Henser | Heiße Hengste, kaltes Eis - Caprice | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 12, 80 Seiten

Reihe: Caprice

Henser Heiße Hengste, kaltes Eis - Caprice

Erotikserie
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-8387-1861-3
Verlag: Bastei Lübbe
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Erotikserie

E-Book, Deutsch, Band 12, 80 Seiten

Reihe: Caprice

ISBN: 978-3-8387-1861-3
Verlag: Bastei Lübbe
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Nachdem er ihr die Träger von den Schultern geschoben hatte, ließ er sie aus dem Kleid steigen, sodass sie nur noch in Unterwäsche und mit High Heels vor ihm stand. Es schien ihm zu gefallen, was er sah, und er streichelte mit den Fingerspitzen über ihre Haut und das Spitzengewebe ihrer Dessous. Plötzlich fühlte sie seinen Finger am Rand ihres Höschens. Maren sog die Luft ein, als er den Stoff zur Seite schob. Maren verfluchte ihn innerlich, weil er seiner Leidenschaft noch nicht nachgab. Wenn es nach ihr gegangen wäre, hätten sie schon einen Schritt weiter gehen können. Aber er betrachtete in stiller Bewunderung ihren Körper.

Maren und Sophie sind beste Freundinnen und Journalistinnen bei Deutschlands größtem Boulevardmagazin BLITZ. Sie berichten von Events überall auf der Welt, die der internationale Adel, die High Society und Prominente aus dem Showgeschäft besuchen.

Für ihre Artikel recherchieren sie knallhart - mit vollem Körpereinsatz. Caprice ist eine Erotikserie, die monatlich in abgeschlossenen Folgen erscheint. In den einzelnen Folgen geht es mal härter und mal sanfter zu. Dafür sorgen die unterschiedlichen Autoren, die für diese Serie schreiben. Da jeder Autor seinen eigenen Stil hat, ist Caprice Folge für Folge ein neues erotisches Leseerlebnis.

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Maren Janson legte das Buch weg und spitzte die Ohren. War das die Wohnungstür? Nach einem kaum vernehmbaren Klopfen erschien eine kupferrote Lockenmähne im Durchgang zum Schlafzimmer.

»Sophie! Alte Rumtreiberin!« Maren schwang sich vom Bett und schloss ihre Mitbewohnerin in die Arme. Es war sehr ruhig gewesen in ihrem gemeinsamen Apartment, zu ruhig.

»Wenn ich mich nicht irre, warst du in letzter Zeit auch nicht gerade eine Stubenhockerin«, gab Sophie gurrend zurück. »Und du kannst gleich wieder anfangen, Koffer zu packen«, setzte sie hinzu, und der Schalk leuchtete in ihren grünen Augen. »St. Moritz, Schätzchen! Walter schickt uns zusammen zum Pferderennen auf dem gefrorenen See … zum White Turf

Die Begeisterung sprang auf Maren über: »Hey, das klingt ja toll. Wann geht’s los? Wie lautet der Auftrag?« Tausend Fragen schwirrten gleichzeitig durch ihren Kopf. Sie war froh, nach der Woche in der Wirtschaftsredaktion endlich wieder ein Thema aus der Schickeria zu haben. Die journalistischen Ausflüge mit Sophie waren eindeutig aufregender – und lohnender für ihr Liebesleben.

Lachend reichte ihr Sophie einen der gefüllten Sektkelche, die sie hinter dem Rücken versteckt hatte. »Morgen Nacht steigen wir in den City Night Liner. Ich kann es nicht fassen, dass Walter uns den Zug nehmen lässt. Na ja, beim Hotel war er nicht so knickerig, wir wohnen im ersten Haus am Platz, im Kulm Hotel.«

»Wir fahren mit der Bahn?« Maren war erstaunt, doch ihr Chefredakteur, Walter Stein, hatte sich bestimmt etwas dabei gedacht. Es hatte auch Vorteile, langsamer zu einem Bestimmungsort zu kommen. Während einer Zugfahrt nach St. Moritz konnte niemand vor ihren neugierigen Fragen die Flucht ergreifen. Dem aktuellen Trend der »Entschleunigung« folgend, würde es ihnen der eine oder andere Promi sicher gleichtun, womit das Journalisten-Duo auf diesem Terrain mit wenig Konkurrenz zu rechnen haben würde.

