Holzer / Markovic | Galina Ivanovna Ustvol"skaja | Buch | 978-3-412-21031-1 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, Band 8, 299 Seiten, CD, Format (B × H): 154 mm x 236 mm, Gewicht: 635 g

Reihe: Europäische Komponistinnen

Holzer / Markovic

Galina Ivanovna Ustvol"skaja

Komponieren als Obsession
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-412-21031-1
Verlag: Böhlau

Komponieren als Obsession

Buch, Deutsch, Band 8, 299 Seiten, CD, Format (B × H): 154 mm x 236 mm, Gewicht: 635 g

Reihe: Europäische Komponistinnen

ISBN: 978-3-412-21031-1
Verlag: Böhlau


Galina Ivanovna Ustvol’skajas Musik wurde im Westen erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts bekannt, obwohl sie Schülerin des berühmtesten sowjetischen Komponisten Dmitri Šostakovic war. Extrem zurückgezogen verbrachte sie fast ihr ganzes Leben in Sankt Petersburg. Auch wenn sie aus materiellen Gründen anfänglich Kantaten oder Suiten verfasste, die den kulturpolitischen Ideologien des Staates entsprachen, so fand sie doch sehr früh – gewissermaßen auf einer zweiten Schiene – zu einem äußerst eigenständigen, unverwechselbaren Kompositionsstil. Ihre zunehmend religiös, aber auf keine Konfession hin ausgerichteten 'eigentlichen' Werke – nur 25 an der Zahl – zeichnen sich durch einen radikalen Reduktionismus aus und sind gespickt mit extremen Ausdrucksmitteln. In diesem Buch wird versucht, sowohl das eigenwillige künstlerische Profil der Komponistin als auch ihre Verankerung im kulturpolitischen Kontext herauszuarbeiten.

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Weitere Infos & Material


Vorwort der Herausgeberinnen

Vorbemerkungen

Prolog
Annäherungen
Erste Totale. Edu Haubensak: Existenzielle Botschaften aus
dem Reich der Einsamkeit. Die russische Komponistin Galina
Ustvol’skaja
Feindliches Umfeld
Höchste Höhen, tiefste Tiefen
Am Rand, aber wichtig

Lebenslinien
Voraussetzungen
'Ich will ein Orchester sein'
Schulbildung
Petrograd – Leningrad
Schülerin von Dmitrij Šostakovi?
'Schreiben sie kürzer, aber begabter!' – Die Kompositionslehrerin
Ustvol’skaja im Fokus des sowjetischen und russischen
Musikschrifttums
Religiös? Spirituell? Geistig? – Zum performativen Charakter der späten Sinfonien
'Ich bin keine Frau, ich bin nur Galina Ustvol’skaja' – zum Selbstverständnis als Komponistin
Zur Rezeption im 'Westen'
Marginalia zu Alltäglichem

Betrachtung des Werks
Galina Ustvol’skajas kompositorisches Profil
Einleitung
Spezifische Charakteristika
Gibt es ein Kompositionssystem?
Kumulation extremer Ausdrucksmittel
Reduktion als kritischer Aspekt
Antihierarchik
Antinarrativität?
Gattungs- und Formkonzeptionen
Spezifische Werkbetrachtungen
Die 'sowjetischen' Stücke
Ansatzpunkt Šostakovi??
Performative Extreme: Die späten Klaviersonaten
Die Kompositionen

Epilog
Die Musik von Galina Ustvol’skaja ist

Anhang
Zeittafel
Werkliste(n)
I) Ustvol’skajas Katalog
II) Von Ustvol’skaja abgelehnte Werke
Aufnahmen der Werke Galina Ustvol’skajas
Filme über Galina Ustvol’skaja
Notenbeispiele aus den Kapiteln Lebenslinien und Betrachtung des Werks
Erläuterungen zur CD

Literatur- und Quellenverzeichnisverzeichnis
Quellen
Literatur
Internetseiten

Abbildungsnachweis

Personen- und Werkregister


Holzer, Andreas
Dr. Andreas Holzer unterrichtet an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Schwerpunkte des Unterrichts sind neue Musik, kulturwissenschaftliche Themen und Musikanalyse. Er war Mitarbeiter des interdisziplinären Spezialforschungsbereichs Moderne - Wien und Zentraleuropa um 1900 an der Karl Franzens-Universität Graz. Forschungen und Publikationen zum österreichischen Musikleben des 19. und 20. Jahrhunderts. Ein weiterer Schwerpunkt der Forschung betrifft Aspekte der Kompositionsgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts. In diesem Zusammenhang Veröffentlichung des Buches Zur Kategorie der Form in neuer Musik (2011). Publikationen zu verschiedenen Komponisten (z. B.: Joseph Marx, Arnold Schönberg) und musiktheoretischen Fragestellungen (z. B. im Handbuch der Systematischen Musikwissenschaft, Bd. 2: Musiktheorie).

Haubensak, Edu
Edu Haubensak, Komponist, geboren 1954. Studierte 1976-79 an der Musikakademie Basel Theorie & Komposition. Aufenthalt in Rom als Stipendiat des Istituto Svizzero di Roma 1984/85. Mehrere Preise und Werkjahre. 2010 Aufenthalt in London. Publiziert seit 2007 Essays in der Neuen Zürcher Zeitung. Sein Werkverzeichnis umfasst vokale und instrumentale Orchester- und Kammermusik, musikszenische Kompositionen, Arbeiten für den Rundfunk, Klanginstallationen und Performances. Intensive Recherchen neuer Stimmsysteme. Er lebt in Zürich.

Andreas Holzer unterrichtet Neue Musik, kulturwissenschaftliche Themen und Musikanalyse an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.

Tatjana Markovi ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für kunst- und musikhistorische

Forschungen der Österreichische Akademie der Wissenschaften in Wien (FWF Elise-Richter Stelle)
und unterichtet an der Univerität für Künste in Belgrad.



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