E-Book, Deutsch, 448 Seiten
Hoeres / Kutzner Der Kaufhauskönig
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-451-83086-0
Verlag: Verlag Herder
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Helmut Horten – Biografie
E-Book, Deutsch, 448 Seiten
ISBN: 978-3-451-83086-0
Verlag: Verlag Herder
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Der »Kaufhauskönig« Helmut Horten (1909–1987) gilt als herausragender Akteur des bundesdeutschen Wirtschaftswunders. Er schuf in rasantem Tempo den viertgrößten deutschen Kaufhauskonzern. Seine Warenhäuser galten als „Paradies der Damen“. Hortens Unternehmen bescherte ihm großen Reichtum und machte ihn zu einem der wenigen Milliardäre der alten Bundesrepublik. Bis heute ist allerdings kaum etwas bekannt über die Hintergründe seines Aufstiegs, seine Tätigkeit während der NS-Zeit, seine weitreichenden Verbindungen in die Politik und die privaten Seiten seiner Persönlichkeit. Zum ersten Mal wird auf Grundlage neu gehobener Quellen seine Biografie erzählt und ein eindrucksvolles Porträt eines prominenten Gesichts der »Generation Boom« gezeichnet.
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Weitere Infos & Material
1;Impressum;5
2;Inhalt;6
3;Einleitung;10
4;Kapitel 1: Ausbruch aus der Juristenfamilie (1909–1936);20
4.1;Die Sippe: Die Hortens als Kaufleute am Niederrhein;21
4.2;Rheinisches Bürgertum: Die Hortens als Juristenfamilie;23
4.3;Nicht in Köln! Anfänge im Warenhaus;29
5;Kapitel 2: Aufstieg in der Diktatur (1936–1939);34
5.1;Die Übernahme: Das Kaufhaus Alsberg und die Gründung der Helmut Horten KG;40
5.2;Auf eigene Rechnung: Die Helmut Horten GmbH in Wattenscheid und kleinere Beteiligungen;62
5.3;Fernab der Heimat: Reinold & Co KG und Reinold & Horten KG in Ostpreußen;78
6;Kapitel 3: Unternehmer im Krieg (1939–1945);88
6.1;Keine leeren Regale und ein riskantes Spiel: Reichsverteiler für Textilien im Rheinland;90
6.2;(Un-)Günstige Gelegenheiten: Gescheiterte Übernahmen in den besetzten Gebieten;99
6.3;Auf fremdem Terrain: Die Flugzeugwerk Johannisthal GmbH;115
7;Kapitel 4: Blick zurück, Augen nach vorne (1945–1950);126
7.1;Grundlose Verdächtigungen oder „Schurke der übelsten Sorte“? Inhaftierung und Entnazifizierung;128
7.2;Verantwortung übernehmen, wo es nötig ist: Wiedergutmachung;147
7.2.1;Duisburg;149
7.2.2;Wattenscheid;154
7.3;Nicht ganz uneigennützig: Lastenausgleichsverhandlungen;156
7.4;Wiederaufstieg: Der „Bau der 100 Tage“;167
8;Kapitel 5: Der Herr im „Paradies der Damen“ (1951–1968);198
8.1;Der erste Zukauf: Die Übernahme der Merkur-Kaufhäuser;203
8.2;Wachsen um jeden Preis: Die Übernahme der Emil Köster AG;213
8.3;Das Meisterstück: Die Helmut Horten GmbH;220
8.4;Der Streit um die Kachel: Die Architektur der Horten-Kaufhäuser;233
8.5;Patriarch im Garten der Hortensien: Unternehmens- und Mitarbeiterführung;240
8.6;Wunschkoalitionen, Parteispenden und eine Kegelbahn: Horten und die Politik;256
9;Kapitel 6: Absprung ins Privatleben (1968–1987);272
9.1;Geld machen: Gründung der AG und Börsengang;273
9.2;Lex Horten: „Steuerflucht“ ins Tessin;280
9.3;An seiner Seite: Heidi Horten und Freunde;289
9.4;Hortens Welt: Arbeitsaskese und Leben im Luxus;299
9.5;Zwischen Abschottung und Homestory: Hortens Verhältnis zur Öffentlichkeit;310
9.6;Krankheiten und Ängste: Späte Jahre;323
10;Fazit: Helmut Horten – ein Repräsentant der „Generation Boom“;330
11;Anhang;344
12;Dank;346
13;Hortens Warenhäuser;348
14;Anmerkungen;350
15;Quellen- und Literaturverzeichnis;408
15.1;Archivalische Quellen;408
15.2;Zeitungen und Zeitschriften;412
15.3;Publizierte Quellen und Literatur;414
16;Abbildungsnachweis;424
17;Personenregister;426
18;Über die Autoren;432