Sophie nickte. »Einen Teil der elf Stunden können wir im Schlafwagen verbringen. Sonntagabend nimmt uns John wieder mit nach Hamburg. Er ist vorher in Davos, um Fotos von einer Eisgala zu schießen.«

Vergnügt zwinkerte Maren ihr zu. Sie wusste, dass Sophie es hasste, wenn sie ihre wertvolle Lebenszeit verschwendet sah. Doch sie selbst zog es vor, in der Redaktion noch einige Arbeiten abzuschließen und sich auf den neuen Auftrag vorzubereiten. Wenn sie spontan in einen Flieger springen musste, fühlte sie sich manchmal etwas gehetzt.

Auch die Aussicht, ihren Fotografen John Feyn im Schlepptau zu haben, war sehr verlockend. Sollte sich nichts anderes ergeben, war der Sonnyboy immer für ein Abenteuer gut. Glücklicherweise hatte er eine Schwäche für sie beide.

Das erinnerte Maren an die noch fehlende Information. »Der Auftrag?«, hakte sie daher nach.

Ihre Freundin zog die Augenbrauen hoch und lächelte. »Ronny King heißt unser Hauptziel, neben jeder anderen Story, die wir kriegen können. King ist der Gentleman der Pornoindustrie, es verspricht also pikant zu werden. Walter möchte allerdings, dass wir dem Ruf des Produzenten nicht schaden; dieser Ronny scheint ein anständiger Kerl zu sein.«

»Anständig im Sinne von öde?« Maren erinnerte sich dunkel daran, mal ein Foto von dem Mann gesehen zu haben. Vielleicht verwechselte sie ihn auch mit jemandem.

»Schätzchen, du kannst deinen knackigen Hintern darauf verwetten, dass der Typ heiß ist. Leider eilt ihm auch der Ruf voraus, ein wahrer Engel zu sein … es heißt, er wäre sehr sozial engagiert.«

Maren trank einen Schluck Sekt und genoss es, wie er über die Zunge perlte. In ihrem Magen kribbelte es voller Vorfreude auf sonniges Winterwetter, Skifahren und den einen oder anderen Flirt. In der Zwischenzeit klimperte Sophie auf ihrem Laptop, der aufgeklappt auf dem Bett stand.

»Da ist er!« Sophie präsentierte das Bild eines sehr ansehnlichen Mannes im Smoking. Das dunkle Haar war kurz, die Schläfen leicht ergraut. Doch er hatte eine dynamische Ausstrahlung und ein sehr markantes Gesicht. Vor allem der Mund gefiel Maren.

»Definitiv heiß.« Sie nickte und konnte spüren, wie ihr Herzschlag sich beschleunigte. Während sie sich wieder in die Kissen legte, betrachtete Maren den Monitor. Ja, so ein Prachtkerl konnte die Träume einer Frau beflügeln.

»Ohhhh, Baby«, ließ sich da Sophie vernehmen, »du trägst wirklich schnuckelige Dessous.« Das weiße Spitzentop, das sie von ihrem Kopfkissen geangelt hatte und nun hochhielt, ließ die Wärme in Marens Gesicht steigen. Wie immer schien es diesem Satansweib Spaß zu machen, sie zu provozieren. Und wenn sie ehrlich war, trieb es ihren Puls zumindest ein wenig in die Höhe.

»Zeig mir mehr davon … oder lass uns endlich bequatschen, was in der Zwischenzeit passiert ist, wie es sich für gute Freundinnen gehört.« Sophie kicherte und füllte ihre Gläser erneut. Dann kuschelte sie sich neben Maren auf die Matratze. »Wir können natürlich auch weiter Mr Right anschmachten, bis wir feuchte Höschen bekommen. Obwohl er mir ein bisschen zu sehr Clooney ist.«

»Sophie!« Maren gluckste vergnügt, als sie mit ihrer Kollegin anstieß. »Und jetzt erzähl mir von deiner Reise!«

»Wie schön es hier ist. Ich bin noch nie in einem modernen Schlafwagen gewesen«, sagte Maren, während sie ihre vorübergehende Bleibe genau unter die Lupe nahm.

Sophie interessierte das weniger, sie begutachtete lieber den jungen Mann in Uniform, der sie in ihr Quartier gebracht hatte. Erste Klasse! Das musste man ihm lassen. Es reichte ihr zu sehen, dass es eine kleine Duschkabine in einem abgeteilten Badezimmerbereich gab, eigentlich war es nur eine Nasszelle. Dort war auch ihre Toilette zu finden. Ansonsten war das Luxusabteil nicht weiter spektakulär, mit schmalen Schlafkojen, ungeeignet für erotische Abenteuer. Sie hatte eine Abneigung gegen Etagenbetten.

