Hirsch | No Pulp in the Fiction | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 428 Seiten

Hirsch No Pulp in the Fiction

Die frühen Filme von Quentin Tarantino
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7526-9699-8
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Die frühen Filme von Quentin Tarantino

E-Book, Deutsch, 428 Seiten

ISBN: 978-3-7526-9699-8
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Q.T. - Quentin Tarantino: Gefeierter Kultregisseur, Oscar-prämierter Drehbuchautor, einflussreicher Filmemacher mit ungewöhnlich hohem Bekanntheitsgrad, der sogar mit dem von Schauspielstars konkurrieren kann. Im vorliegenden Buch setzt sich der Autor Markus Hirsch mit den frühen Werken des Regisseurs auseinander, mit Klassikern wie "Reservoir Dogs - Wilde Hunde", "Pulp Fiction", "Jackie Brown" sowie "Kill Bill - Volume 1 & 2", und würdigt dabei, mithilfe zahlreicher Drehbuch-Ausschnitte, vor allem auch den Autor Tarantino, dessen Drehbücher nicht nur brillante Dialoge & kühn konstruierte Plots bieten, sondern, aufgrund der psychologisch schlüssigen Charakterzeichnung der Gangster/der "Bad-Ass Dudes", auch eines völlig klarmachen: There is no Pulp in the Fiction at all!

Markus Hirsch, geb. 1977, Studium der Germanistik, beschäftigt sich seit Jugendtagen mit Filmen und TV-Serien, besitzt eine Sammlung von mehreren Tausend DVDs; lebt in Graz mit seiner Frau und mehreren Katzen;

