Hilgers | Der authentische Psychotherapeut | E-Book | www2.sack.de
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E-Book, Deutsch, 147 Seiten

Hilgers Der authentische Psychotherapeut

Professionalität und Lebendigkeit in der Therapie
2. Auflage 2018
ISBN: 978-3-608-29101-8
Verlag: Klett-Cotta Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Professionalität und Lebendigkeit in der Therapie

E-Book, Deutsch, 147 Seiten

ISBN: 978-3-608-29101-8
Verlag: Klett-Cotta Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Professionelle Authentizität als Psychotherapeut. Ein Buch über mögliche und unmögliche Psychotherapiesituationen, wie es schon längst hätte geschrieben werden sollen: Wenn Sie sich auch fragen, wie Sie sich als Psychotherapeut möglichst »normal« und angemessen verhalten können, gibt Ihnen der renommierte Psychoanalytiker Micha Hilgers hilfreiche Anregungen. Er gibt praktische Hinweise und nennt Beispiele für Gelingen und Misslingen - vernachlässigt dabei aber nie den theoretischen Unterbau, den Sie kennen sollten Fragen und Themen: - Wie geht Psychotherapie (nicht)? Wie Patienten über Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt werden sollten und warum Fehlerkultur so wichtig ist. - Wer bin ich als Psychotherapeut? Wie kann ich sein, wer ich bin - in Therapieverfahren, Setting und Institution? - Wie gelingt die radikale Akzeptanz der Gegenübertragung? Tabus nicht länger fürchten, ohne Grenzen zu überschreiten. - Welche »Sprache« wähle ich bei schwierigen Themen? Reden über Sex und Aggressionen - mit Übungen laut vor dem Spiegel. - Konflikte über Konflikte? Mit Unpünktlichkeit, Absagen und unbeglichenen Rechnungen angemessen umgehen. - Wer ist hier der Voyeur? Wenn Patienten neugierige Fragen stellen und wie man sie beantwortet, ohne Rollen- und Peinlichkeitsgrenzen zu überschreiten. Umgekehrt: Wozu fragt der Therapeut - zur Klärung oder aus eigenem Voyeurismus? - Wer ist hier unverschämt? Mit Über-Ich-Konflikten und Hemmungen gegenüber Patienten umgehen. - Sind Sie ein (zu) gut erzogener Therapeut? Über die begrenzten Vorstellungswelten des Behandlers, sein Erschrecken und seine Faszination im Umgang mit dem Bösen. - Wie gelingt Selbstschutz? Was müssen Sie sich überhaupt anhören und zumuten? - Selbstschutz des Therapeuten als Modell für den Patienten. - Wo ist hier der Witz? Humor und Tragik in der Psychotherapie - Mittendrin und außen vor? Über Ihr Verhalten in der Gruppenpsychotherapie und die Überforderung von Berufsanfängern in Kliniken. Humorvoll und zugleich fachlich höchst fundiert gelingt es dem Autor, psychotherapeutische Haltungen aufzuzeigen, durch die sich Ihr Verhalten in der Therapie oder auch außerhalb ein Stück weit »normaler« anfühlen wird. Dieses Buch richtet sich an: - Psychotherapeuten (ärztliche, psychologische, unabhängig von der Ausbildung oder der Berufserfahrung) - außerdem beratende Berufsgruppen und Patienten, die ihre Beziehung und die Kompetenz ihres Behandlers kritisch überprüfen wollen Aus dem Inhalt Wer bin ich als Psychotherapeut? | Wie geht Psychotherapie? | Das antiquierte professionelle Über-Ich | Worum geht's? Der erste Kontakt. | Beziehungsfallen oder -chancen? | Willkommenskultur | Sex und Aggression mit dem Patienten | Fröhlich in den Konflikt | Der beeindruckte Therapeut | Der beeindruckende Therapeut | Der kranke oder Fehler machende Therapeut | Der Therapeut und die Neugierde des Patienten | Jung und Alt | Heimat und Fremde | Über-Ich-Konflikte | Der gut erzogene Therapeut - und der kriminelle Patient | Interesse oder Voyeurismus | Nicht zu viel wissen oder wollen | Die Missverstandenen | Authentizität | Containment oder Container | Gesten | Gruppenpsychotherapie | Stationäre Therapie | Fenichels stets aktuelle Empfehlungen | Humor in der Psychotherapie | Wer ist schuld?

