Hofmann | Lebe faul, lebe länger | E-Book | www2.sack.de
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E-Book, Deutsch, 192 Seiten

Hofmann Lebe faul, lebe länger

Warum sich Müßiggang lohnt
1. Auflage 2009
ISBN: 978-3-641-01186-4
Verlag: Goldmann
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Warum sich Müßiggang lohnt

E-Book, Deutsch, 192 Seiten

ISBN: 978-3-641-01186-4
Verlag: Goldmann
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Unser Alltag wird immer hektischer, und viele Menschen fühlen sich wie ein Hamster im Laufrad, gehetzt und ausgepowert. Inge Hofmann plädiert deshalb für mehr Mut zur Faulheit, denn das süße Nichtstun beugt Krankheiten vor und schenkt mehr Gelassenheit und Lebensqualität. In ihrem Buch verrät sie, wie man sich immer und überall Zeit-Inseln zum Entspannen und Auftanken schaffen und besser mit der kostbaren Resource Lebensenergie haushalten kann.

Dr. rer. nat. Inge Hofmann hat Lebensmittelchemie und Biochemie studiert. Die erfolgreiche Buchautorin arbeitet als Wissenschaftsjournalistin auf den Gebieten der Medizin, Ernährung und Gesundheit für Tageszeitungen und Zeitschriften sowie als Dozentin an Volkshochschulen. Sie wurde mit dem Journalistenpreis 2000 der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ausgezeichnet.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Inhalt;4
2;Vorwort;6
3;Die schockierende Wahrheit über die Lebensenergie;8
3.1;Das Energiekonto des Lebens: eine feste Gröfle;9
3.2;Der gnadenlose Takt der Lebensuhr;11
3.3;Die Sprache der biologischen Signale;12
3.4;Energie- Kicks aus dem eigenen Körper;14
3.5;Wenn körpereigene Muntermacher nicht ausreichen;17
4;Das biologische Gesetz vom Energiesparen und Reparieren;18
4.1;Die Energieproduktion im Körper;19
4.2;Der langsame Weg in das Energiedefizit;23
4.3;Die biologische Reparaturwerkstatt;29
4.4;Faulheit für die Reparaturenzyme;31
4.5;Gene regieren das Leben;33
5;Das Geheimnis vom richtigen Umgang mit der Lebensenergie;34
5.1;Nichtstun und Schlafen – die Energiesparprogramme der Tierwelt;35
5.2;Wer ruhig lebt, bleibt länger jung;38
5.3;Der X- Faktor: das Altersplus der Frauen;39
5.4;Die Zelle zählt;40
5.5;Alte Signale in einer modernen Welt;41
6;Das biologische Gesetz der Faulheit;46
6.1;Werden Sie ein biologischer Egoist!;47
6.2;Vermeiden Sie Non- Stop- Belastung!;51
6.3;Der angeborene Instinkt zum Überleben;55
6.4;Atmen: der Weg zu innerer Ruhe;62
6.5;In regelmäfligen Abständen: die ultradiane Pause;65
7;Das Gesetz des biologischen Freiraums;68
7.1;Energie muss flieflen;69
7.2;Power- Faktoren im Alltag;76
8;Die dynamische Kraft der Faulheit;80
8.1;Faulheit macht reich;81
8.2;Ganzheitlich leben;82
8.3;Das schöpferische Potenzial erwecken;83
8.4;Biologische Reserven anlegen;84
9;Lebenskonflikte sind Energiekonflikte;88
9.1;Konflikte verzehren Lebensbausteine;89
9.2;Vorsicht Energielecks!;90
9.3;Der feinstoffliche Krieg – ein Energieräuber;91
9.4;Energiebalancing: der Weg zu Gesundheit und Glück;92
9.5;Der Klub der Hundertjährigen – Albtraum oder Paradies?;94
9.6;Moderne Molekularbiologie – ist alles möglich?;95
10;Register;96


Das biologische Gesetz der Faulheit (S. 90-92)



Wer im modernen Arbeitsalltag überleben will, muss wieder zu seinen biologischen Programmen finden. Doch das Gesetz der biologischen Faulheit ist zweifelsohne in der heutigen Arbeitswelt nicht leicht umzusetzen. Zu groß sind oft der Leistungsdruck und der persönliche Ehrgeiz. Für die biologischen Bedürfnisse scheint kein Raum zu sein. Und dennoch: Der Mut, den biologischen Egoismus zu praktizieren, zahlt sich aus und wird Ihnen zu mehr Wohlbefinden und letztlich zu einem glücklicheren Leben verhelfen. Wie schwierig es ist, die Stimme der eigenen Natur überhaupt wahrzunehmen, erlebe ich regelmäßig bei meinen Vorträgen und Seminaren.

