Hammes | Brahms gewidmet | E-Book | sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band Band 028, 487 Seiten

Reihe: Abhandlungen zur Musikgeschichte

Hammes Brahms gewidmet

Ein Beitrag zu Systematik und Funktion der Widmung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts

E-Book, Deutsch, Band Band 028, 487 Seiten

Reihe: Abhandlungen zur Musikgeschichte

ISBN: 978-3-8470-0437-0
Verlag: V&R unipress
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection



This volume provides an extensive survey on a topic which has been largely neglected by musicological research until now. The study analyses possible implications of a dedication of musical scores, which composers used as a sophisticated approach to manipulate the reception of their work. Furthermore the phenomenon of dedication is put into context with social and musical life during the second half of the 19th century, taking into account current academic research on Johannes Brahms, as well. Between 1853 and 1902 Brahms received almost 100 dedications of musical scores from renowned friends (such as Robert and Clara Schumann or Joseph Joachim) as well as from composers unknown today who hoped to benefit from the radiance of their prominent dedicatee.Biographical studies retrace the relations between the dedicators and Brahms to describe and explain the different ways a dedication was used to contact a prominent contemporary and respectively extend the personal and professional network. Analytical observations of selected works trace features of a specific Brahms reception in the dedicated musical scores and complete the study.
Hammes Brahms gewidmet jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Title Page;3
2;Copyright;4
3;Table of Contents;5
4;Body;9
5;Vorwort;9
6;Einleitung;11
7;I. Theoretische und historische Grundlegungen;19
7.1;1. Die Widmung als Forschungsgegenstand;19
7.1.1;1.1 Paratextforschung und Textbegriff nach Gérard Genette;19
7.1.2;1.2 Zum Potential der Widmung als musikwissenschaftlicher Forschungsgegenstand;29
7.2;2. Zum Form- und Funktionswandel der Widmung musikalischer Werke;42
7.2.1;2.1 Die Widmung in der Frühzeit des Notendrucks: Aufstieg der Gönnerwidmung;43
7.2.2;2.2 Kontinuität und Wandel: Die Blütezeit der Gönnerwidmung;47
7.2.3;2.3 Abkehr von der Gönnerwidmung und Neubesinnung auf alte Werte;50
7.2.4;2.4 Die Widmung zur Brahms-Zeit: Ein Überblick;54
8;II. Brahms im Kontext: Zur Widmung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts;61
8.1;1. Zu Differenz und Analogien der Konzepte gedruckter und handschriftlicher Widmung;61
8.1.1;Materielle Übereignung – ideelle Widmung;66
8.1.2;Private Übereignung – öffentliche Widmung;69
8.1.3;Mehrfache handschriftliche Übereignungen – exklusive gedruckte Widmungen;76
8.2;1.1 Zur unterschiedlichen Ausprägung der handschriftlichen Übereignung;77
8.3;1.2 Zur unterschiedlichen Ausprägung der gedruckten Widmung;80
9;2. Die Widmung als kommunikativer Akt;88
10;3. Zur Funktion und Intention von Widmungen;104
10.1;3.1 Reziprozität? Die Widmung als kalkulierter Werteinsatz im materiellen und symbolischen Gabenaustausch;106
10.2;3.2 Der »bürgerliche« Brahms als Verweigerer von bürgerlichen Konventionen?;111
10.3;3.3 Funktionen von Widmung;120
10.3.1;Widmung – Gegenwidmung;120
10.3.2;Unterstützung – Dank;123
10.3.3;Die Dedikation als Werbung;131
10.3.4;Selbstlose Freundschaftswidmung?;136
11;4. Der Widmungstext als Informationsträger;139
12;III. Netzwerk »Brahms gewidmet«;151
