Buch, Deutsch, 271 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 401 g
Reihe: Beiträge zur Praxeologie / Contributions to Praxeology
Eine historische Praxeologie des digitalen Harold Garfinkel Archivs
Buch, Deutsch, 271 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 401 g
Reihe: Beiträge zur Praxeologie / Contributions to Praxeology
ISBN: 978-3-662-71112-5
Verlag: Springer
Als „Vater“ der Ethnomethodologie war Harold Garfinkels übergreifendes Anliegen „the study of the everyday practices used by the ordinary members of society in order to deal with their day-to-day lives”. Seine Herangehensweise und die Konzipierung der Ethnomethodologie entspringen fundamental einer Kritik an Auguste Comtes Individualismus, welche zuerst von Émile Durkheim vorgetragen und von Talcott Parsons weiterentwickelt wurde, welcher schließlich Garfinkels Dissertation an der Universität Harvard betreute. In den folgenden sieben Jahrzehnten wurde die Ethnomethodologie zu einer ebenso einflussreichen wie kontrovers diskutierten Strömung, nicht nur innerhalb der Soziologie, sondern in einer Vielzahl von Wissenschaftszweigen.
Die vorliegende Arbeit zeigt, wie der Aufbau eines virtuellen Archivs basierend auf der Sammlung von Unterlagen aus Harold Garfinkels persönlichem Büro einen Beitrag zur Entwicklung einer „Sociological Theory of Information“ in seinem Sinne leistet.
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Mathematik | Informatik EDV | Informatik Angewandte Informatik Computeranwendungen in Geistes- und Sozialwissenschaften
- Sozialwissenschaften Medien- und Kommunikationswissenschaften Medienwissenschaften
- Sozialwissenschaften Medien- und Kommunikationswissenschaften Kommunikationswissenschaften
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Soziologie Allgemein
Weitere Infos & Material
Aufbau der Infrastruktur und der initialen Datenmenge des virtuellen Garfinkelarchivs an der Universität Siegen.- Theorie und Diskurskontext.- Evolution der Datenbankstruktur.- Lebendige Dokumente – die datenwissenschaftliche Aufarbeitung der Garfinkeltexte.- Natural Language Processing als garfinkelsche Arbeitsweise – die Chessman-Studie.- Exkurs: Die Garfinkeldokumente an der UCLA.- Aufbau des Conversational Interface.




