Buch, Deutsch, Band 12, 160 Seiten, Format (B × H): 121 mm x 189 mm, Gewicht: 172 g
Mit einem Vorwort von Stephan Reinhardt
Buch, Deutsch, Band 12, 160 Seiten, Format (B × H): 121 mm x 189 mm, Gewicht: 172 g
Reihe: Bibliothek der frühen Demokratinnen und Demokraten
ISBN: 978-3-462-50012-7
Verlag: Kiepenheuer & Witsch GmbH
Der Dichter und Revolutionär Georg Herwegh, der populärste Lyriker seiner Zeit, gab dem bis dahin zumeist stummen Protest eine Stimme. In seinen Texten sprach er aus, was viele Menschen jener Zeit dachten, fühlten, erlitten, beklagten. Seine „Gedichte eines Lebendigen“ wurden zu einem überragenden Erfolg, sie waren gewissermaßen das Initial für die Formierung einer Massenbewegung; Tausende jubelten ihm auf einer Lesereise durch die deutschen Länder zu, überall bildeten sich „Herwegh-Clubs“. Literatur und Poesie, weniger durch die Zensur gegängelt als journalistische und politische Prosa, wurden zum „Nährstoff“ für die sich nun immer mutiger und radikaler artikulierende Opposition.