Doch mit etwas Nachdenken finden sich hier Lösungen. Oberstes Gebot: Halten Sie sich immer wieder das Geheimnis der Lebensenergie vor Augen, denken Sie an Ihren Rucksack mit Lebensenergie, der für ein ganzes Leben reichen muss. Sie fangen dann unweigerlich an, bewusster zu leben. Doch Energiesparen sollte keinesfalls zum Selbstzweck werden, wie etwa bei Krokodilen und Schildkröten. Im Gegenteil: Genießen Sie Ihr Leben – mit dem Energiesparen klappt es dann (fast) automatisch. So starten Sie gut in den Tag Beginnen Sie den Tag in Ruhe und ohne Hektik.

Ihr Organismus ist vom Schlaf optimal entspannt und muss behutsam »hochgefahren « werden. Das falsche Tempo hier spüren Sie den ganzen Tag. Nehmen Sie sich Zeit für ein paar Dehn- und Gymnastikübungen am offenen Fenster. Sehr gut tut auch das Yogi-Sonnengebet (siehe Seite 92ff.). Entwickeln Sie ein Pflegeritual im Bad, bei dem Sie sich wohl fühlen. Manche Menschen (auch Männer!) schwören auf Aromaduschen. Wählen Sie Ihren Gute-Laune- Duft, auf den Sie sich jeden Morgen freuen. Auch Meditation am Morgen kann ausgesprochen wirksam sein, sie verhilft zu innerer Ruhe, Kraft und Stärke.

Das richtige Frühstück Die erste Mahlzeit am Tag ist die wichtigste. Mit dem richtigen Frühstück starten Sie immer aus der Pole-Position in den Tag. In der nächtlichen Ruhephase sinkt der Blutzuckerspiegel drastisch ab, deshalb ist man morgens zunächst schlapp. Es gilt also, die Energiereserven wieder aufzufüllen. Wenn Energie und Vitalstoffe stimmen, nimmt die Leistungskurve ihren Aufschwung, und Sie fühlen sich gut. Info Ein bekannter Zen-Lehrer verriet mir das Geheimnis seiner inneren Stärke: jeden Morgen eine Stunde Meditation. Dabei setze er sich ruhig hin und lasse die Gedanken kommen und gehen. Manchmal konzentriere er sich auch auf ein Wort oder eine Losung, zum Beispiel »Frieden« oder »Kraft«.

Er versicherte mir, die Zeit sei gut angelegt, er könne sein Tagespensum mit weniger Energieaufwand erledigen. Ideal zum Frühstück, für das Sie sich 15 bis 20 Minuten Zeit gönnen sollten, sind ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkornbrot oder Müsli. Auch frische Früchte oder Obstsäfte sowie magere Milchprodukte (Joghurt, Quark, Buttermilch) sollten beim täglichen Frühstück nicht fehlen. Vielleicht bereiten Sie es schon am Abend vorher vor, so dass Sie mit nur wenigen Handgriffen einen gedeckten Tisch haben. Munter mit Morgengymnastik Mit einer kleinen Morgengymnastik aktivieren Sie die vom Schlaf entspannten Muskeln, dehnen Ihre Sehnen und bringen den Kreislauf auf Touren. Dehnen und recken Sie sich bereits im Bett ausgiebig, öffnen Sie dann das Fenster und machen Sie einige Atemübungen.


Hofmann, Inge
Dr. rer. nat. Inge Hofmann hat Lebensmittelchemie und Biochemie studiert. Die erfolgreiche Buchautorin arbeitet als Wissenschaftsjournalistin auf den Gebieten der Medizin, Ernährung und Gesundheit für Tageszeitungen und Zeitschriften sowie als Dozentin an Volkshochschulen. Sie wurde mit dem Journalistenpreis 2000 der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ausgezeichnet.



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