Hájková | Menschen ohne Geschichte sind Staub | Buch | 978-3-8353-3769-5 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, Band 14, 59 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 200 mm, Gewicht: 91 g

Reihe: Hirschfeld-Lectures

Hájková

Menschen ohne Geschichte sind Staub

Homophobie und Holocaust
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-8353-3769-5
Verlag: Wallstein

Homophobie und Holocaust

Buch, Deutsch, Band 14, 59 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 200 mm, Gewicht: 91 g

Reihe: Hirschfeld-Lectures

ISBN: 978-3-8353-3769-5
Verlag: Wallstein


Eine Untersuchung, die für das Erinnern an queere jüdische Opfer während des Holocausts und für ein Ende der Stigmatisierung eintritt.

Queere Geschichte des Holocaust, also die Frage nach gleichgeschlechtlichem Verlangen unter den Holocaustopfern, ist bis in die heutigen Tage eine Leerstelle geblieben. Dies liegt an einer weitreichenden Homophobie der Häftlingsgesellschaft in KZs und Ghettos, was dazu führte, dass die Stimmen dieser Menschen weitgehend aus den Archiven getilgt sind. Anna Hájkovás Text baut auf bestehender Forschung zu Homophobie auf und macht den Versuch, die Geschichte dieser ausradierten Menschen zu schreiben.
Die Untersuchung ist dabei gleichzeitig eine Geschichte der Sexualität des Holocaust und nimmt in Augenschein, dass die Beziehungen im Lager mitunter ausbeuterisch und gewaltsam waren, wobei die Übergänge fließend waren. Hájková setzt sich mit einigen besonderen Fällen von Jugendlichen (unter anderem Anne Frank) und Erwachsenen auseinander, es geht um romantische, erzwungene und abhängige Beziehungen, um romantische Sexualität und sexuellen Tauschhandel. Sie zeigt die Gleichzeitigkeit von queerer und Hetero-Sexualität und argumentiert, dass wir von einem ausschließlichen Konzept der sexueller Identität Abschied nehmen und von Akten und Praktiken sprechen müssen, um das Verhalten der Opfer verstehen zu können.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Dr. Anna Hájková, geb. 1978, ist Associate Professor an der University of Warwick. Sie studierte an der Humboldt-Universität Berlin und promovierte an der University of Toronto, Kanada.
Veröffentlichungen u.a.: The Last Ghetto: An Everyday History of Theresienstadt (erscheint 2020); Medicine in Theresienstadt, in: Social History of Medicine, 33,1 (2020); Die letzten Berliner Veit Simons: Holocaust, Geschlecht und das Ende des deutsch-jüdischen Bürgertums (Co-Autorin, 2019). Auszeichnungen: Catharine Stimpson Prize for Outstanding Feminist Scholarship 2013.



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