Hanisch | Glücks-Knigge 2100 | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 3, 216 Seiten

Reihe: Lebenseinstellung

Hanisch Glücks-Knigge 2100

Vom Glücklichsein, positiven Denken und von Freundschaften
3. Auflage 2025
ISBN: 978-3-7693-6523-8
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Vom Glücklichsein, positiven Denken und von Freundschaften

E-Book, Deutsch, Band 3, 216 Seiten

Reihe: Lebenseinstellung

ISBN: 978-3-7693-6523-8
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Sind Sie glücklich? Die meisten Menschen wollen glücklich sein. Das ist auch ihr Recht! Wissenschaftler wollen nachgewiesen haben: Glückliche Menschen haben mehr zu lachen, freuen sich über ihr Dasein und leben angeblich sogar länger. Glückliche Menschen strahlen positive Gedanken aus und sehen oft Vorteile bei Neuem. Sie sind gern gesehene Kunden, Gäste und Freunde. Wer hat hingegen gerne mit unglücklichen Menschen zu tun? Die, die eine überwiegend pessimistische Lebenseinstellung haben und immer nur klagen und ständig die unangenehmen Seiten des Lebens hervorheben? Im vorliegenden Ratgeber wird zunächst zwischen 'Glück gehabt' und 'glücklich sein' unterschieden. Dieses Glücksempfinden wird gegenüber der Zufriedenheit abgegrenzt. Es wird überlegt, wie Glücksempfinden hervorgerufen werden kann, wie Glücksverhinderer zu vermeiden sind. Schließlich gibt es einen weiteren Themenschwerpunkt. Er zeigt, dass das soziale Umfeld, konkret Freundschaften, dazu beiträgt, das Glücksempfinden erheblich zu steigern. Die Themen in diesem Ratgeber sollen zum Überlegen und zum Reflektieren der eigenen Lebensstrategie anregen. Glück und Freundschaft - spannende Themen. Auf dass Sie (noch) glücklicher werden! Ich wünsche Ihnen viel Glück!

Horst Hanisch, Bonn, ist selbstständiger Fachbuchautor, Coach und Dozent. Seine Trainingstätigkeit erstreckt sich unter anderem auf die Bereiche Kommunikation, Persönlichkeits-Entfaltung, Soft Skills, Soziale Kompetenz und Knigge/Etikette/Umgangsformen. Seine Seminare finden im In- und Ausland statt. Er ist Autor zahlreicher Fachbücher, die in Deutschland und im Ausland erschienen sind. Horst Hanisch veranstaltet Seminare zu Themen wie Business-Etikette, Das wie ist man/frau was?-Lehrmenü, Rhetorik, Präsentation, Moderation, Outfit, Selbstbewusstes Auftreten, Smalltalk, Interkulturelle Kompetenz und andere.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Teil 2 – Wie werde ich glücklich?


Positiv denken und handeln


Anders denken und überlegter handeln


„Sich glücklich fühlen zu können,

auch ohne Glück – das ist Glück.“

Marie von Ebner-Eschenbach, mährisch-österr. Schriftstellerin

(1830 - 1916)

Wie werde ich glücklich? – Der Flow Effekt


Überraschenderweise gibt es sogar Forscher, die sich beruflich mit dem Thema Glück beschäftigen, die sogenannten Happyologen. Das muss ja ein glücklich machender Beruf sein! …

… Wie zum Beispiel der des ungarischen Psychologen Mihály Csíkszentmihályi (1934 – 2021), der den Begriff Flow Effekt zur Überlegung brachte [sprich: Tschik-zent-mihai].

Ungefähr beschreibt der Effekt ein beglückend erlebtes Gefühl eines Augenblicks, in dem ein Mensch in höchster Glückseligkeit schwebt, ein Gefühl des völligen Aufgehens in dem Moment, der wenige Minuten, vielleicht nur wenige Sekunden anhalten kann.

Ein blitzartiger Augenblick intensiven Lebens. Möglicherweise dem Empfinden eines glücklich machenden Rausches vergleichbar. Wäre das Leben in diesem Moment zu Ende, erschiene das nicht als tragisch.

Dieses Gefühl stellt sich bedauerlicherweise eher selten im Alltag ein. Wer dieses Hochgefühl einmal erlebt hat, wird es so schnell nicht vergessen. Glücklich können sich diejenigen nennen, die dieses Gefühl überhaupt hatten.