12.1;1. Brahms contra Liszt: Die Widmungen aus Perspektive des historisch-ästhetischen Parteienstreits;157
12.1.1;1.1 Öffentliches Zeugnis – Die Widmung als Positionierung im Parteienstreit;166
12.1.2;1.2 Widmungen von ›Neudeutschen‹?;173
12.1.2.1;Henri Gobbi – Der Sonderfall der handschriftlichen Übereignung;176
12.1.2.2;Wege der Annäherung – die Bedeutung des Beziehungsnetzwerks;178
12.1.2.3;Die Diskussion der Großform – Adolf Jensen;183
12.1.2.4;Brahms als Bachliebhaber – Die Widmung Carl Tausigs;189
12.2;2. Brahms in europäischer Perspektive;205
12.2.1;Voraussetzungen der Brahms-Rezeption;209
12.3;2.1 Der »böhmische Brahms« und seine Schüler – Brahms in Böhmen;213
12.4;2.2 Volksmusik und Chortradition – Brahms in England;225
12.5;2.3 »L'Italia non conosce di Brahms che poche opere« – Brahms in Italien und Frankreich;235
13;3. Die Konservatorien als Orte der Brahms-Vermittlung;241
13.1;3.1 Die Berliner Hochschule als Hort des Konservatismus;246
13.2;3.2 Anziehungspunkt Musikstadt: Das Leipziger Konservatorium;248
13.3;3.3 Widmungen aus Frankfurt: Musikleben contra Hochschulatmosphäre;256
14;4. Zur Widmung nicht-musikalischer Werke;261
14.1;4.1 Variationen der Bezugnahme;265
14.2;4.2 Reaktionen des Widmungsträgers;273
15;IV. Nähe und Distanz: Brahms im Spiegel der ihm gewidmeten Werke;275
15.1;1. Brahms und die »Idee der Kammermusik«: Kompositorische Strategien der Nähe in ausgewählten Beispielen;284
15.1.1;1.1 »Sclavische Abhängigkeit«? – Einige Überlegungen zum Begriff des Epigonalen;289
15.1.2;1.2 Kompositorische Strategien der Nähe und Distanz in ausgewählten Beispielen.;293
15.1.2.1;Felix Otto Dessoff und Heinrich von Herzogenberg – bewusste Brahms-Nachfolge;293
15.1.2.2;»Nachdrücken« als Stilmerkmal;296
15.1.2.3;Motivisch-thematische Ableitung;299
15.1.2.4;Konfliktrhythmus;302
15.2;2. Konstruierte Einfachheit: Brahms und die »Idealisierung« der unterhaltenden Musik;307
15.2.1;2.1 Brahms als populärer Bezugspunkt – Überlegungen zu Nach- und Weiterkompositionen;310
15.2.2;2.2 »Kann denn Brahms Walzer componiren?« Der Walzer als Kunstmusik;313
15.2.2.1;Zur Zyklusbildung;320
15.2.2.2;Aufhebung der Tanzbarkeit;323
15.2.2.3;Kompositorischer Kontrapunkt: Der »Millionen-Walzer« von Johann Strauss (Sohn);330
15.2.3;2.3 Ungarisches Kolorit – Widmungen an Brahms und Liszt im Vergleich;336
15.2.4;2.4 Der Umgang mit historisch tradiertem Volksliedmaterial;345
15.3;3. Sinfonie nach Brahms?;354
15.3.1;Max Reger und der Plan einer Sinfonie;360
15.3.2;»Ich werde nie eine Symphonie komponieren!« Brahms als Beethoven-Nachfolger;363
15.3.3;Analogien zum Widmungsverhalten von Johannes Brahms;368
15.4;4. Den Manen Brahms': Widmungen in der Funktion eines Requiems;370
15.4.1;4.1 Besonderheiten von Titel und Widmungsadresse bei posthumen Dedikationen;375
15.4.1.1;An der »Schwelle« zum Werk;376
15.4.2;4.2 Musikalisch-kompositorische Charakteristika der posthumen Widmung;381
15.4.2.1;Vokale Totenklage;382
15.4.2.2;Instrumentale Totenklage;386
15.4.2.3;Ein Deutsches Requiem op. 45 als Klagegesang für seinen Komponisten;392
15.4.3;4.3 Ausblick: Widmungen von Komponisten des 20. Jahrhunderts;394
16;V. Anhänge;399
16.1;1. Liste der Widmungswerke;399
16.1.1;Verwendete Zeitschriftensigel;399
16.2;2. Prosopographisches Lexikon der Widmenden;415
17;Bibliographie;457
18;Personenregister;479


Hammes, Andrea
Dr. Andrea Hammes ist seit 2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck, wo sie im Herbst 2014 promoviert wurde.


Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.