Herron / Whitney / Colter | Bianca Weekend Band 30 | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 30, 400 Seiten

Reihe: Bianca Weekend

Herron / Whitney / Colter Bianca Weekend Band 30

Single-Dad zum Verlieben gesucht!
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-7515-3137-5
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Single-Dad zum Verlieben gesucht!

E-Book, Deutsch, Band 30, 400 Seiten

Reihe: Bianca Weekend

ISBN: 978-3-7515-3137-5
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



DAS DOPPELTE GLÜCK von RITA HERRON

So gern die hübsche Modedesignerin Paige auch eine Familie hätte - sie ist überzeugt, dass sie nicht die Verantwortung für ein Kind übernehmen kann. Aber das sehen die beiden süßen Töchter des attraktiven Zeke völlig anders. Denn sie wissen mehr als Paige und Zeke ...

KÜSS IHN, MAMI! von DIANA WHITNEY

Heimlich hat ihr Sohn nach seinem Vater gesucht! Zu Chessas maßlosem Erstaunen steht eines Tages Nick Purcell vor ihrer Tür - überglücklich, Bobbys Daddy zu sein! Nur dass Chessas Eltern sie damals zu einer Falschangabe auf Bobbys Geburtsurkunde gezwungen haben ...

BLEIB BEI MIR, SHAYLA von CARA COLTER

'Bitte bring Nicky zu Turner McLeod!' Wie könnte Shayla ihrer Nachbarin diesen Wunsch abschlagen? Also macht sie sich mit dem Dreijährigen auf den Weg nach Montana - zu dessen Single-Dad, wie Shayla annimmt. Doch bei Turner angekommen, erlebt sie eine süße Überraschung ...



Schon im Alter von 12 schrieb Rita Herron ihre ersten Krimis. Doch sie wuchs in einer Kleinstadt auf - noch dazu in bescheidenen Verhältnissen - und konnte sich eigentlich nicht vorstellen, das 'echte' und einfache Leute wie sie Autoren werden könnten. So dauerte es viele Jahre, bis sie den Weg als Schriftstellerin einschlug. Zunächst arbeitete Rita 10 Jahre in einem Kindergarten. Die Welt der fantasievollen 5-jährigen mit Fingerfarbe, Puppenspiel und Geschichten erzählen weckten in ihr den Wunsch, mehr aus ihrer Kreativität zu machen. So begann sie zunächst, Kindergeschichten zu schreiben, die sie in Buchläden, Büchereien und Schulen aufführte. Als sie während der Ferien mit ihren drei gelangweilten Kindern konfrontiert war und kein vernünftiges Buch über Sommeraktivitäten für Kinder finden konnte, beschloss Rita, es selbst zu schreiben. Dieses 'Sommerprojekt' war ihr erstes Buch, das veröffentlicht wurde. Als Rita Herron dann schließlich ihren ersten Liebesroman las, war sie fasziniert. Sie verließ die Welt von Fingerfarbe, Puppenspiel und Kindergeschichten und widmete sich Romanen für Erwachsene. Seither hat sie 12 Romane veröffentlicht und sogar einen Preis für eines ihrer spannenden Romances erhalten. Rita Herron freut sich über Fanpost unter rbherron@bellsouth.com.
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1. KAPITEL


„Das Haus nebenan ist todsicher verhext.“ Paige Watkins seufzte dramatisch in den Hörer. Natürlich wusste sie, dass ihre Worte verrückt klangen. Aber das war ihr egal – sie musste einfach mit jemandem sprechen.

„Was redest du da?“, fragte Amelia, Paiges beste Freundin. „Meinst du etwa, dass es dort spukt?“

„Nein, das wäre völlig in Ordnung“, erwiderte Paige verzweifelt. „Es ist wieder ein alleinstehender Mann eingezogen.“

„In Erics Haus?“

Paige zuckte zusammen. „Genau.“

„Oh, das ist ja wirklich schrecklich“, bemerkte Amelia ironisch. „Wahrscheinlich ist er genauso süß wie Eric.“

Paige verdrehte die Augen, als sie Amelias Armbänder klimpern hörte. Amelia sammelte Armbänder als Abschiedsgeschenk von ihren Exfreunden. Bis jetzt hatte sie drei silberne, zwei goldene und eines aus Jade. „Ich weiß nicht, ob er süß ist oder nicht. Und ich habe auch nicht vor, es herauszufinden.“

„Spinnst du, Paige?“, zischte Amelia. „Falls du ärztliche Hilfe brauchst, kann ich dich gerne in die Stadt fahren.“

„Ich brauche weder einen Arzt noch einen Psychiater.“ Paige lachte. „Aber mein neuer Nachbar hat Kinder, und ich werde mich nie wieder auf eine Affäre mit einem alleinerziehenden Vater einlassen – niemals wieder.“

