Hitz | Fürsten, Vögte und Gemeinden | Buch | 978-3-03919-249-6 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, 660 Seiten, GB, Format (B × H): 160 mm x 240 mm, Gewicht: 1315 g

Hitz

Fürsten, Vögte und Gemeinden

Politische Kultur zwischen Habsburg und Graubünden im 15. bis 17. Jahrhundert
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-03919-249-6
Verlag: Hier und Jetzt

Politische Kultur zwischen Habsburg und Graubünden im 15. bis 17. Jahrhundert

Buch, Deutsch, 660 Seiten, GB, Format (B × H): 160 mm x 240 mm, Gewicht: 1315 g

ISBN: 978-3-03919-249-6
Verlag: Hier und Jetzt


Der Kanton Graubünden hat eine wenig bekannte habsburgische Geschichte. Seit der Zeit um 1500 bildete das Gebiet der Acht Gerichte (Landvogtei Castels mit Prättigau, Davos, Belfort, Churwalden und Schanfigg) einen Verwaltungsbezirk der vorderösterreichischen Lande, des habsburgischen Staates im Südwesten des Deutschen Reichs. Aber schon etwas länger gehörten die Gemeinden der Acht Gerichte zu den drei rätischen Bünden. Damit stiessen zwei Mächte aufeinander, die ganz unterschiedlichen Modellen der Staatsbildung und der politischen Kultur entsprachen: Fürstenstaatliche Herrschaft traf auf kommunale Selbstorganisation. Auf lange Sicht vermochten die Habsburger Ihre Ansprüche nicht durchzusetzen. Um die Mitte des 17. Jahrhunderts endete ihre Herrschaft in den Acht Gerichten.

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