E-Book, Deutsch, 198 Seiten, Format (B × H): 145 mm x 210 mm
Hart Aufbruch ins Unbekannte
Auflage der EPUB Ausgabe
ISBN: 978-3-69042-000-6
Verlag: Reichel Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Bewusstseinserweiterung durch Klarträume und Astralreisen
E-Book, Deutsch, 198 Seiten, Format (B × H): 145 mm x 210 mm
ISBN: 978-3-69042-000-6
Verlag: Reichel Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Gene Hart hatte als Kind erste Erfahrungen mit außerkörperlichen Zuständen. Seitdem erforscht er Astralprojektionen und das damit verbundene erweiterte Bewusstsein. Er verzichtet auf sein Honorar an diesem Buch und spendet sozialen Einrichtungen den gesamten Erlös. Gene Hart postet viel auf Youtube und hat unendlich viele Follower.
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DAS LEBEN
UND DIE HINTERGRÜNDE
Als Kind habe ich mich nicht sonderlich dafür interessiert, was die Lehrer mir in der Schule vermitteln wollten. Stattdessen war ich mehr von einem Insekt fasziniert, das über meinen Tisch lief, oder davon, was die anderen Kinder taten oder dachten. Oft schaute ich aus dem Fenster und ließ meinen Gedanken freien Lauf und sinnierte über die unendlichen Möglichkeiten im Leben – darüber, was jeden Moment alles passieren könnte. Vielleicht könnte ein Asteroid die Erde treffen? Was wäre, wenn alle Menschen plötzlich Superkräfte entwickeln würden? Oder wie würde man sich fühlen, wenn man in diesem Vogelschwarm mitfliegen könnte, den ich gerade vorbeiziehen sah? Ich wuchs inmitten von Erwachsenen auf, die mir zu verstehen gaben, dass ich noch nicht gebildet genug, eben kein Akademiker war. In Wahrheit aber war ich einfach nicht an oberflächlichen Gesprächen interessiert, die sich nicht auf das bezogen, was im gegenwärtigen Moment um mich herum passierte. Mein Interesse galt den Hintergründen und nicht dem, was sich im Vordergrund abspielte. Ich achtete zum Beispiel auf die Formen der Wolken oder zählte, wie viele Bäume auf einem Feld standen, oder, was noch wichtiger war: Ich nahm eine Person intensiv wahr und wusste bereits im Voraus, was sie tun oder sagen würde.
Wenn ich mich mit akademischen Themen beschäftigte, dann mit der Wissenschaft oder der Kunst. Die Wissenschaft, weil sie eine Erklärung für die Geheimnisse des Lebens versprach, und die Kunst, weil sie mir die Möglichkeit gab, etwas zu gestalten, ohne dass ich eine weitere intellektuelle Lektion wiederkäuen musste. In diesem Stadium war mein Geist rein und kindlich.
Doch mit den Jahren werden wir alle älter und verändern uns. Wir gehen der Frage nach dem Sinn des Seins nach. Wir kaufen Bücher und Ratgeber und versuchen etwas so Natürliches und Einfaches wie die außerkörperliche Erfahrung zu verstehen, sprich: wie man das Bewusstsein vom Körper trennt. Immer noch können viele von uns diese angeborene Fähigkeit, das Nichtphysische zu erkunden, kaum begreifen, obwohl sie unsere zweite Natur ist. In der Praxis geht es eigentlich nur darum, das Bewusstsein von den selbstbegrenzenden Überzeugungen und Wahrnehmungen, die wir ihm auferlegt haben, zu befreien. Wir müssen neu lernen, die Welt wahrzunehmen, und dann behutsam damit fortfahren, das zu verlernen, was unserer persönlichen Freiheit nicht mehr dienlich ist.