Ihre Freundin lachte zustimmend. „Sieh mal, Paige, nur weil Eric zu seiner Exfrau zurückgegangen ist …“

„Zu seiner hinreißenden Exfrau mit dem Doppel-D-Körbchen.“

„Ja, richtig. Aber nur, weil er zu seiner hinreißenden Exfrau mit dem Doppel-D-Körbchen zurückgegangen ist, heißt das noch lange nicht, dass du dir alle Männer aus den Kopf schlagen musst.“

„Warum sollte ich zweimal den gleichen Fehler machen? Und außerdem habe ich immer noch nicht verkraftet, was damals mit dem kleinen Joey passiert ist.“

„Es war nicht deine Schuld, Paige. Kleine Kinder entwischen einem manchmal innerhalb von Sekunden.“

„Trotzdem, wenn das Auto Joey erwischt hätte …“ Ein Angstschauer jagte ihr über den Rücken. Paige versuchte, die Erinnerung abzuschütteln. „Ich möchte einfach nicht für Kinder verantwortlich sein. Und schon gar nicht für die von jemand anders. Der Gedanke ist mir unheimlich.“

Amelia atmete geräuschvoll aus. „Vergiss die Kinder und erzähl mir, ob er süß ist oder nicht!“

„Woher soll ich das wissen? Ich bin dem Mann bis jetzt aus dem Weg gegangen.“

„Du bist eine Schande für jede Frau“, erwiderte Amelia mit offensichtlichem Missfallen. Sie übertrieb ein wenig. „Wenn du ihn noch gar nicht getroffen hast, woher weißt du dann, dass er Single ist?“

„Mrs. Spivy von gegenüber.“ Paige musste lachen, als sie daran dachte, wie die redselige, aber gutherzige Frau ihr die brandheiße Nachricht überbracht hatte. „Sie ist unser Begrüßungskomitee für neue Nachbarn. Als er eingezogen ist, hat sie ihm einen Apfelkuchen überreicht.“

„Das ist doch eine gute Idee“, sagte Amelia. „Warum machst du nicht deine fantastische Mousse au Chocolat und bringst sie ihm? Du könntest sie mit einem Sahnehäubchen garnieren und noch eine kleine Kirsche obendrauf setzen.“

Paige hustete. „Ich werde mir den Weg in das Bett eines Mannes doch nicht mit Backkünsten bahnen.“

„Das klingt tatsächlich frauenfeindlich“, gab Amelia zu. „Okay, dann schneidere dir doch ein sexy Outfit, irgendetwas Kurzes. Du weißt schon, zeig einfach deine Beine.“

„Und das klingt nicht frauenfeindlich?“

Amelia lachte. „Na gut, eigentlich könntest du ihn auch mir überlassen, aber die Sache mit Derrick läuft wirklich ausgezeichnet …“

„Du magst ihn wirklich?“, fragte Paige. Sie war dankbar für den Themenwechsel.

„Er ist einfach wundervoll“, seufzte Amelia verträumt. „Ich bin überrascht, dass du ihn mir überlassen hast, anstatt ihn selbst zu behalten.“

„Wir sind schon seit der Grundschule miteinander befreundet“, meinte Paige. „Aber irgendwie hat es zwischen uns nicht gefunkt.“

„Umso besser“, erwiderte Amelia begeistert. „Ich glaube, er ist der Richtige für mich.“

„Du bist hoffnungslos romantisch, Amelia. Ich für meinen Teil denke, dass ich besser eine Zeitlang die Finger von den Männern lasse.“

„Komm schon, Paige. Es gibt auch gute Männer. Du darfst einfach nicht aufgeben.“

„Um mir wieder das Herz brechen zu lassen? Ich denke gar nicht daran.“

„Glaub mir, es lohnt sich.“

Paige lachte auf und schüttelte dann den Kopf. „Lass uns jetzt Schluss machen. Ich muss noch die Flugblätter verteilen. Ich habe Mrs. Spivy versprochen, dass ich mich um unsere Nachbarschaftshilfe kümmern werde.“

„Habt ihr immer noch Ärger mit den Einbrüchen und dem Vandalismus?“

„Ja. Aber vielleicht hilft gegenseitige Wachsamkeit.“

„Ein ausgezeichneter Vorwand, um dich mit deinem neuen Nachbarn zu treffen.“

Paige verdrehte die Augen. „Du bist hoffnungslos. Sicher ist er ein unverbesserlicher Casanova. Und seine Kinder sind unerträgliche Monster.“ Sie legte auf und schüttelte den Kopf über Amelias Gelächter. Dann griff sie nach den Flugblättern und eilte zur Tür. Dabei war es ihr durchaus ernst. Für die nächste Zeit waren Männer für sie tabu, und erst recht solche mit Kindern und Haustieren. Nie wieder liegen gebliebenes Kinderspielzeug auf dem Teppich. Nie wieder Streit ums Auto. Nie wieder quengelnde Kinder auf dem Rücksitz. Nie wieder als Ersatzmutti missbraucht werden. Sie hatte sich vorgenommen, auf den Ratschlag ihrer Mutter zu hören und sich um ihre beruflichen Pläne zu kümmern.

