E-Book, Deutsch, 409 Seiten
Hoben / Bär / Wahl Implementierungswissenschaft für Pflege und Gerontologie
1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-17-028469-2
Verlag: Kohlhammer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Grundlagen, Forschung und Anwendung - Ein Handbuch
E-Book, Deutsch, 409 Seiten
ISBN: 978-3-17-028469-2
Verlag: Kohlhammer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Evidenzbasierte Neuerungen in pflegerischen und gerontologischen Praxissettings einzuführen ist eine komplexe Herausforderung. Insbesondere im deutschen Sprachraum ist dieses Thema bisher wissenschaftlich noch wenig bearbeitet worden. Das Buch gibt erstmals in deutscher Sprache einen Gesamteinblick in Konzepte, Theorien und empirische Befunde der internationalen Implementierungsforschung. Die Befunde werden vor dem Hintergrund der Pflege und Gerontologie diskutiert und mit zahlreichen Implementierungsbeispielen aus den beiden Disziplinen flankiert.
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1;Deckblatt;1
2;Titelseite;4
3;Impressum;5
4;Inhalt;6
5;Einführung;14
5.1;Literatur;20
6;I Grundlagen der Implementierungswissenschaft im Kontext der Pflege und Gerontologie;24
6.1;1Begriffe, Gegenstandsbereich, Akteure und Zielgruppen der Implementierungswissenschaft in Pflege und Gerontologie;26
6.1.1;Einführung;26
6.1.2;1.1 Definition wichtiger Begriffe und Zusammenhänge;31
6.1.3;1.2 Themenbereiche;37
6.1.4;1.3 Akteure und Zielgruppen;41
6.1.5;1.4 Fazit und Ausblick;44
6.1.6;Literatur;44
6.2;2 Das Verhältnis von Theorie und Praxis in Pflege und Gerontologie;49
6.2.1;Einführung;49
6.2.2;2.1 Theorie und Praxis;50
6.2.3;2.2 Ein Modell zur Umsetzung von forschungsbasiertem Wissen in der Pflege;54
6.2.4;2.3 Einige Anforderungen an die Implementierungswissenschaft – das Beispiel der Pflegeheime;57
6.2.5;2.4 Fazit und Ausblick;59
6.2.6;Literatur;59
6.3;3 »Wir haben eine Lösung und suchen ein passendes Problem«: Historisch individuierte Einrichtungen, interne Evidence und Implementierungsforschung;62
6.3.1;Einführung;62
6.3.2;3.1 Adressat der Implementierung: Zweckabhängige »Organisationen« versus historisch individuierte »Institutionen«?;64
6.3.3;3.2 Markt- und staatsgetriebene Implementierungen;70
6.3.4;3.3 Aufbau interner Evidence mit historisch individuierten Einrichtungen;73
6.3.5;3.4 Fazit und Ausblick;78
6.3.6;Literatur;80
6.4;4 Implementierungswissenschaftliche Theorien im Kontext der Pflege und Gerontologie;82
6.4.1;Einführung;82
6.4.2;4.1 Grundsätzliche Klärungen;83
6.4.3;4.2 Ausgewählte implementierungswissenschaftliche Theorien;91
6.4.4;4.3 Diskussion;106
6.4.5;4.4 Fazit und Ausblick;108
6.4.6;Literatur;108
7;II Stand der Implementierungsforschung in Pflege und Gerontologie;114
7.1;5Stand der pflegerischen Implementierungsforschung im deutschen Sprachraum;116
7.1.1;Einführung;206
7.1.2;5.1 Zentrale Ergebnisse des scoping reviews zum Stand der pflegebezogenen Implementierungsforschung im deutschen Sprachraum;117
7.1.3;5.2 Beispiele für pflegebezogene Implementierungsforschungsstudien aus dem deutschsprachigen Raum;119
7.1.4;5.3 Diskussion;126
7.1.5;5.4 Fazit und Ausblick;129
7.1.6;Literatur;130
7.2;6 Implementierung und Implementierungsforschung in der Gerontologie;134
7.2.1;Einführung: Warum Implementierungsforschung ein wichtiges Thema der Gerontologie ist;134
7.2.2;6.1 Für die Gerontologie bedeutsame Konzepte und theoretische Ansätze der Implementierungsforschung;136
7.2.3;6.2 Beispiele für Implementierungsforschung im Kontext von gerontologischen Interventionsprogrammen;139
7.2.4;6.3 Weitere Aufgaben von Implementierungsforschung in der Gerontologie;144
7.2.5;6.4 Besondere Herausforderungen der Implementierungsforschung in der Gerontologie;145
7.2.6;6.5 Fazit und Ausblick;147