Einer der Hauptgründe, warum wir uns so schwer mit der Astralprojektion tun, ist, dass wir uns so sehr daran gewöhnt haben, alles, was wir lernen, intellektuell zu hinterfragen. In der typischen modernen Gesellschaft neigen wir dazu, uns nur vordergründig mit Themen auseinanderzusetzen. Wir stellen oberflächliche Fragen und setzen sie in Beziehung zu allem, was wir bereits über die physische Existenz wissen. Nur selten befassen wir uns mit den Hintergründen – beleuchten die Dinge kritisch und bemühen uns um ein grundlegendes Verständnis. Bei manchen Menschen erreicht diese Oberflächlichkeit ein erschreckendes Ausmaß. Fragt man sie zum Beispiel: „Was ist die Sonne?“, dann werden wir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Antwort erhalten wie: „Die Sonne ist ein Stern aus heißem Plasma, das durch Kernfusionsreaktionen entsteht.“ Aus einer oberflächlichen wissenschaftlichen Perspektive heraus betrachtet ist dies wahr, aber es ist weit entfernt von der Erklärung, die der unendlich tiefen Realität der Sonne am besten entsprechen würde.
Leider ist für diese Menschen alles, was sie sehen, wenn sie zur Sonne aufschauen, eine Beschreibung in ihrem Kopf. Ohne auch nur einen Moment innezuhalten und ihre Schönheit zu betrachten, die mehr Worte singt, als jede wissenschaftliche Beschreibung bieten könnte.
Natürlich sind solche Definitionen oder Überzeugungen nicht falsch, sie spiegeln einfach nur nicht das wahre Wesen der Sonne wider. Sie zeigen, dass man die tiefere Dimension des Lebens nicht erkannt hat, die transzendent über jede Beschreibung erhaben ist.
Es gibt so viele verschiedene Beispiele für diese Art der gestörten Weltwahrnehmung. Ich sehe das häufig, wenn sich Menschen für außerkörperliche Reisen interessieren. Entdeckt jemand das Konzept der Astralprojektion für sich, dann werde ich oft mit Fragen konfrontiert, die in die folgende Richtung gehen: „Wie reise ich außerhalb des Körpers in ein anderes Land, wenn ich den Weg nicht kenne?“, „Brauche ich eine Karte?“, „Kann ich durch physische Objekte hindurchgehen?“ oder „Ist das nicht alles nur ein Hirngespinst von mir?“ Eine der besten Fragen, die ich in Erinnerung habe, lautete: „Ist Astralprojektion nicht nur luzides Träumen?“ Auf den ersten Blick mag es nicht so aussehen, als ob irgendetwas an diesen Fragen falsch wäre. Doch dann wird schnell klar, dass sie auf tief verwurzelten Annahmen basieren, wie die Welt auf einer oberflächlichen Ebene der Realität unserer Meinung nach funktioniert. Insbesondere was das Träumen betrifft, ist unser modernes, konventionelles Wissen durch Konnotationen und Vorurteile geprägt.
Wenn Menschen sich darum bemühen, eine außerkörperliche Erfahrung zu machen, denken sie oft zu viel über den gesamten Prozess nach. So wie wir es gewohnt sind, über etwas nachzudenken, wenn wir etwas Neues lernen. Jeder einzelne Schritt wird überdacht, Fragen kommen auf wie: „Wenn ich eine bestimmte Stufe erreicht habe, wie gehe ich dann zur nächsten über?“ oder „Muss ich meine Chakren aktivieren, bevor ich astral projizieren kann?“
In diesem Buch geht es mir darum, dass Sie einen Zustand erreichen, der es zulässt, dass Sie sich nicht auf komplizierte Theorien und Spekulationen stützen müssen, sondern sich auf Ihre eigene innere Führung und Intuition verlassen können. Es ist ungemein wichtig, dass wir auf den Fluss unserer natürlichen Abläufe vertrauen und uns nicht von den eigenen Befürchtungen blockieren lassen.
Lassen Sie es mich damit vergleichen: Man kann viele Jahre lang Klavier spielen lernen, aber man muss die Musik fühlen, um letztendlich wirklich gut spielen zu können. Außerkörperliche Erfahrungen lassen sich nicht über den Verstand steuern oder durch Theorien erklären, man kann sie nur durch Erfahrungen und intensives Üben begreifen und erlernen.