Dieser Flow Effekt lässt sich mit etwas Wohlwollen auch in Maslows Bedürfnispyramide unterbringen, und zwar dort in der obersten Stufe.

Bedürfnisse eines Menschen


Jeder Mensch hat Bedürfnisse, Sie selbst und auch Ihr soziales Umfeld. Nach Abraham Harold Maslow (US-Psychologe, 1908 – 1970) hat ein Mensch die weiter unten aufgelisteten Bedürfnisse, vereinfacht dargestellt.

Durch die sogenannte Befriedigung der Bedürfnisse wird der Mensch motiviert. Nach Maslow hat die Motivation einen dilatorischen (aufschiebenden) Charakter.

Erst wenn fundamentale Bedürfnisse befriedigt sind, kommt ein nächsthöheres Bedürfnis ins Blickfeld. Die Bedürfnisse bauen sich in 5 Stufen auf, wobei zuerst Stufe 1, dann Stufe 2 und so fort befriedigt werden muss.

Hier die Auflistung nach der Maslow-Bedürfnis-Pyramide.

  • 1. Stufe: Physische Bedürfnisse/Physiologische Bedürfnisse. Dazu gehören: Essen, Trinken, Schlaf, Bewegung, Selbsterhaltung, Sexualität und Wärme.
  • 2. Stufe: Sicherheits-Bedürfnisse. Dazu gehören: Materielle Sicherheit, Sicherheit des Existenzminimums, allgemeines Schutzbedürfnis, Altersvorsorge, Versicherung, Bedürfnis nach stabilen Verhältnissen, Liebe oder Zuneigung im Sinne der Geborgenheit.
  • 3. Stufe: Liebes-Bedürfnisse, Soziale Bedürfnisse. Dazu gehören: Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe oder Gesellschaft, Freundeskreis, Bekanntschaften, Gesellung, Liebe oder Zuneigung im Sinne der Zuwendung, Verein.
  • 4. Stufe: Wertschätzungs-Bedürfnisse, Ich-bezogene Bedürfnisse. Dazu gehören: Bedürfnisse nach dem eigenen Ich, Anerkennung durch andere, Status, Macht, Achtung durch andere, Selbstachtung, Selbstvertrauen, Geltungsbedürfnis.
  • 5. Stufe: Bedürfnisse nach Selbstverwirklichung. Dazu gehören: Bedürfnisse nach dem inneren Ich, volle Entfaltung, volle Selbstverwirklichung, Zurückgezogenheit, volle Verwirklichung der eigenen Möglichkeiten.

In der obersten Stufe findet sich auch der erwähnte Flow Effekt.

Bezogen auf das Thema Glücklichsein heißt das, dass ein Mensch leichter oder überhaupt erst glücklich werden kann, wenn die Grundbedürfnisse befriedigt wurden.

Wie soll jemand glücklich sein, wenn er sich ständig Sorgen um seine finanzielle Situation machen muss oder nachts vor Kummer nicht schlafen kann?

Ab dem Erreichen Maslows dritter Stufe steigt die Wahrscheinlichkeit, Glücksempfindungen erleben zu können.

Gelangt der Mensch auf die fünfte Stufe kann er es schaffen, ein wirklich glückliches Leben zu genießen, da die ersten vier Stufen ja ständig befriedigt werden.

Allein schon aus diesen Überlegungen lässt sich schließen, dass jeder Einzelne dafür sorgen soll, die Stufen der Maslow-Pyramide immer wieder zu erklimmen, um sich im Wesentlichen im Spitzenbereich bewegen zu können.

Wer die Grundbedürfnisse und die der mittleren Stufen erfüllt, gelangt leicht auf die fünfte Stufe. Dem Glücksempfinden tut das gut.

Wie werde ich glücklich(er)?


Nach allem, was bisher zum Thema Glücklichsein gesagt wurde, stellt sich nun zwangsläufig die Frage, wie ein Mensch glücklicher werden kann.

Ein deutlicher Hinweis erfolgte bereits durch die Bedürfnis-Pyramide. Zum Thema ‚glücklich(er) werden‘ gibt es eine ganze Menge Ratgeber, die detailliert vorschlagen, was zu tun ist, um das Glücksempfinden zu steigern.

Hier soll die Frage genereller beantwortet werden.

Ist Julia glücklich?


