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E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1, 100 Seiten

Reihe: Descendants of Nephilim

Harich Zerbrochene Bande


1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-945814-81-9
Verlag: Alea Libris
Format: Unbekannt
Kopierschutz: 0 - No protection

E-Book, Deutsch, Band 1, 100 Seiten

Reihe: Descendants of Nephilim

ISBN: 978-3-945814-81-9
Verlag: Alea Libris
Format: Unbekannt
Kopierschutz: 0 - No protection



Ein gebrochenes Herz. Grenzen, die überschritten werden. Der Kampf um die Krone. Als Thaleia von ihrem Freund verlassen wird, ahnt sie nicht, dass ihre Entscheidung, in ihr altes Leben zurückzukehren, einen uralten Konflikt neu entflammt und die Welten, die sie einst geschworen hat zu schützen, in Chaos stürzen wird ...

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1.

»Wir müssen reden.«

Kaum hatte Katherina die Wohnung ihres Freundes betreten, hatte er diese Worte ausgesprochen. Ihr Herz setzte aus, sie fröstelte. Langsam folgte sie ihm, befürchtete das Schlimmste. Jeder kannte diesen prägnanten Satz. Wenn der Partner davon sprach, dass man reden müsse, verhieß das meist nichts Gutes.

»Setz dich. Bitte.«

Katherina blieb einen Moment im Türrahmen stehen. Sie erlaubte sich, seinen Anblick zu genießen ihr Freund sah verdammt gut aus . Vom ersten Augenblick an war sie von Julius fasziniert gewesen. Groß, dunkel, mit dieser Mischung aus Selbstzweifeln und Selbstsicherheit es hatte nicht lange gedauert und Katherina war Hals über Kopf in ihn verliebt. Und dass sie sich auf körperlicher Ebene noch besser verstanden, tat sein Übriges. Katherina verfiel ihm endgültig, schenkte ihm ihr Herz, ihre Seele und ihren Körper schuf eine Verbindung, wie nur ihresgleichen sie erschaffen konnten, wenn sie ernsthaft und wahrhaftig liebten.

Er war ihr Seelenverwandter, doch das hielt sie vor ihm geheim. Julius sollte aus freien Stücken entscheiden, mit ihr zusammen zu sein, nicht, weil seine früheren Leben mit ihr ihn dazu verleiteten . Sie hatte ihm ja nicht umsonst die Erinnerungen genommen. Julius sollte ihr aus freien Stücken sein Herz schenken und nicht, weil sie in ihrem ersten Leben Seelenverwandte waren, deren Herzen einander immer fanden. Und offensichtlich wollte er sie nicht, wenn sie seinen Satz richtig interpretierte.

»Magst du dich nicht setzen?«

Täuschte sie sich oder zitterte seine Stimme? Katherina ging langsam zu ihm hinüber und setzte sich auf den Sessel, auf dem sie in den letzten zwei Monaten so oft gesessen hatte. Sie hatten zusammen gezockt, gelacht, gegessen Katherina schluckte. Die Erinnerungen waren so überwältigend, dass sie beinahe aufgeschluchzt hätte. Er würde ihr das Herz brechen, sie zurückweisen. Ihr sagen, dass er sie nicht wollte, dass sie gehen sollte. Sie würde ihn verlieren.

Katherinas Herz zog sich zusammen. Nicht, dass sie es in den letzten Tagen nicht geahnt hätte immerhin war Julius' Verhalten mehr als eindeutig gewesen, und wenn sie nicht gerade miteinander schliefen, war die Distanz zwischen ihnen unerträglich und lauter als 1000 Schreie. Sie ahnte tief in ihrem Inneren, was gleich passieren würde. Was er sagen würde. Was er tun würde.

»Ich ... ich weiß nicht, wie ich dir das sagen soll«, begann er, den Kopf gesenkt, den Blick auf den Boden gerichtet. Auch wenn sie wusste, dass er sie abservieren würde, reagierte sie auf seine Stimme, die sich wie Samt über ihre Haut legte. Als wäre sie wieder ein Teenager in der Pubertät. Seine Stimme war das erste gewesen, was sie an ihm fasziniert hatte. Die in ihrer Seele nachklang, sie berührte. Damals wie heute in ihrem ersten Leben und wahrscheinlich auch in den nächsten.

»Aber ich hab nachgedacht.« Er schluckte, schien nach Worten zu suchen und knetete hilflos seine Hände.

Beinahe hätte sie sich selbst gefacepalmt, wenn es nicht so schmerzhaft gewesen wäre der Trotz setzte sich gegen ihren Schmerz durch. Katherina war hin und hergerissen, wusste nicht, ob sie weinen oder einfach gehen sollte. Konnte...



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