Micha Hilgers, Dipl.-Psych., Psychoanalytiker (DGPT); Gruppenanalytiker, Supervisor und Coach; selbstständiger Psychoanalytiker und Publizist, zahlreiche Veröffentlichungen zu Psychoanalyse; Lehrtherapeut und Supervisor, Supervisor psychiatrischer und psychotherapeutischer Einrichtungen.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Cover;1
2;Herausgeber/Impressum;5
3;Vorwort – Authentizität als therapeutische Grundhaltung?;6
4;Dank;8
5;Inhalt;10
6;1 Identitäten – von der Schwierigkeit, sich als Psychotherapeut normal zu verhalten;14
6.1;1.1 Partygespräche und Wursttheken;14
6.2;1.2 Warum es schwer ist, sich als Psychotherapeut normal zu verhalten;15
6.3;1.3 Die zentrale Frage: Was fördert den Prozess?;22
6.4;1.4 Identität ermöglicht Flexibilität und Offenheit;23
6.5;1.5 Wer ist Psychotherapeut (und wer nicht)?;25
6.5.1;Psychotherapeutische Arbeit;25
6.5.2;Identität mit vielen Facetten;27
6.5.3;Die Wiedererlangung der Naivität als staunende Begegnung;29
6.5.4;Zum Schluss: Von der Schwierigkeit, sich bewusst verrückt zu verhalten;30
7;2 Wie geht eigentlich Psychotherapie?;32
7.1;2.1 Fragen des Patienten;32
7.2;2.2 Aufklärung;34
7.2.1;Notwendigkeit der Aufklärung;34
7.2.2;Aufklärung über Alternativen und formale Aspekte;37
7.2.3;Risiken;37
7.2.4;Unerwünschte Nebenwirkungen;38
7.2.5;Risiken und Schäden für Beziehungen und Angehörige;39
7.2.6;Besonderheiten bei der stationären Behandlung von Kindern und Jugendlichen;40
7.2.7;Aufklärung über Verunsicherung durch Psychotherapie;41
7.3;2.3 Die unvermeidliche Ambivalenz des Therapieerfolgs;42
7.4;2.4 Umgang mit Fehlern und Nebenwirkungen;43
7.4.1;Plädoyer für eine Fehlerkultur;43
7.4.2;Passagere Fehler;44
7.4.3;Anhaltende Fehler oder Schäden;44
7.5;2.5 Unterwegs – Erläuterungen zum Prozess;45
7.5.1;Die Verwechslung von Beschreibung und Appell;45
7.5.2;Externalisierung (Projektion) der Über-Ich-Strenge;47
7.5.3;Das Selbst im Fluss des Erlebens und das Selbst in der Selbstdistanzierung;48
7.5.4;»Ja toll!« Die unvermeidliche Ambivalenz der Angehörigen;49
7.5.5;Durcharbeiten oder »Immer das Gleiche!«;50
7.6;2.6 Am Schluss: Wie ging eigentlich die Psychotherapie?;50
8;3 Humor und Tragik in der Psychotherapie;52
8.1;3.1 Persönliche Vorbemerkungen;52
8.2;3.2 Humorbefreite Sozialisationsbedingungen;53
8.3;3.3 Emanzipatorischer Humor und Lachen;54
8.4;3.4 Exkurs: Politischer Witz und Karikatur;56
8.5;3.5 Die ambivalente Funktion des Witzes;57
8.6;3.6 Das Gelächter in der Psychotherapie;59
8.7;3.7 Humor bei schweren Über-Ich-Konflikten;63
8.8;3.8 Humor und tragische Momente;66
9;4 Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber Ihre Patienten nie zu fragen wagten;68
9.1;4.1 Sexualität – ein tabuisiertes Thema?;68
9.2;4.2 Die Liebe in der Therapie;70
