E-Book, Deutsch, 468 Seiten
Hirsch Ein Quantum Bond 2
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7504-4717-2
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Die Roger Moore- und Pierce Brosnan-Jahre der Filmserie
E-Book, Deutsch, 468 Seiten
ISBN: 978-3-7504-4717-2
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Markus Hirsch, geb. 1977, Studium der Germanistik, beschäftigt sich seit Jugendtagen mit Filmen und TV-Serien, besitzt eine Sammlung von mehreren Tausend DVDs; lebt in Graz mit seiner Frau und mehreren Katzen;
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
James Bond 007 – Der Mann mit dem
goldenen Colt (1974)
(Originaltitel: ;
Regie: )
„“
(Textzeile aus dem -Song
aus dessen -Album von 2002; der deklarierte James
Bond- und Roger Moore-Fan Robbie Williams hat sich 2017,
nach Moore’s Tod, sogar ein -/-Tattoo
stechen lassen; : Die zweite in der Textzeile vorkommende
Figur, Lord Litchfield, war einer der berühmtesten
Fotografen Großbritanniens und „Hof-Fotograf“ der königlichen Familie)
(Ausschnitt aus , dem Titelsong
zu dem gleichnamigen Bond-Film von 1974, gesungen
von , Musik von , Text von ;
ursprünglich hätte die schottische Pop-Sängerin und
Schauspielerin , Ex-Frau von -Legende Maurice Gibb
sowie auch Ex-Frau des britischen Promi-Friseurs John Frieda
und angebliche Ex-Geliebte des Ex--Mitglieds Jason
Orange, den Titelsong beisteuern sollen, sondern tatsächlich
, dessen bereits 1973 entstandener Song , enthalten auf dem Album ,
letztendlich dann doch nicht für den fertigen Film verwendet
wurde – andere Namen, die seinerzeit als potentielle
Titelsong-Kandidaten genannt wurden, waren und ; ’s Beitrag gilt als einer der und
irgendwie auch „“ James Bond-Titelsongs; auch , für den der 74er-Bond-Film eine Rückkehr zur
Film-Serie markierte, denn bei war nicht er,
sondern George Martin für die gesamte Musik verantwortlich
gewesen, hat nachher stets betont, dass er ’s sowie eigentlich auch seinen eigenen Score zu
dem Film hasse; der Song, dessen Lyrics sich, zumindest in
seiner in der Titel-Sequenz, die wiederum von gestaltet wurde, präsentierten Variante, mit dem von
Christopher Lee gespielten Bond-Gegenspieler auseinandersetzen, in der End-Titel-Sequenz-Variante
wird dann auch Bond selbst erwähnt, ist der James
Bond-Titelsong, der weder in den UK- noch in den US-Charts
vertreten war; eine Art „Ehrenrettung“ des Titels versuchte
man 2002 in einer zum Anlass des 40-jährigen Jubiläums der
Film-Serie stattfindenden britischen TV-Show, in der man
’s , dessen „“[innuendo: dt.: Anspielung] stets kritisiert wurde, als
„“ bezeichnete – zur :
„raunchy“: , , „“)
JAMES BOND
M
(aus: ; „M“ Bernard Lee
macht „“ Roger Moore klar, dass er sich im Lauf der Zeit
ganz sicher nicht nur Freunde gemacht hat; zur : Der
Auftragskiller Scaramanga erhält eine Million Dollar pro erledigtem Auftrag)
JAMES BOND
MONEYPENNY
(aus: ; „Flirty Text“ zwischen
„Moneypenny“ Lois Maxwell und „James Bond“ Roger
Moore; Maxwell und Moore kannten sich bereits aus ihrer
gemeinsamen Zeit in der Londoner
- abseits der Bond-Film-Auftritte waren die beiden
aber auch in der -Folge von
1966 und in der -Folge von 1972
gemeinsam vor der Kamera zu sehen)
ANDREA ANDERS
(aus: ; die
Scaramanga-Geliebte „Andrea Anders“ Maud Adams zu „James Bond“
Roger Moore – nach dem Geständnis, dass die goldene
Patrone mit dem darauf eingravierten „“ zum MI6 nach
London geschickt hat, damit Bond Scaramanga ausschaltet; die
Originalfassung lautet: „“)
– diese Textzeilen aus der End-Titel-Variante des - Songs mögen ohnehin nur auf einen James Bond-Spirit zutreffen, den imstande war zu verbreiten und der dann erst wieder, so richtig, mit Einzug in die Film-Serie gefunden hat. : Der neunte James Bond-Film, Guy Hamilton’s , ist etwas Besonderes, denn der Film galt, lange bevor sozusagen oder der ebenfalls von vielen Kritikern so gar nicht geschätzte (2008; Quantum of Solace; Regie: Marc Forster) auftauchten, irgendwie als „“, so wie wiederum Raymond Benson dies in seinem ausgedrückt hat. Selbst höchstpersönlich meinte 1982 einmal, dass derjenige Film aus der von ihm produzierten James Bond-Reihe wäre, den er, rückblickend, hätte.
Kritisiert von der internationalen Kritik wurde seinerzeit vor allem auch die Leistung von bei dessen zweitem -Auftritt. Der deklarierte Roger Moore-Gegner sprach in der sogar davon, dass Moore „“ sei und durch ihn „“. wiederum, Kritikerin der , bescheinigte 1974 dem Film nicht nur einen „“, sondern meinte im Zusammenhang mit Hauptdarsteller Moore, dass dieser als James Bond „“.
Nun, , den ich selbst in meinem Buch (2019) als „“ bezeichnet habe, hat also wenig Begeisterung sowohl in der zeitgenössischen als auch in der späteren Betrachtung hervorgerufen – und fast könnte man meinen, die einzig positive Stimme wäre die von von , der 2008 in seinem Beitrag „“ meinte, Bond-Girl trage darin zumindest „“.
Der Inhalt von :
Der hochbezahlte Auftragskiller Francisco Scaramanga erschießt, im Rahmen eines von seinem kleinwüchsigen Diener „Schnick Schnack“ [im Original: „“] auf seiner Insel im Chinesischen Meer [: Drehort war die Insel – diese wird mittlerweile sogar in Touristenführern oft als „“ bezeichnet] organisierten Duells, einen Chicagoer Gangster namens Rodney [gespielt von , der bereits 1971 in einen Auftritt als US-Gangster hatte]. In den Geisterbahn-artigen Räumlichkeiten, in denen Rodney getötet wird, befindet sich auch eine Wachsfigur von [: Bei der in der Vortitel-Sequenz vorkommenden -Figur handelte es sich um ein von Roger Moore!].
James Bond wird in London von seinem Chef „M“ mit der Tatsache konfrontiert, dass beim MI6 eine goldene Patrone eingegangen ist, auf dessen Oberfläche sich ein eingraviertes „“ befindet. Dies führt zu der Annahme, dass Scaramanga, der auch „The Man with the Golden Gun“ genannt wird, einen Auftrag erhalten hat, den Agenten zu töten. Bond wird von seiner aktuellen Mission entbunden, die sich um den...




