Hirsch / Scheliha | Emanuel Hirsch - Gesammelte Werke / Das Wesen des Christentums | Buch | 978-3-89991-005-6 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 19, 188 Seiten, PB, Format (B × H): 145 mm x 205 mm, Gewicht: 296 g

Reihe: Emanuel Hirsch - Gesammelte Werke

Hirsch / Scheliha

Emanuel Hirsch - Gesammelte Werke / Das Wesen des Christentums

Neu herausgegeben und eingeleitet von Arnulf von Scheliha

Buch, Deutsch, Band 19, 188 Seiten, PB, Format (B × H): 145 mm x 205 mm, Gewicht: 296 g

Reihe: Emanuel Hirsch - Gesammelte Werke

ISBN: 978-3-89991-005-6
Verlag: Hartmut Spenner Verlag


Die Schrift ist eine Überarbeitung einer im Sommer 1938 in Göttingen
gehaltenen öffentlichen Vorlesungsreihe Hirschs. Er versucht hier, eine
"gegenwartsbezogene Entfaltung der christlichen Lehre" in einer
"neuzeittheoretisch angelegten Christentumsgeschichte" (Arnulf von Scheliha)
zu fundieren und knüpft damit an die gleichnamigen Vorlesungen Adolf Harnacks
von 1900 an. Hirschs Ausführungen tragen deutlich die Signatur der
Zeitumstände, unter denen sie entstanden sind: Der Kampf des
Nationalsozialismus gegen ein als "undeutsch" und "rassenfremd" diffamiertes
Christentum hatte seinen Höhepunkt erreicht. Dem versucht Hirsch entgegen zu
wirken, indem er "Glaube und Liebe", die durch das Evangelium geweckt werden,
als den tragenden Grund eines "Leben in Freiheit und Ehre" darstellt und
somit das "Offenbleiben" der "deutschen Weltanschauung für die christliche
Religion als eine "Lebensfrage für beide" bezeichnet (S. 177). Diese Absicht
zieht sich wie ein roter Faden durch seine Darstellung der
Christentumsgesellschaft. Wenn er sich dabei in einer befremdenden Weise auf
den nationalsozialistischen Jargon einlässt, so hat er damit der von ihm
vertretenen Sache nicht gedient. Dennoch bleibt seine Wesensschrift als eine
scharfsichtige Analyse der in der Christentumsgeschichte wirksamen
Umformungsprozesse, in denen christliche Motive auf soziale und politische
Entwicklungen und Ideen einwirken, wertvoll und lesenswert. Vor allem indem
Hirsch die "Dialektik von Glaube und Geschichtsgestalt "an die Stelle der
Harnackschen Unterscheidung von "Kern und Schale" setzt, wird ein "methodischer
Fortschritt" erzielt (Arnulf von Scheliha), der bis heute unhintergehbar bleibt.
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Weitere Infos & Material


Hirsch, Emanuel
Emanuel HIRSCH (* 14.6.1888 in Bentwisch bei Wittenberge, † 17.7.1972 in Göttingen). Studium an der Universität Berlin, 1915 Habilitation. Nach der Privatdozentenzeit an der Universität Bonn ab 1921 Professor für Kirchengeschichte und ab 1936 auch Professor für Systematische Theologie an der Universität Göttingen. Im Nationalsozialismus Mitglied der Deutschen Christen und ab 1937 auch der NSDAP. Kurz nach dem Krieg quittierte er seinen Dienst.
Emanuel HIRSCH gehört zweifelsfrei zu den bedeutendsten evangelischen Theologen des vergan¬genen Jahrhunderts. Dennoch blieb die Rezeption seines Werkes hinter seinem Potential zurück, was eindeutig im Zusammenhang steht mit seiner aktiven Unterstützung der nationalsozialistischen Ideologie und Politik.


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