Helbing | Choreographie und Distanz. Studien zur Ravel-Analyse | Buch | 978-3-487-13871-8 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 511, 374 Seiten, Gewicht: 774 g

Reihe: STUDIEN UND MATERIALIEN ZUR MUSIKWISSENSCHAFT

Helbing

Choreographie und Distanz. Studien zur Ravel-Analyse

Band 1: Textband.

Buch, Deutsch, Band 511, 374 Seiten, Gewicht: 774 g

Reihe: STUDIEN UND MATERIALIEN ZUR MUSIKWISSENSCHAFT

ISBN: 978-3-487-13871-8
Verlag: Olms


Erstmals bringt diese Publikation zwei grundlegende Aspekte der Musik Ravels (die als solche längst bekannt sind) auf den Begriff und macht sie für die Analyse fruchtbar: 1. die Beobachtung, daß seine Musik in hohem Maß durch choreografische Vorstellungen bestimmt ist, d.h. in weiten Teilen als periodische Bewegung innerhalb eines (umgrenzten) Raums aufgefaßt werden kann, 2. das Zugleich von Nähe und Distanz zur Tradition, das seine Musik auf nahezu allen strukturellen Ebenen kennzeichnet. Für den ersten, grundlegenden Teil der Arbeit erwies sich dabei – besonders im Bereich Syntax/Form (Kap. 1) – eine neue, auf die choreografische Ausrichtung zugespitzte Begrifflichkeit als notwendig; ähnlich ist das umfangreiche Harmonik-Kapitel ganz auf die Aspekte „Distanz“ und „Wiederholung und Kreisbewegung“ zugeschnitten. Der Kontakt zur traditionellen Musiktheorie (insbesondere der französischen) und ihrer Begrifflichkeit wird dabei keineswegs aus den Augen verloren; Analyse-Modelle des 20. Jh. werden diskutiert und, soweit sinnvoll, in modifizierter Form übernommen – vor allem Schenker, Kurth, die amerikanische Rhythmus-Forschung (Schachter, Rothstein, Krebs), Messiaen sowie die Literatur zur modalen Musik im 20. Jh.
Der zweite, werkanalytische Teil erprobt die gewonnenen Erkenntnisse an vier Klavierstücken und einem Orchesterwerk: an Oiseaux tristes und Noctuelles aus den Miroirs, an der Fuge und der Toccata aus dem Tombeau de Couperin sowie an La Valse. Jedes der Klavierstücke fungiert zugleich als Paradigma für einen der im ersten Teil diskutierten Aspekte. La Valse, das bereits vom Sujet her Choreografie und Distanz in sich vereint, wird vor allem als der Versuch analysiert, eine große, symphonische Form als choreografisches Drama zu entwerfen.
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