Hart | What Brings Us Together (Glitter Love 2) | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2, 391 Seiten

Reihe: Glitter Love

Hart What Brings Us Together (Glitter Love 2)

Aufregende High Society Romance über eine verbotene Liebe zu einem heißen Barkeeper
22001. Auflage 2022
ISBN: 978-3-646-60891-5
Verlag: Impress
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Aufregende High Society Romance über eine verbotene Liebe zu einem heißen Barkeeper

E-Book, Deutsch, Band 2, 391 Seiten

Reihe: Glitter Love

ISBN: 978-3-646-60891-5
Verlag: Impress
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



**Lost in Paradise** Nie hätte Eden gedacht, dass der vermeintlich charmante William Rutherford, einer der reichsten Junggesellen der Stadt, ihr an ihrem 21. Geburtstag einen Heiratsantrag machen würde. Für ihre Eltern wäre diese Hochzeit ein Traum, denn sie würde die angesehensten Familien der New Yorker Upper Class miteinander verbinden. Doch Edens Verlobter ist nicht der Good Guy, für den ihn alle halten. Und dann lernt sie auf einer Party auch noch den attraktiven Barkeeper Raffael kennen, der ihre Zweifel nach einer durchtanzten Nacht und einem innigen Kuss noch verstärkt ... Wagst du es, dich für die Liebe gegen deine Familie zu stellen? //Dies ist der zweite Band der gefühlvollen New-Adult-Buchserie »Glitter Love«. Alle Romane der High-Society-Romance: -- Band 1: What Keeps Us Apart -- Band 2: What Brings Us Together -- Band 3: What Gives Us Hope//

Romy Hart, Millennial mit Leib und Seele, liebt Geschichten - egal in welchem Medium sie erzählt werden. Wenn sie nicht gerade Bücher schreibt, schlüpft sie bei Pen&Paper-Rollenspielrunden leidenschaftlich gern in andere Charaktere, trinkt literweise Kaffee und genießt dabei das Aroma ihrer heißgeliebten Duftkerzen.
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Kapitel 1


Als William vor mir auf die Knie ging und eine schwarze Schachtel aus seinem Jackett zog, hätte ich nie vermutet, dass dieser Abend mit einem Kuss von Raffael Alvarez enden würde. Nur dass strenggenommen ich ihn geküsst haben würde.

Es war die Party zu meinem einundzwanzigsten Geburtstag und jeder, der Rang und Namen in New York hatte, war eingeladen. Ich kannte die meisten Gesichter, wirklich befreundet war ich mit kaum jemandem, der heute ein Paket auf dem Geschenktisch für mich abgelegt hatte. Aber das war okay. Meine Mutter hatte auf jeden der Gäste Wert gelegt und ich hatte ihr nicht widersprochen. Es hätte nur damit geendet, dass ich sie verletzt hätte, und dafür war es mir nicht wichtig genug. Außerdem hatte mein Freund William mindestens genauso auf dieser Gästeliste bestanden wie sie. Ich hatte mich auf einen Kompromiss eingelassen. Wir feierten diese steife High Society Party und am Ende des Abends, wenn der offizielle Teil vorbei war, konnte ich mit meinen besten Freundinnen eine echte Party nachschieben.

Sloan, mit der ich seit dem Kindergarten befreundet war, setzte ihr Champagnerglas an die Lippen und trank einen Schluck, dabei ließ sie den Blick über die Gäste wandern. Ab und an hob sie eine Augenbraue oder runzelte die Stirn und ich wusste genau, was sie dachte. Wie öde diese Party war, und dass sie es kaum erwarten konnte, endlich hier abzuhauen. Sie stand auf Kriegsfuß mit der Upper Class und das erst recht, seit sie sich mit ihren Eltern zerstritten hatte. Wäre es nicht meine Geburtstagsfeier, hätte sie wahrscheinlich keinen Fuß auf eine solche Veranstaltung gesetzt. Und ich verstand den Grund, auch wenn es mir nicht so viel ausmachte, dass die gealterte Oberschicht New Yorks langweilig war.

