Heindl | Josephinische Mandarine | Buch | 978-3-205-78950-5 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, Band Band 107, 332 Seiten, Format (B × H): 165 mm x 241 mm, Gewicht: 694 g

Reihe: Studien zu Politik und Verwaltung

Heindl

Josephinische Mandarine

Bürokratie und Beamte in Österreich. Band 2: 1848-1914
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-205-78950-5
Verlag: Böhlau

Bürokratie und Beamte in Österreich. Band 2: 1848-1914

Buch, Deutsch, Band Band 107, 332 Seiten, Format (B × H): 165 mm x 241 mm, Gewicht: 694 g

Reihe: Studien zu Politik und Verwaltung

ISBN: 978-3-205-78950-5
Verlag: Böhlau


Sektionschefs, Hofräte, Statthalter – Beamte der hohen Bürokratie - belastet mit dem widersprüchlichen Erbe: Absolutismus, josephinischem Beamtenethos und 1848er Revolution! Die Hauptfragen lauten: Wie kamen sie mit dem nach der Revolution erneuerten Absolutismus, wie nach 1867 mit dem Verfassungsstaat zurecht? Wie meisterten sie in dieser neuen Welt die komplexen Konflikte zwischen Kaiser, Regierung, Parlament, Parteien, nationalen Bewegungen? War es die strenge Orientierung an ihrer rechtsstaatllichen Tradition und dem josephinischen Ethos, dass ihnen immer wieder erstaunliche politische und soziale Lösungen gelangen, ohne dabei geschickt den Ausbau ihrer eigenen Privilegien zu vergessen? Diese sicherten ihnen gesellschaftliche und kulturelle Reputation. Die zahlreiche Übernahme von Regierungsämtern im Staat verlieh ihnen hohen politischen Einfluss, so dass sie Gesellschaft und Staat der späten Monarchie ihren bürokratischen Stempel aufdrückten.

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Inhaltsverzeichnis
Vorwort
I. Bürokratie und Beamte – eine Spurensuche Versuch einer Einführung
1. Theoretische Überlegungen
2. Die zwei Realitäten der Bürokratie
3. Definitionen, Details und Daten
II. 1848 – ein Wendepunkt für die österreichische Bürokratie?
III. Die Bürokratie und das neoabsolutistische Experiment
1. Diskussionen um die bürokratische Neugestaltung
2. Neue Strukturen und Arbeitsfelder. Die Liquidierung der Revolution auf dem Verwaltungsweg
3. Beamtenethos und Beamtenideal der neuen Ära
4. Ziviler Ungehorsam und staatliche Disziplinierung
5. Ausbildung, ökonomische Lage und sozialer Status vor 1867
IV. Beamtentum und Verfassungsstaat – ein Neubeginn?
1. Wandel der politischen Strukturen
2. Staatsdiener – Staatsbürger. Neue politische Rechte – neue politische Probleme
3. Widersprechende Loyalitäten: zwischen Kaiser und Staat – Nation/en und Partei/en
4. Parteipolitische Konfliktszenen
5. Nationale Illustrationen
6. Traditionelle Karrieremuster gegen politischen Protektionismus
7. Soziale Privilegierung und dienstliche Disziplinierung: Streiflichter zu den ökonomischen und sozialen Verhältnissen 1873–1914
8. Die ungewohnte Neue: Frauen im Staatsdienst
9. Macht und Ohnmacht. Direkte und indirekte Einflussnahme
10. Generationenkonflikte um 1900

V. Das soziale Umfeld
1. Beamte und bürgerliche Gesellschaft
2. Der Alltag im bürokratischen Leben oder die kleinen großen Unterschiede

Soziale Distinktionen: Ausbildung, Karriere und Rekrutierung
Äußere Zeichen – Für und Wider die Beamtenuniform
Umgangsformen im Amt
Arbeitszeit und Amtsräume
Amtsroutine, Akten und bürokratische Skurrilitäten
3. Verbindende Gemeinsamkeiten – Amtsstil, Kanzleisprache und die Architektur der Amtsgebäude
4. Der private Alltag – das symbolische Kapital
Amtsroutine im Privatleben?
Bürgerlicher Lebensstandard?
Die Grundbedürfnisse Essen und Wohnen
Die Beamtenfamilie: Intimität und Öffentlichkeit
Die „gut-bürgerliche“ Gesellschaft – Private Netzwerke
Freizeitgestaltung als Netzwerkbildung
VI. Inszenierungen
1. Literarische Inszenierungen – Fremdbilder
2. Selbstinszenierungen – Selbstzeugnisse
VII. Josephinismus und Moderne um 1900
1. Typisch „josephinische“ Beamteneliten?
2. „Andersgläubige“, Sozialdemokraten und Künstler – ungewöhnliche josephinische Beamte?
3. Ein anderer ungewöhnlicher Beamter – Dr. Ludwig Ritter von Janikowski
VIII. Was blieb? – Anstatt eines Schlusswortes
Anhang
Bildnachweis
Abkürzungsverzeichnis
I. Die Verwaltung und Organisation des österreichischen Kaiserstaates
II. Entwicklung der Gehälter der höheren Beamten nach den Gehaltsreformen
Quellen-und Literaturverzeichnis
Archivalische Quellen
Gedruckte Quellen
Autobiografische Schriften
Ausgewählte Roman- und Dramenliteratur
Sekundärliteratur
Sachregister
Namenregister
Ortsamenregister


Waltraud Heindl, arbeitete nach ihrer Promotion 1968 vorwiegend am Österreichischen Ost- und Südosteuropainstitut undl leitete es 1997–2001; sie lehrte (und lehrt) als Professorin Geschichte der Neuzeit an der Universität Wien sowie an den Universitäten Innsbruck und Fribourg.



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