7.2.7;Literatur;148
7.3;7Einflussfaktoren in Implementierungsprozessen;151
7.3.1;Einführung;151
7.3.2;7.1 Das Consolidated Framework for ImplementationResearch (CFIR);152
7.3.3;7.2 Diskussion;163
7.3.4;7.3 Fazit und Ausblick;165
7.3.5;Literatur;165
7.4;8Strategien zur Beeinflussung und Steuerung von Implementierungsprozessen;168
7.4.1;Einführung;168
7.4.2;8.1 Strategien zur Umsetzung von Innovationen;170
7.4.3;8.2 Diskussion;178
7.4.4;8.3 Fazit und Ausblick;182
7.4.5;Literatur;183
7.5;9 Unwirksamkeit, Schaden und nicht intendierte Folgen der Implementierung von Interventionen;187
7.5.1;Einführung;187
7.5.2;9.1 Unwirksamkeit durch unzureichende Vorbereitung;188
7.5.3;9.2 Unwirksame Intervention nach Übertragung in die Praxis;189
7.5.4;9.3 Unwirksamkeit bei Replikation;190
7.5.5;9.4 Verzerrte Interpretation unwirksamer Interventionen;192
7.5.6;9.5 Schaden als Folge von Interventionen;193
7.5.7;9.6 Fazit und Ausblick;198
7.5.8;Literatur;200
8;III Methodische Aspekte der Implementierungswissenschaft im Kontext der Pflege und Gerontologie;204
8.1;10 Interventionserfolg versus Implementierungserfolg: Der implementierungswissenschaftliche Fokus in Interventionsstudien am Beispiel kommunaler Maßnahmen zu Bewegungsförderung und Sturzprävention;206
8.1.1;Einführung: Über Bewegungsförderung und Sturzprävention;206
8.1.2;10.1 Intervention, Implementierung und Evaluation;207
8.1.3;10.2 Diskussion;220
8.1.4;10.3 Fazit und Ausblick;222
8.1.5;Literatur;223
8.2;11 Outcomes in Implementierungsprozessen und standardisierte Instrumente zu deren Messung;225
8.2.1;Einführung;225
8.2.2;11.1 Abhängige Implementierungsvariablen: Endpunkte im Implementierungsprozess;226
8.2.3;11.2 Instrumente zur Erfassung abhängiger Implementierungsvariablen;232
8.2.4;11.3 Instrumente zur Erfassung unabhängiger Implementierungsvariablen;389
8.2.5;11.4 Diskussion;238
8.2.6;11.5 Fazit und Ausblick;240
8.2.7;Literatur;241
8.3;12 Mixed Methods in der Implementierungswissenschaft in Pflege und Gerontologie: Ein Überblick zu Chancen und Herausforderungen;243
8.3.1;Einführung;243
8.3.2;12.1 Möglichkeiten und Grenzen monomethodischer Ansätze im Kontext der Implementierungsforschung in Pflege und Gerontologie;245
8.3.3;12.2 Integration qualitativer und quantitativer Methoden (MixedMethods);247
8.3.4;12.3 Diskussion;257
8.3.5;12.4 Fazit und Ausblick;259
8.3.6;Literatur;259
9;IV Handlungsfelder der pflegerischen und gerontologischen Implementierungswissenschaft und -praxis: Zugänge, Erfahrungen, Beispiele;264
9.1;13 Partizipative Altersforschung als Mittel zur Förderung des Implementierungserfolgs;266
9.1.1;Einführung;266
9.1.2;13.1 Gründe für die Anwendung partizipativer Forschungsmethoden;267
9.1.3;13.2 Diskussion;270
9.1.4;13.3 Fazit und Ausblick;271
9.1.5;Literatur;382
9.2;14 Implementierung in der Interventionsforschung am Beispiel des Projekts »Wirksamkeit des Qualitätsniveaus Mobilität und Sicherheit bei Menschen mit demenziellen Einschränkungen in stationären Einrichtungen«;273
9.2.1;Einführung;273
9.2.2;14.1 Methoden und Durchführung;275
9.2.3;14.2 Ergebnisse;277
9.2.4;14.3 Diskussion;279
9.2.5;14.4 Fazit und Ausblick;238
9.2.6;Literatur;281
9.3;15 Implementationsforschung am Beispiel der Evaluation der Pflegeberatung gem. § 7a SGB XI;283
9.3.1;Einführung;283
9.3.2;15.1 Die Pflegeberatung nach § 7a SGB XI: der gesetzliche Auftrag;284
9.3.3;15.2 Das der Evaluation zugrunde liegende fachliche Verständnis von Pflegeberatung;285
9.3.4;15.3 Fragestellungen und Module der Evaluation;287
9.3.5;15.4 Ergebnisse;290
9.3.6;15.5 Zusammenfassende Diskussion: Pflegeberatung als Antwort auf einen steigenden Unterstützungsbedarf;296
9.3.7;15.6 Fazit und Ausblick;297
9.3.8;Literatur;297