9.3;4.3 Sexuelles zwischen Patient und Therapeut;71
9.4;4.4 Das Heil liegt nicht in der Vermeidung;74
9.5;4.5 Schamgrenzen und die Entdifferenzierung von Subjekt und Objekt;75
9.6;4.6 Sexuelle Inhalte im Verlauf der Behandlung;79
9.7;4.7 Verlegenheit und Scham bei erotischer Übertragung;80
9.8;4.8 Die Liebe in den Zeiten der Gruppe;81
10;5 Das unbekannte »Böse« – Therapie bei Dissozialität;84
10.1;5.1 Diagnostik;84
10.1.1;5.1.1 Fehldiagnosen und verwirrende Diagnosevielfalt;84
10.1.2;5.1.2 Kategorien;95
10.1.3;5.1.3 Exkurs: Was ist das Böse?;98
10.2;5.2 »Ach, wenn’s mich nur gruselte!« Die Ambivalenz gegenüber dem Bösen;99
10.3;5.3 Psychopathologisierung des Bösen;100
10.4;5.4 Das Versagen der Empathie;102
10.5;5.5 Gegenübertragung bei Dissozialität;104
10.5.1;Diagnostische Fehleinschätzungen;104
10.5.2;Mangelnde Subjekt-Objekt-Differenzierung oder Scham;106
10.6;5.6 Häufige Behandlungsfehler;107
11;6 Der Gruppentherapeut;108
11.1;6.1 Rolle des Gruppenleiters;108
11.2;6.2 Aufgaben des Gruppenleiters;109
11.2.1;Rahmenbedingungen schützen;110
11.2.2;Kohäsion fördern;111
11.2.3;Weitere Aufgaben;112
11.3;6.3 Was macht einen »guten« Gruppenleiter aus?;113
11.4;6.4 Koleitung von Gruppen;115
11.5;6.5 Was hilft – dem Therapeuten?;116
11.6;6.6 Die psychodynamisch-interaktionelle Gruppe – oder: Man muss gar nicht so viel wissen;118
12;7 »Verweile doch …« Der Faktor Zeit in der Psychotherapie;120
12.1;7.1 Therapiedauer und Lebenszeit;120
12.2;7.2 Zeitmanagement in der Psychotherapie;121
12.2.1;7.2.1 Zeitliche Rahmenbedingungen;122
12.2.2;7.2.2 Beendigung der laufenden Therapiestunde;123
12.3;7.3 Der Faktor Zeit angesichts des näherrückenden Lebensendes;124
12.4;7.4 Der Abschied;126
13;8 Der Ödipus-Mythos – ein analytisches Drama und ein Mythos in der Psychoanalyse;130
13.1;8.1 Es geht um Macht und Gewalt, nicht um Sexuelles;130
13.2;8.2 Der Mythos in der Fassung von Sophokles;131
13.2.1;Vorbemerkungen;131
13.2.2;Die Geschichte;132
13.3;8.3 Der Mythos als Darstellung existenzieller menschlicher Konflikte;135
13.3.1;8.3.1 Tragik des Vermeidungsverhaltens;135
13.3.2;8.3.2 Suche nach Wahrheit und Angst vor Erkenntnis;136
13.3.3;8.3.3 Generationenwechsel als Abfolge von Gewalt, Traumatisierungen und Übergriffen;138
13.3.4;8.3.4 Generationenwechsel als Anerkenntnis des kommenden Endes;139
13.3.5;8.3.5 Ein grotesker Altersunterschied;140
13.3.6;8.3.6 Inzestuöse Verhältnisse als gescheiterte Ablösung;141
13.3.7;8.3.7 Heimatlosigkeit, Flucht und Vertreibung und der Krieg der Generationen;142
13.4;8.4 Bedeutung des Mythos für die Psychotherapie;143
14;9 Menschen mit einem Vogel – Bemerkungen zum Coverbild;146
15;Literatur;150
16;Sach- und Personenverzeichnis;154



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