Der Kerl hingegen war ein Sahnestück. Er amüsierte sich sichtlich über Marens Begeisterung, seine Augen wanderten jedoch immer wieder unauffällig zu Sophies Dekolleté. Ihr Raubtierinstinkt erwachte … Seine eher fein geschnittenen Gesichtszüge mit den hohen Wangenknochen gaben dem Burschen etwas Androgynes, dabei wirkte er nicht unmännlich. Er war gut gebaut, groß und schlank. Die Art, wie er seine dunkelblonden Haare trug, gefiel ihr: hinten ganz kurz, dafür am Oberkopf etwas länger und hochfrisiert.

Der funkelnde Blick ihres Stewards traf den ihren, und es kam Sophie vor, als würde ihr ein Stromschlag bis in den kleinen Zeh fahren. In ihrer Körpermitte hinterließ er ein Pochen, sie konnte beinahe fühlen, wie sich ihre Schamlippen mit Blut füllten. Sie ließ ihre Zungenspitze kurz über die Unterlippe huschen. Die Möglichkeit, von dem hübschen Burschen etwas über Celebrities im Zug zu erfahren, machte ihn besonders anziehend.

»Mein Name ist Björn, ich werde für die Dauer Ihres Aufenthalts Ihr Ansprechpartner sein. Wenn Sie Wünsche haben, wenden Sie sich bitte direkt an mich«, erklärte er mit einem süffisanten Lächeln.

»Das werden wir gern in Anspruch nehmen«, gab Sophie mit leicht unterkühlter Stimme zurück, doch ihre Augen sprachen mit Sicherheit eine andere Sprache. Der Kleine war perfekt dazu geeignet, um warm zu werden. »Ach«, fügte sie an Maren gewandt hinzu: »Schätzchen, habe ich dir schon gesagt, dass ich Walter eine Champagner-Flatrate für das Bordrestaurant aus dem Kreuz geleiert habe? Wie wäre es mit einem kühlen Schluck?« Obwohl es am Abend zuvor nicht bei dem einen Glas Sekt geblieben war, hatte Sophie nichts gegen einen spritzigen Willkommensdrink einzuwenden.

Maren lachte sie von der oberen Schlafkoje an, in der sie es sich gemütlich gemacht hatte. »Aber gern! Dieser Trip macht mir jetzt schon Spaß.«

Erfreut registrierte Sophie Marens offensichtliches Wohlbefinden. Vor Reiseantritt hatte ihre Freundin noch reichlich angespannt gewirkt. Statt sich wie sie dem Büro fernzuhalten, hatte Maren den Tag in der Redaktion verbracht. Da Sophie Walter Steins »Kannst-du-bitte-mal-eben«-Aufträge in letzter Minute zu gut kannte, hatte sie sich bis zur Abfahrt mit ihrem iPad in ein Café verzogen.

Sie erinnerte sich wieder an ihren hübschen Steward, der sie erwartungsvoll ansah und auf ihre Bestellung wartete. »Björn, seien Sie doch so gut und bringen Sie uns eine Flasche Schampus.« Später konnte er vielleicht mehr für sie tun, aber jetzt wollte sie sich mit Maren auf ihre Reise einstimmen.

»Hoffentlich habe ich danach noch einen klaren Kopf, ich wollte noch über unseren Pornoproduzenten recherchieren. Dieser Ronny King interessiert mich, ich will mehr über ihn wissen, wenn wir ihn treffen«, erklärte Maren, nachdem Björn sich vornehm verabschiedet hatte.

Sophie konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. »Mr Right hat dich sehr beeindruckt, wie?« Sie hatte ins Schwarze getroffen und war mehr als gespannt, ob ihre Kollegin es wagen würde, sich den Typen unter den Nagel zu reißen. Gott, war Maren süß, wenn sie errötete! Am liebsten hätte Sophie ihr durch den blonden Bob gewuschelt und mehr getan, als sich für Freundinnen schickte. Die Begegnung mit ihrem Schlafwagenboy hatte sie heiß gemacht, doch im Moment tat es einfach gut, gemeinsam zu lachen.

Die geweckte Begierde war jedoch noch nicht gestillt, er würde ihre Krallen kennenlernen, die sie heute blutrot lackiert trug – passend zu ihrem sündhaft teuren Outfit. Leider war es in St. Moritz zu kalt, um sich damit auf der Piste zu präsentieren, aber in geschlossenen Räumen würde sie mit ihrer Aufmachung jedes Eis zum Schmelzen bringen.

»Das nenne ich mal schnell!« Maren zog erstaunt eine Augenbraue hoch, als jemand an ihre Kabinentür klopfte....



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