Zunächst wollte sie ihr Studium beenden und als Modedesignerin arbeiten. Dann wollte sie reisen und sich in der internationalen Modewelt einen Namen machen.

Während Paige die Flugblätter in die Briefkästen warf, betrachtete sie gedankenverloren die zarten Frühjahrspflänzchen, die die Nachbarn in ihren Gärten hegten und pflegten. Ungefähr dreißig Meilen nördlich von Atlanta genossen die Einwohner von Crabapple zwar noch alle Annehmlichkeiten der Stadt, aber hier draußen waren die Immobilien wesentlich preisgünstiger. Außerdem waren die grünen Bäume der Kleinstadt nicht zu verachten. Auf dem Weg in das Stadtzentrum, das aus nichts anderem als einer Kirche, einer Tankstelle, einer Grundschule und einer zweispurigen Schnellstraße bestand, gab es ein paar malerische Antiquitätenläden. In Crabapple kannte jeder jeden. Dennoch wurde der idyllische Ort in der letzten Zeit öfter von mysteriösen Einbrüchen und von Vandalismus heimgesucht, der die Einwohner des Städtchens nervös und gereizt machte.

Sie hatte die Flugblätter fast verteilt, als sie die Zwillinge mit den Pferdeschwänzen bemerkte. Angestrengt zogen sie einen hellroten Wagen hinter sich her und bemühten sich, ihren übergewichtigen Hund mit herunterhängenden Ohren spazieren zu führen. Oder vielleicht führte der Hund auch die Zwillinge spazieren. Das Kind mit der Leine in der Hand rief „Hüh, Henrietta“, aber der Hund gähnte nur gelangweilt und machte Anstalten, sich hinzulegen. Doch das Gör zog und zerrte so lange, bis der Hund sich widerwillig und mit hängendem Kopf mitschleppen ließ. Die Mädchen waren ungefähr vier oder fünf Jahre alt. Das eine trug eine gelbe Latzhose, das andere eine blaue.

Wo waren ihre Eltern?

Hör auf, befahl sie sich leise. Du bist nicht für sie verantwortlich. Gott sei Dank. Nach der Sache mit Joey …

Und überhaupt, abgesehen von den Einbrüchen und dem Vandalismus, lebte sie in einer ruhigen, friedlichen Nachbarschaft. Für die Verbrechen waren sicher Teenager verantwortlich.

Trotzdem hatten die Mädchen ihre Neugier geweckt. Sie drehte um und eilte auf sie zu. Die Mädchen hatten bei einem Telefonmasten angehalten. Das in der gelben Hose verhinderte krampfhaft, dass der Hund auf der Straße einem Vogel nachjagte, während das andere einen Hammer und ein Flugblatt aus dem Wagen hervorholte. Ungeschickt versuchte die Kleine, das Flugblatt an den Masten zu nageln.

Sie musste lachen, als das Kind mit dem Hammer daneben schlug und es gleich noch einmal versuchte. Der Hund jaulte. Das Mädchen kraulte ihm liebevoll die langen braunen Ohren, als ein plötzlicher Windstoß dem zweiten Mädchen das Blatt Papier aus der Hand riss.

„O nein, nicht!“, schrie die Kleine.

Ihre Schwester zeigte auf das Blatt, das durch die Luft segelte. „Halt fest!“

„Ich kriege es!“, rief Paige. Ihr mütterlicher Instinkt meldete sich automatisch, als sie das Blatt auf die Straße fliegen sah.

Die Mädchen blieben stehen und rissen vor Schreck die Augen auf. Der Hund bellte, stellte die Ohren auf und wollte dem Papier ebenfalls nachjagen. Immerhin, der Hund konnte also rennen.

„Kinder, lauft nicht auf die Straße“, warnte Paige.

Das Mädchen in Gelb zerrte an der Leine und stemmte sich gegen das Gewicht des Hundes. Ihre Schwester fasste sie an der Hüfte, um zu verhindern, dass sie auf die Straße gezogen wurde. Der Hund stöhnte und plumpste zu Boden, die Zwillinge stolperten übereinander und landeten schließlich auf dem Hund.

Paige schnappte sich das Papier und wollte lauthals...



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