Mit diesem Buch erhalten Sie viele Übungen, die Sie darin schulen, den eignen Körper zu verlassen. Es soll Ihre Kontemplation stärken und ein grundlegendes, tiefes Verständnis für die Themen Bewusstseinserweiterung und AKE schaffen.
Ich messe der Astralprojektion eine ganz besondere Bedeutung zu. In der Tat ist sie das einzige Thema, das ich für wichtig genug erachte, ihm ein Buch zu widmen.
Von Kindheit an sah ich keinen persönlichen Nutzen darin, mich mit Themen zu beschäftigen, die keine praktische Hilfestellung im Leben geben. Vielleicht wird Ihnen auffallen, dass ich mich nicht sonderlich darum bemühe, meine Erkenntnisse mittels eigener außerkörperlicher Erfahrungen zu untermauern. Das liegt daran, dass ich mit diesem Buch keine Überzeugungsarbeit hinsichtlich der AKE leisten möchte. Nein, meine Worte richten sich an diejenigen, die bereit und offen für die Möglichkeit einer solchen Erfahrung sind. Ihnen dient dieses Buch als Anleitung. Ich stütze mich nicht auf wissenschaftliche Daten oder überlieferte alte Texte, sondern auf logische Überlegungen, die auf den persönlichen Erfahrungen basieren, die ich seit meinem 18. Lebensjahr gemacht habe. Dabei gehöre ich nicht zu denjenigen, die bereits in einem frühen Stadium der Kindheit ganz automatisch ihren Körper verlassen konnten.
Als ich mit der Astralprojektion begann, war ich sehr deprimiert und weit davon entfernt, ein spirituelles Leben zu führen. Erst in einer Phase meines Lebens, in der ich mich sehr „verloren“ gefühlt habe, nahm die Idee, die spirituelle Dimension zu suchen, Form an. Eines führte zum anderen. Mein Interesse war geweckt und ich beschäftigte mich intensiv mit der Astralprojektion. Schrittweise begann ich sie zu erlernen, so wie jeder andere das auch tun kann.
Alles in allem kann weder ich noch jemand anderer Sie von dieser unglaublichen Option, in andere Dimensionen zu reisen, überzeugen, nur Sie selbst können diese Tür für sich öffnen. Dieses Buch ist ebenso für die Menschen bestimmt, die erstmals eine außerkörperliche Erfahrung machen möchten, wie für diejenigen, die bereits ihre eigenen Erkenntnisse auf diesem Gebiet sammeln konnten. Jeder erfahrene Praktiker weiß, dass es immer von Vorteil ist, sein Wissen zu erweitern und sich inspirieren zu lassen. Dabei sollte man im Hinterkopf behalten, dass jeder Autor seine eigenen, unverwechselbaren Erfahrungen macht und weitergibt.
Wir alle schöpfen aus der gleichen universellen Wissensquelle, doch jeder erfährt dieses Wissen auf seine Weise und gibt es auch entsprechend weiter. Und da jeder von uns anders ist, nimmt auch jeder dieses Wissen auf seine ganz individuelle Weise auf, damit er auf seine Art wachsen kann.
Beginnt jemand damit, das eigene Bewusstsein zu erwecken, dann erstrahlt sein inneres Licht hundertmal stärker als zuvor. Es ist wie eine Blume, die aufblüht, damit andere ihre Kunstfertigkeit bewundern können. Jeder wahre spirituelle Meister, der auf diesem Planeten gelebt hat, ist erfüllt von grenzenloser Weisheit. Jeder für sich ist einzigartig, aber im Kern, in der Essenz, wirkt immer die gleiche Quelle, aus der alle Meister sprechen – und die ist bereits ein Bestandteil unseres Lebens.
Sie gibt uns den Antrieb, unseren Wünschen nachzujagen. Sie motiviert...