Ich sah auf die schmale, goldene Armbanduhr an meinem Handgelenk, die ein Geschenk von William gewesen war. Wir würden noch mindestens eine Stunde bleiben müssen, damit es nicht unhöflich wirkte. Immerhin war es meine Party und ich konnte mich nicht einfach verdrücken.

Camila, meine zweite beste Freundin, musterte uns mit strengem Blick. Ihr war ich besonders dankbar, dass sie sich die Zeit genommen hatte, auch bei dem spießigen Teil des Abends dabei zu sein. Obwohl es gerade erst Februar war, steckte sie schon mitten in der Lernphase für ihre Prüfungen im Sommer. Das sollten wir zwar alle, aber Camila nahm es deutlich ernster damit als Sloan und ich. Sie hatte vor in die Politik zu gehen und irgendwann Präsidentin zu werden. Und ich glaubte fest an sie.

»Was macht ihr denn für Gesichter? Das hier ist doch keine Beerdigung«, meinte sie und Sloan schnaubte.

»Es fühlt sich aber fast so an«, gab sie giftig zurück und warf mir dann einen entschuldigenden Blick zu. »Nicht deinetwegen. Du weißt, wie ich das meine. Aber guck dir mal die ganzen ach so wichtigen Leute an. Ich wette, die Hälfte kennst du nicht mal und hast auch keine besondere Lust, dich mit ihnen zu unterhalten, oder? Wer kommt auf die Idee, dass das hier eine angemessene Party für einen einundzwanzigsten Geburtstag ist?«

Ich lächelte etwas verlegen und sah lieber auf meine High Heels von Jimmy Choo. »Deshalb gehen wir ja später noch ins .«

Es war die einfachste Lösung gewesen, um sowohl meine Freundinnen als auch meine Familie glücklich zu machen. Und ich fand es gar nicht so übel, zweimal zu feiern.

Eine Hand legte sich auf meine Schulter und glitt meinen Arm herab bis zu meinen Fingern, die gleich darauf fest umschlossen wurden. Selbst ohne die vertraute Berührung hätte ich gewusst, dass es William war. Er hatte so eine Aura, wegen der ich meistens genau spürte, wenn er hinter mir stand.

»Da ist ja meine wunderschöne Freundin«, sagte er und drückte mir einen Kuss auf die Wange, während ich ihm ein Lächeln schenkte. Sein Daumen strich über meinen Handrücken. »Du weißt, dass ich das noch immer für keine gute Idee halte?«

Das Lächeln auf meinem Gesicht wurde starrer und ich nickte. Natürlich wusste ich es. Will war nie wirklich begeistert, wenn wir drei einen Mädelsabend machten und schon gar nicht, wenn der in einem hochkarätigen Nachtclub stattfand. Dabei waren unsere Abende im absolut harmlos und nichts, worüber mein Freund sich Sorgen machen sollte. Der Club gehörte Sloans Bruder Rhett und der hatte immer ein Auge auf uns.

»Ich weiß«, gab ich mich diplomatisch und Will seufzte theatralisch mit einer steilen Falte oberhalb seiner Nasenwurzel.

Sloans Blick sprach Bände und auch Cami war nicht sonderlich geschickt darin, ihre Gedanken zu verbergen. Ich wusste seit Jahren, dass keine von beiden gut mit William zurechtkam. Wir drei waren mehr als einmal nicht derselben Meinung gewesen, was ihn und seinen Beschützerinstinkt anging. Bei Sloan hatte ich aber immer gedacht, sie könne nur nicht verstehen, wie es sich anfühlte, richtig verliebt zu sein. Und seit sie mit Grant Fitzgerald zusammen war, hoffte ich jeden Tag darauf, dass sich die Spannungen zwischen ihr und meinem Freund endlich auflösten. Aber so wie es aussah, würde das nicht heute passieren.

»Es ist nur ein Mädelsabend. Und wir planen diese Party, seit wir sechszehn sind«, sprach sie aus, was ich auch gedacht hatte.