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Pulp Fiction (1994)
(ca. 154 Min.; dt. Verleihtitel: Pulp Fiction)
„Any of you fuckin‘ pricks move and I’ll execute every motherfuckin‘ last one of you!“ (aus: Pulp Fiction; letzter Satz, gesprochen von „Honey Bunny“ Amanda Plummer, bevor das Bild einfriert und schließlich die „CREDIT SEQUENCE“ [also: der Vorspann] von Pulp Fiction erscheint, die mit dem Instrumentalstück „Misirlou“ (1962) [performed by: Dick Dale & His Del-Tones] sowie mit dem Song „Jungle Boogie“ (1973) [performed by: Kool & The Gang] unterlegt ist; in der deutschen Fassung sagt die im Pulp Fiction-Skript als „psychopathic, hair-triggered[leicht reizbar, launisch], loose cannon“ bezeichnete Diebin Honey Bunny Folgendes: „Wenn sich auch nur einer von euch stinkenden Schwänzen rührt, verspreche ich euch: Ich werd` ihm die Eier einzeln abschießen!“) JULES WINNFIELD OK, los: Erzähl mir noch mal von den Haschisch-Bars. […] Der Stoff ist da legal, ja? VINCENT VEGA Ja, schon legal, aber nicht hundertprozentig legal. Du kannst unmöglich in ein Restaurant gehen, dir `nen Joint rollen und dann drauf lospaffen. Ich meine, die wollen, dass du zuhause oder nur in bestimmten Plätzen rauchst. (aus: Pulp Fiction; Berufskiller auf dem Weg zur Arbeit I – Dialog zwischen „Jules Winnfield“ Samuel L. Jackson und „Vincent Vega“ John Travolta in einem Auto über Vega’s Zeit in Amsterdam; laut Tarantino-Skript sagt „JULES“ „Okay, so, tell me about the hash bars? […] Hash is legal there, right?“ und „VINCENT“ „Yeah, it’s legal, but it ain’t a hundred percent legal. I mean, you just can’t walk into a restaurant, roll a joint, and start puffin‘ away. I mean, they want you to smoke in your home or certain designated places“) VINCENT VEGA Well, Big Mac’s a Big Mac, but they call it Le Big Mac. (aus: Pulp Fiction; Berufskiller auf dem Weg zur Arbeit II – „Vincent Vega“ John Travolta zu „Jules Winnfield“ Samuel L. Jackson, wiederum im Auto; in der deutschen Fassung lautet Travolta’s legendärer „Big Mac“-Sager, der die Antwort auf die „Jules Winnfield“-Frage „Wie nennen die[Franzosen] einen Bic Mac?“ ist: „Big Mac ist ein Big Mac, aber die nennen ihn Le Big Mace.“) VINCENT VEGA […] Ich hab einer Million Ladies eine Million Fußmassagen verpasst und die haben alle was bedeutet. Wir tun zwar so, als wär das nicht der Fall, aber es is‘ so. Das ist ja grade das Geile daran. Du hast eine sinnliche Sache am Kochen, du...du, man redet nicht darüber, aber du weißt es und sie weiß es […]. (aus: Pulp Fiction; Berufskiller auf dem Weg zur Arbeit III - „Vincent Vega“ John Travolta zu „Jules Winnfield“ Samuel L. Jackson im Gang eines „apartment building“; die Originalfassung der „foot massages“-Aussage im Tarantino-Skript lautet: „[…] I’ve given a million ladies a million foot massages and they all meant somethin‘. Now, we act like they don’t, but they do. That’s what’s so fuckin´ cool about `em. There’s a sensual thing goin‘ on that nobody‘s talkin‘ about, but you know it and she knows it […].“) VINCENT VEGA Also, du gehst jetzt da raus, du wirst sagen: „Gute Nacht, es war ein reizender Abend“. Du spazierst aus der Tür, steigst ins Auto, fährst nach Hause, holst dir einen runter, und das war’s dann. (aus: Pulp Fiction; Berufskiller und die Loyalität zum großen Boss - „Vincent Vega“ John Travolta bei seinem „…it’s a moral test of yourself, wheter or not you can maintain loyalty“- Selbstgespräch im Badezimmer von Marsellus Wallace’s Haus; währenddessen tanzt sein Date „Mia Wallace“, die Ehefrau von Marsellus Wallace, gespielt von Uma Thurman, im Wohnzimmer zu den Klängen des Urge Overkill-Songs „Girl, You’ll Be a Woman Soon“ aus 1992; in der Originalfassung sagt John Travolta: „So you‘re gonna go out there, drink your drink, say `Goodnight, I’ve had a very lovely evening`, go home and jack off. And that’s all you‘re gonna do.“) „Ich fand immer, dass John Travolta einer der größten Filmstars ist, den Hollywood je hatte“ (Copyright: Quentin Tarantino, in der Charlie Rose-Show 1994) – Nun, ich war immer ein großer Fan von John Travolta und Travolta ist definitiv einer meiner Lieblingsschauspieler, denn: Er war nicht nur großartig als „Tony Manero“, als „Eintänzer der Nation“, in Saturday Night Fever (1977; Regie: John Badham), in dem Travolta’s Tanzszenen eine bis heute unerreicht „meditativ einnehmende“ Wirkung besitzen, sondern auch in dem Musical Grease (1978; Regie: Randal Kleiser; Co-Star: Olivia Newton-John) sowie in dem unterschätzten Drama Urban Cowboy (1980; Regie: James Bridges) und vor allem auch in Brian De Palma’s „neo-noir political thriller“ Blow Out – Der Tod löscht alle Spuren (Blow Out; 1981), einer Art Hommage an Michelangelo Antonioni’s Meisterwerk Blow Up (Blowup) von 1966, nur eben mit einem explizit politischen Hintergrund. Ende der 70er-Jahre war Travolta „such a huge star“ in Hollywood, wie das vielleicht zuvor nur bei dem jungen Marlon Brando der Fall gewesen ist. In den 80ern jedoch geriet er bekanntlich, durch eine Reihe von Flops, fast in Vergessenheit und hätte dann wohl weiter ein eher trauriges Dasein in auf Zelluloid gebanntem „crap“ wie den Kuck mal, wer da spricht!-Filmen führen müssen, wenn sich nicht Quentin Tarantino irgendwann an Travolta’s einstige „Coolness“ erinnert und ihm die Rolle des „Vincent Vega“ in Pulp Fiction gegeben hätte. David Lynch’s Wild at Heart – Die Geschichte von Sailor und Lula (1990; Wild at Heart; literarische Vorlage: Barry Gifford) mag einst der erste große Film der 90er-Jahre gewesen sein, aber Tarantino’s Pulp Fiction, der zumindest ein Meisterwerk ähnlichen Ausmaßes ist wie der Lynch-Film, hat förmlich für ein ganzes Jahrzehnt definiert, was „filmische Coolness“ bedeutet – und ein wichtiger Teil des „Coolnessfaktors“ von Pulp Fiction war eben der „wiederauferstandene“ John Travolta! Der Plot von Pulp Fiction: Im „PROLOGUE“ wird man zunächst Zeuge eines morgendlichen Tischgesprächs in einem „normal Denny’s, Spire’s-like coffee shop in Los Angeles“ [Copyright: Tarantino-Skript; Anmerkung: Als Drehort fungierte letztendlich das „Hawthorne Grill“-Restaurant in Hawthorne, im Südwesten von Los Angeles County – das „Hawthorne Grill“ ist bekannt für seine „Googie architecture“, die quasi ihren Ursprung im Süden von Kalifornien hatte und für die die Beeinflussung durch „car culture“, „jets“ sowie „the Space & Atomic Age“ typisch ist] zwischen dem Gangsterpärchen Pumpkin und Honey Bunny, das irgendwann im Laufe ihres Gesprächs zu dem Entschluss kommt, dass es in Zukunft lieber Restaurants ausrauben will statt Bars, Schnapsläden oder Tankstellen. Das Gespräch endet damit, dass sich die beiden gegenseitig eine Liebeserklärung [im Original: HONEY BUNNY: „I love you, Pumpkin“ / PUMPKIN: „I love you, Honey Bunny“] machen und anschließend tatsächlich das Restaurant überfallen [Anmerkung: Tarantino hat in sein Drehbuch Folgendes über die Art & Weise geschrieben, wie seine beiden Figuren, „Pumpkin & Honey Bunny“, gespielt von Tim Roth & Amanda Plummer, ihren Dialog sprechen sollen: „Their dialogue is to be said in a rapid-pace His Girl Friday fashion“; „His Girl Friday“ – Originaltitel der berühmten...



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