Stellvertretend steht Julia. Julia gibt auf einer Glücks-Skala eine 7 (von 10) an. Das bedeutet, dass sie schon glücklich ist, aber dass es immerhin noch drei Stufen nach oben zu erklimmen gibt.

Um bei einer späteren Einschätzung eine 8, 9 oder gar 10 eintragen zu können, sollte sich Julia überlegen, was geschehen müsste, damit der Wert ein höherer wird.

Was ist der Grund dafür, statt einer 8 eine 7 zu nennen?

Diese Frage mag schwierig zu beantworten sein, da es keine eindeutige Messung gibt, die konkret ausdrückt was 8 oder 7 ausmacht. Die Zuordnung bewegt sich lediglich im gefühlten Bereich. Also kann Julia sich fragen:

„Was müsste geschehen, dass ich mich glücklicher fühle als bisher?“

1. Überlegung: „Wo gibt es Differenzen?“


Nun kann Julia nachdenken, welche Änderungen eintreten müssten. Wo liegen Unterschiede im ‚Soll‘ und ‚Ist‘?

Durch dieses Vorgehen schafft sie es, einen Unterschied zwischen der 8 und der 7 zu beschreiben, sozusagen greifbar zu machen.

2. Überlegung: „Was will ich tun?“


Hat sie die Differenz beschrieben, dann weiß sie genau, was sie anstreben will.

So kommt sie zur nächsten Überlegung, die beschreibt, was sie tun muss, um die Differenz zu überwinden. Sie könnte theoretisch einfach sitzen bleiben und warten, bis die Differenz überwunden wurde.

In der Regel zeigt sich, dass diese Vorgehensweise nicht unbedingt erfolgsgekrönt ist.

Wer sich passiv verhält, überlässt die Entscheidung dem Zufall, vielleicht auch dem Schicksal.

Er legt die Verantwortung für sein eigenes Glücklichsein in die Hände anderer Personen oder beeinflussender Ereignisse.

Hat Julia Pech, dann muss sie lange warten, bis die Differenz überwunden wird. Hat sie noch größeres Pech, tritt die Überwindung niemals ein. Das würde bedeuten, dass sie auf ihrer Skala bei der 7 hängenbleibt.

Besser ist es demnach, aktiv zu werden.

3. Überlegung: „Ich werde aktiv!“


Die aktuelle Überlegung zugrunde legend weiß Julia ja, was überwunden werden muss. Sie hat das Ziel, den Soll-Zustand, deutlich vor Augen. Nun kann sie ihre Lebensweise so optimieren, dass der Soll-Zustand zum Ist-Zustand wird.

Das lässt sich an einem einfachen Beispiel erläutern:

Julia wohnt in einem 2-Zimmer-Apartment im Randgebiet ihrer Stadt. Der Blick aus dem Wohnzimmer zeigt auf die Rückfronten der Nachbarhäuser, der Blick nach vorn auf die Straße.

Obwohl die Wohnung ‚eigentlich‘ ganz schön geschnitten und eingerichtet ist, spürt Julia eine gewisse Unzufriedenheit, hauptsächlich aufgrund der eingeschränkten Aussicht und des latenten Lärmpegels auf der anderen Straßenseite.

Offensichtlich will sich Julia nicht auf ewig einrichten, da die oben erwähnte Unzufriedenheit unterschwellig vorhanden ist. Das ist einer der Gründe, weshalb Julia auf der Skala eine 7 angegeben hat.

Sie würde eine 8 geben, könnte sie in einer gleichgroßen Wohnung leben, die einen freien Blick ins Grüne ermöglichte und auf der anderen Seite zu einer Nebenstraße zeigte. Das würde sie glücklich(er) machen.

Julia kann sich nun passiv oder aktiv verhalten. Passiv heißt, sie wartet darauf, bis ihr jemand zufällig eine passende Wohnung vorschlägt. Aktiv heißt, dass Julia gezielt nach einer entsprechenden Wohnung sucht.

Findet sie eine bezahlbare Wunschwohnung und wechselt anschließend ihren Wohnort, wird sich ihr Glückszustand verbessern.

Julia konnte diese Verbesserung erreichen, weil sie

  1. a) überlegt, was sie weniger glücklich macht (hier die Aussicht und die Straßenseite) und
  2. b) handelt, indem sie eine neue Wohnung sucht und findet.

Julia...



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