»Außerdem haben Sloan und ich auch eine Goldenes-Trio-Party bekommen. Tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen, aber Eden wird unser kleines Ritual nicht auslassen.« Cami nickte voller Überzeugung und ich lächelte. Es war süß, wie sie sich für mich einsetzte, und ich fände es wirklich schade, wenn Will jetzt darauf bestünde, es ausfallen zu lassen.

»Und es ist ja nicht so, als würden wir im was anderes machen als tanzen«, murrte Sloan und nippte an ihrem Champagner.

»Ich finde nur, es gehört sich nicht, ohne männliche Begleitung die ganze Nacht in einem Club zu feiern und sich zu betrinken. Zumindest nicht für die zukünftige Mrs Rutherford.«

Sloan verschluckte sich an ihrem Getränk und Cami sah überrascht zu mir, weil William mich sonst nie so nannte. Aber ich war mindestens so ahnungslos wie sie.

»William, was meinst du damit?«, fragte ich und er lächelte, seine Finger immer noch fest um meine geschlossen. Dann zog er mich weg von meinen Freundinnen bis in die Mitte des Raums. Verschiedene Augenpaare richteten sich auf uns und als er einen absolut perfekten Kniefall hinlegte, hatte er die Aufmerksamkeit aller sicher.

Ich hörte förmlich den einen oder die andere nach Luft schnappen und ich hätte es ihnen gern nachgemacht. Aber anstatt meine Lungen mit Sauerstoff zu füllen, hatte ich das Gefühl, gar nicht mehr zu atmen. Die Zeit schien nur noch in Zeitlupe zu vergehen, als William die schwarze Schatulle aus dem Jackett holte, sie in meine Richtung hielt und den Deckel aufklappte. Auf seinem Gesicht lag ein Strahlen, das mindestens so viel Leuchtkraft hatte wie der hochkarätige Verlobungsring in der Schachtel.

»Eden Gwendolyn McAllister, du bist nicht nur die Liebe meines Lebens, sondern meine beste Freundin. Unsere Geschichte fing wie die von Cinderella an und sie soll auch mit ewiger Liebe enden.«

Der Teil von mir, der nicht in eine Schockstarre verfallen war, fand es süß, dass Will sich an unser Kennenlernen erinnerte. Ich hatte damals meine Jacke im Klassenraum liegen lassen und William Rutherford höchstpersönlich hatte sie mir gebracht. Er hatte mich innerhalb kürzester Zeit mit seinem Charme verzaubert und mir war es wie Schicksal vorgekommen. Wenige Wochen nach unserem ersten Date waren wir ein Paar geworden. Das war jetzt fast sechs Jahre her.

»Eden, ich liebe dich von ganzem Herzen. Ich könnte mir keine bessere Frau an meiner Seite vorstellen, die mich so hingebungsvoll dabei unterstützt, meine Träume und Ziele wahrzumachen. Willst du mich heiraten?«

Ich sah sprachlos zwischen Will und dem Ring in seinen Händen hin und her. Das Herz in meiner Brust hämmerte wie wild und machte es mir schwer, einen klaren Gedanken zu fassen. Mein Verstand war nicht in der Lage, tatsächlich zu begreifen, was gerade geschah. Mein Mund öffnete sich, doch nichts kam heraus.

Das war die Frage. Die Frage, von der ich gewusst hatte, dass sie kommen würde, irgendwann. In ein paar Jahren vielleicht, wenn ich erwachsen war. Wenn wir so weit waren. Aber ich hatte ganz sicher nicht heute damit gerechnet. Ich wurde doch erst einundzwanzig! Mit dem heutigen Tag war ich zwar volljährig, aber ich hatte nicht im Geringsten das Gefühl jetzt reifer zu sein, geschweige denn bereit dafür, eine Ehefrau zu sein.

»Schatz?«, fragte William in die angespannte Stille im Raum und holte mich aus meinen Gedanken.

Ich schluckte den Kloß in meinem Hals herunter, während mein Blick unruhig durch die Menge huschte. Jeder hier wartete darauf, dass ich Ja sagte. Ich sollte die...



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