Hirsch | Ein Quantum Bond | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 468 Seiten

Hirsch Ein Quantum Bond

Die Sean Connery- und Daniel Craig-Jahre der Filmserie
2. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7504-8542-6
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Die Sean Connery- und Daniel Craig-Jahre der Filmserie

E-Book, Deutsch, 468 Seiten

ISBN: 978-3-7504-8542-6
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



"Mein Name ist Bond...James Bond." Was wären die letzten 57 Jahre ohne Figuren wie den britischen Geheimagenten James Bond 007, seine/seinen Vorgesetzte/en "M", den Gadget-Experten "Q" oder die in Bond verliebte Sekretärin Miss Moneypenny gewesen? Wohl nicht dieselben! Zwei Bond-Darsteller ragen aber aus der Film-Reihe, die sich, auf der Basis der literarischen Vorlagen von Ian Fleming, zum größten Dauerbrenner der Kinogeschichte entwickelt hat, hervor: Der Ur-Bond Sean Connery, der ganz am Anfang der Bond-Geschichte steht, und Daniel Craig, der als legitimer Nachfolger Connerys gelten kann, der die Bond-Figur aber auch weiterentwickelt und der gesamten Serie darüber hinaus einen ungeahnten kommerziellen Höhenflug beschert hat. Das vorliegende Buch setzt sich daher tatsächlich nur mit einem "Quantum Bond" auseinander, nämlich mit jenen sieben Bond-Filmen ("James Bond - 007 jagt Dr. No", "Liebesgrüße aus Moskau", "Goldfinger", "Feuerball", "Man lebt nur zweimal", "Diamantenfieber", "Sag niemals nie"), in denen Sean Connery den Doppel-Null-Agenten als "cooles Raubtier mit Lizenz zum Töten" gespielt hat und jenen bisher vier ("Casino Royale", "Ein Quantum Trost", "Skyfall", "Spectre"), in denen dann schließlich Daniel Craig dem wohl berühmtesten Geheimagenten der Welt sein Antlitz geliehen und eher eine rücksichtslose Killer-Maschine, die sich aber ihren Dämonen stellen muss, präsentiert hat.

Markus Hirsch, geb. 1977, Studium der Germanistik, beschäftigt sich seit Jugendtagen mit Filmen und TV-Serien, besitzt eine Sammlung von mehreren Tausend DVDs; lebt in Graz mit seiner Frau und mehreren Katzen;
Hirsch Ein Quantum Bond jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


James Bond – 007 jagt Dr. No (1962)


(Originaltitel: ; Regie: )

( am rechten Unterarm von Sean Connery; die

Tatsache, dass James Bond Schotte ist, hat Ian Fleming aber

erst dann, als Connery die Rolle erhalten hat, in die -Biografie „eingefügt“)

(Ausschnitt aus Monty Norman’s Song

, der auf einem karibischen Volkslied basiert; er

wird von „Honey Ryder“ Ursula Andress in der Strandszene in

angesungen – ebenso wie auch

kurz von „James Bond“ Sean Connery)

Eigentlich sind schon alle Legenden des Bond-Universums in , dem von Terence Young inszenierten und durchaus fulminanten Einstand der Bond-Serie, versammelt.

Die Produzenten des Films heißen Albert R. „Cubby“ Broccoli und Harry Saltzman, die Musik stammt von Monty Norman und John Barry, das Drehbuch stammt unter anderem aus der Feder von Richard „Dick“ Maibaum, das Bühnenbild wurde von Ken Adam kreiert, die Titel-Sequenz-Gestaltung übernahm Maurice Binder, Bernard Lee spielt „M“, Lois Maxwell spielt „Miss Moneypenny“, Ursula Andress spielt „Honey Ryder“ (das mit Sicherheit Bond-Girl!) und Sean Connery spielt den berühmtesten Geheimagenten der Welt, eine der größten Ikonen der Filmgeschichte, den Mann, auf den man sich seit bald unglaublichen 60 Jahren verlassen kann, den MI6-Agenten , .

Aus Ian Fleming’s Feder stammen zwölf James Bond-Romane und neun Kurzgeschichten und an sich hatte man seinerzeit vorgesehen, Fleming’s Roman (1961; Originaltitel: Thunderball) als ersten aus der Reihe der -Romane zu verfilmen, was aber ein sich in der Folge als äußerst langlebig erweisender Rechtsstreit zwischen Fleming sowie den Autoren Kevin McClory und Jack Whittingham verhinderte. Auf diesen Rechtsstreit komme ich später, vor allem natürlich im Zusammenhang mit dem Bond-Film (1965; Originaltitel: Thunderball; Regie: Terence Young), noch einmal detaillierter zu sprechen.

Letztendlich entschied sich die , also die von Broccoli und Saltzman gegründete Filmproduktionsgesellschaft, die bisher fast alle Bond-Filme produziert hat, für , Fleming’s 1958 erschienenen sechsten Bond-Roman (Originaltitel: Dr. No), als Basis für den filmischen -Einstand.

Die Fragen, wer James Bond spielen könnte, spielen soll oder letztendlich spielt, sind wohl zentrale im Filmgeschäft. Und Connery, der seiner berühmtesten Film-Rolle in späteren Jahren wahrlich kritisch gegenübergestanden und Bond sogar als „“ bezeichnet hat, war absolut nicht die erste Wahl, um Fleming’s Geheimagenten und ultimativer „“ Leinwandleben einzuhauchen.

Schon vor hatte die Filmgesellschaft United Artists einen Vertrag über den Vertrieb von sechs Bond-Filmen abgeschlossen. Bei der so zentralen Besetzungsfrage ging man aber zunächst eher unkonventionell vor und veranstaltete einen Zeitungswettbewerb, aus dem schließlich das Male-Model als Sieger hervorging, der, was einen bei Art von „Casting-Verfahren“ vielleicht nicht unbedingt wundert, schlicht und einfach als betrachtet wurde.