9.4;16 Entwicklung, Implementierung, Evaluation und Verstetigung eines Instruments zur praxisnahen Erfassung von Lebensqualität im stationären Kontext: Das Projekt INSEL;299
9.4.1;Einführung;299
9.4.2;16.1 Zur gesellschaftlichen Bedeutung von Leben und Lebensqualität im Heimkontext;299
9.4.3;16.2 Ziele, konzeptueller Hintergrund und Durchführung von INSEL;300
9.4.4;16.3 Von der Idee zur Umsetzung – der Implementierungsprozess von INSEL;302
9.4.5;16.4 Bisherige Schritte zur Evaluation von INSEL;305
9.4.6;16.5 Fazit und Ausblick;307
9.4.7;Literatur;307
9.5;17 Von der Intervention zum implementierbaren Konzept: Entwicklungsschritte des DEMIAN-Konzepts;309
9.5.1;Einführung;309
9.5.2;17.1 Entwicklung und empirische Prüfung des DEMIAN-Pflegekonzepts;311
9.5.3;17.2 Überprüfung der Anwendbarkeit des Konzepts für Pflegende;313
9.5.4;17.3 Das DEMIAN-Konzept nachhaltig implementieren;316
9.5.5;17.4 Diskussion;319
9.5.6;17.5 Fazit und Ausblick;321
9.5.7;Literatur;321
9.6;18 Die Bedeutung der Kooperation zwischen Wissenschaft und Kommune für die Implementierung nachhaltiger Versorgungskonzepte am Beispiel des »Wiesbadener Netzwerks für geriatrische Rehabilitation – GeReNet.Wi «;324
9.6.1;Einführung;324
9.6.2;18.1 Die gemeinsame Arbeit im Netzwerk;325
9.6.3;18.2 Die wissenschaftliche Begleitung des Verfahrens;328
9.6.4;18.3 Evaluation des Verfahrens »Standardisierte Auswahl« (methodischer Ansatz);333
9.6.5;18.4 Diskussion;336
9.6.6;18.5 Fazit;341
9.6.7;Literatur;341
9.7;19 Überwindung institutioneller Barrieren beim Freiwilligenengagement;343
9.7.1;Einführung;343
9.7.2;19.1 Schwierige Kooperationen;344
9.7.3;19.2 Diskussion: Interaktionsanforderungen zwischen Freiwilligen und Institutionen;347
9.7.4;19.3 Fazit und Ausblick;349
9.7.5;Literatur;350
9.8;20 Wissenschaftliche Politikberatung;352
9.8.1;Einführung;352
9.8.2;20.1 Eine grundlegende Überlegung: Politikberatung im Kontext des Werturteilsstreits;353
9.8.3;20.2 Welche Funktionen nimmt wissenschaftliche Politikberatung wahr?;354
9.8.4;20.3 »Politikberatung durch Vorverständnis«: Grundlegende Sichtweisen der Wissenschaftler;357
9.8.5;20.4 Auswahl, Definition und Explikation der Themenstellung;359
9.8.6;20.5 Grundlegendes: Max Webers »Politik als Beruf«;361
9.8.7;20.6 Ein konkreter Blick in die Politikberatung – Beispiele eigenen Handelns;363
9.8.8;20.7 Fazit und Ausblick;367
9.8.9;Literatur;369
10;VSektionsstatements;204
10.1;21 Implementierungswissenschaft in Deutschland: Ein Statement der DGGG;372
10.1.1;Einführung;372
10.1.2;21.1 Sektion I: Experimentelle Gerontologie – wie kann sie zur Implementierungswissenschaft beitragen;374
10.1.3;21.2 Sektion II: Implementierungsforschung aus der Sicht der Geriatrischen Medizin;375
10.1.4;21.3 Sektion III: Implementierungswissenschaft aus der Sicht der sozial- und verhaltenswissenschaftlichen Gerontologie;271
10.1.5;21.4 Sektion IV: Implementierungsforschung aus der Sicht Sozialer Altenarbeit;382
10.1.6;21.5 Fazit und Ausblick;386
10.1.7;Literatur;387
10.2;22 Gegenstandsbereiche der pflegewissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Disseminations- und Implementierungsprozessen in Deutschland: Konzeptionelle Formung der Sektion Dissemination und Implementierung (SDI) in der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP);388
10.2.1;Einführung;388
10.2.2;22.1 Gegenstandbereiche der Disseminations- und Implementierungswissenschaft;389
10.2.3;22.2 Pflegewissenschaftliche Perspektive auf disseminations- und implementierungswissenschaftliche Fragestellungen;392
10.2.4;22.3 Die Sektion Dissemination und Implementierung (SDI);395
10.2.5;22.4 Fazit und Ausblick;397
10.2.6;Literatur;397
10.3;Resümee: Auf dem Wege zu einer Implementierungswissenschaft im deutschsprachigenRaum;399
10.3.1;Literatur;401
11;Stichwortverzeichnis;402
12;Autorinnen undAutoren;407