augen waren unverwandt auf ihren unglücklichen Bruder gerichtet. Auf ihrem Gesichtchen lag ein sehr ernster, ein sehr erwachsener Ausdruck. Cormac hatte volles Verständnis für den Jungen, der es nur widerwillig mit diesem Gesichtsausdruck aufnahm.

»Ewan, warum versuchst du nicht, zusammen mit den anderen Jungen auf die Suche nach etwas zu gehen, aus dem man eine Trage bauen kann«, sagte Elspeth. »Oh, und bevor ihr davonspringt, um zu tun, was man euch gesagt hat, gib mir bitte den Weinschlauch, den du Donald weggenommen hast.«

»Ich? Niemals«, protestierte der Junge. Doch dann stieß er einen Fluch aus und übergab Elspeth den Weinschlauch, bevor er mit den anderen Jungen verschwand.

»Es ist nicht wirklich schlimm, wenn der Knabe seinen Kopf Bekanntschaft mit Wein schließen lässt«, sagte Cormac.

»Ich weiß, doch Donald füllt in seinen Weinschlauch ein herzhaftes Gebräu, und ich glaube, Ihr könnt es besser brauchen. Ewan kann die Widerstandskraft seiner Innereien gegenüber diesem Trank ein anderes Mal testen.«

Sie zeigte eine erstaunliche Stärke, als sie ihm einen Arm um die Schultern legte und dabei half, sich so weit aufzusetzen, dass er trinken konnte. Nicht nur die Verblüffung darüber ließ ihn ein wenig husten, als er einen Schluck nahm. Wein lief nicht brennend die Kehle hinab, um danach den ganzen Körper mit Wärme zu überfluten.

»Avery, geh und hol mir etwas Wasser«, befahl Elspeth. Sobald ihre Cousine weg war, schaute sie die beiden noch verbliebenen Mädchen an. »Bega, Morna, eine von euch gibt mir ihren Unterrock, damit ich dem Jungen die Wunden verbinden kann. Genau gesagt brauch ich von jeder ein großes Stück.«

»Warum nimmst du nicht deinen eigenen?«, schimpfte das kleine blonde Mädchen. »Man wird mich tadeln.«

»Nicht, wenn du dadurch verhinderst, dass das ganze Blut eines Menschen im Boden versickert, Bega.«

Während sich die beiden kleinen Mädchen abmühten, ihre Unterröcke zu zerreißen, sah Cormac Elspeth an. »Mädchen, das ist keine Aufgabe für ein kleines Kind.«

»Na ja, Spaß macht es nicht, aber wir wissen nicht, wie lange Payton braucht, bis er Hilfe bringt, also stillen wir die Blutung lieber, falls das geht. Meine Mutter ist Heilerin. Ich beherrsche manches davon. Trinkt noch ein bisschen Wein.«

»Das ist kein Wein«, murmelte er und nahm einen weiteren Schluck. Sie lächelte, und er dachte, ein wenig benommen, dass sie, sobald sie erwachsen war, eine sehr schöne Frau sein würde.

»Ich weiß. Und fast alle anderen wissen es auch. Aber Donalds Frau hatte einen übel gelaunten Trunkenbold zum Vater, und sie gibt sich immer äußerst heilig, wenn sie glaubt, dass ihr Mann uisge beatha, also Kornschnaps, trinkt. Deshalb versteckt er ihn im Weinschlauch. Wir alle wissen, dass unser Donald niemals ein Trunkenbold wird, er ist nicht schwach. Aber er mag hin und wieder...



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