, der bekanntlich die Rolle dann ungemein erfolgreich zwischen 1973 und 1985, also von (Originaltitel: Live and Let Die; Regie: Guy Hamilton) bis (Originaltitel: A View to a Kill; Regie: John Glen), spielen sollte, wurde in der Folge ebenfalls als Kandidat für die Bond-Rolle genannt, musste aber wegen seiner vertraglichen Gebundenheit an die ebenfalls legendäre britische TV-Serie (1962-1969; Originaltitel: ) absagen.

Als weiterer Bond-Kandidat galt der irische Schauspieler , der den allermeisten wahrscheinlich am ehesten durch seine Auftritte in mehreren, insgesamt waren es vier an der Zahl (1974: ; 1975: ; 1990: ; 1998: ), Folgen der TV-Serie (19681978; 1989-2003) bekannt sein dürfte. Für den Mann, der also am öftesten „Columbo“ Peter Falk hinters Licht führen wollte, was bekanntlich eines der aussichtslosesten Unterfangen der Fernsehkrimi-Geschichte darstellt, war die Bond-Rolle schlichtweg „“.

Der Produzent Broccoli wollte in der Folge , der sich selbst als „zu alt“ für die Rolle betrachtete. Ian Fleming höchstpersönlich plädierte, nachdem einer seiner Wunschkandidaten, nämlich Roger Moore, eben nicht verfügbar war, für oder für seinen Cousin . Niven kam später dann, genauso wie Lee, der dann 1974 in (Originaltitel: The Man with the Golden Gun; Regie: Guy Hamilton) den Bond-Gegenspieler „Francisco Scaramanga“ mimte, doch noch irgendwie zu Bond-Ehren und spielte in der etwas chaotisch geratenen Agentenfilm-Parodie (Regie: Val Guest, Ken Hughes, John Huston, Joseph McGrath, Robert Parrish) aus dem Jahr 1967 die Rolle des „Sir James Bond“ (und Woody Allen, der übrigens auch am Drehbuch beteiligt war, darin die Rolle des „Jimmy Bond“).

Harry Saltzman war es schließlich, der für den damals weitgehend unbekannten 32-jährigen schottischen Schauspieler Sean Connery als Bond-Darsteller votierte, da er, so ist das Ganze jedenfalls überliefert, von Connery’s „Körpersprache“ begeistert war. Terence Young, später 3-facher Bond-Regisseur, hatte den Produzenten auf Connery aufmerksam gemacht. Bond-Schöpfer Ian Fleming hingegen war „not amused“ von der Wahl Connerys und sah in diesem wohl eher so etwas wie einen „schottischen Proleten“, der nicht und nicht von seinem starken schottischen Akzent abweichen wollte (der im Übrigen bald zu Connery‘s wurde) oder, wenn man einem Artikel aus der aus dem Jahr 2010 Glauben schenken möchte, betitelt mit , auch nicht sein Dinner-Jackett korrekt zuknöpfen konnte und erst die korrekte Aussprache von „Dom Perignon“ lernen musste. Aber – fast unnötig, dies zu sagen: Der Rest, wie man weiß, ist heute (Film-)Geschichte und Ian Fleming musste seine anfängliche „Connery-Skepsis“ schon sehr bald über Bord werfen, denn: Connery, dessen Ur-Vertrag sogar bereits vorsah, dass er von 1962-1967 jedes Jahr einen James Bond-Film drehen sollte, war für die Rolle einfach !

Die Handlung von :

Der Station Chief des MI6 in Jamaika, John Stangways, sowie dessen Sekretärin werden, an unterschiedlichen Orten, von Auftragskillern erschossen. Ihre Leichen lässt man verschwinden. Die Killer stehlen in der Folge Akten mit der Aufschrift „Doctor No“ aus Strangway’s Büro. In London wird der britische Geheimagent James Bond () sofort zu seinem Chef „M“ zitiert, wo er den Auftrag erhält, in Jamaika einerseits die Hintergründe des Mordes an Strangways zu klären, andererseits die Quelle der „Energiewellen“ zu finden, die die Flugbahnen US-amerikanischer Raketen stören, die aus Cape Canaveral starten. Bevor Bond nach Jamaika fliegt, findet er aber noch Zeit, sich seiner Casino-Bekanntschaft Sylvia Trench zu widmen, die ihn überraschenderweise bei sich zu Hause, wo er noch für seine Reise packen will, erwartet.

In Jamaika wird am Flughafen von einem Chauffeur abgeholt, der zunächst behauptet, vom Büro des britischen Gouverneurs geschickt worden zu sein. Als der Chauffeur wenig später versucht, Bond zu töten, überwältig ihn dieser und stellt ihn zur Rede, woraufhin der Chauffeur Gift nimmt und stirbt.

Bei den Ermittlungen, bei denen Bond weitere Anschläge auf sein Leben unbeschadet übersteht, lernt er den einheimischen Fischer Quarrel und den US-Agenten Felix Leiter kennen, die ihn fortan unterstützen. Es stellt sich heraus, dass Strangways radioaktiv verseuchtes Gestein gesammelt hat. In Bond’s Fokus gerät in der Folge auch der mit Strangways befreundete Professor Dent, der Bond Falschinformationen über das Gestein liefert. Und tatsächlich entpuppt sich Dent als Agent in Diensten eines geheimnisvollen Kriminellen und versucht Bond mehrmals zu töten. Dieser kommt ihm aber letztendlich zuvor und erschießt...



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.