Haller | Die letzte Invasion | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 348 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 225 mm

Reihe: X-Texte zu Kultur und Gesellschaft

Haller Die letzte Invasion

Der Ukrainekrieg im Lichte von Kants Friedenstheorie
1. Auflage 2024
ISBN: 978-3-7328-7542-9
Verlag: transcript
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Der Ukrainekrieg im Lichte von Kants Friedenstheorie

E-Book, Deutsch, 348 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 225 mm

Reihe: X-Texte zu Kultur und Gesellschaft

ISBN: 978-3-7328-7542-9
Verlag: transcript
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Der völkerrechtswidrige Angriff Russlands auf die Ukraine stellte einen massiven Einbruch in die friedliche europäische Ordnung seit 1991 dar. Als Reaktion darauf rüsten alle westlichen Staaten auf, die NATO wurde gestärkt, die Ukraine mit Waffenlieferungen unterstützt und Russland mit Sanktionen belegt. Dieses Buch zeigt, dass der Krieg angesichts des militärischen Patts und des zunehmenden Charakters als Stellvertreterkrieg noch Jahre weiterlaufen kann, daher Waffenstillstands- und Friedensverhandlungen das Gebot der Stunde sind.

2. Welche Bedeutung kommt dem Thema in aktuellen gesellschaftlichen Debatten zu?

Der Ukrainekrieg ist eines der wichtigsten aktuellen Probleme. Für die Ukraine ist seine Beendigung eine Lebensfrage, für das Zusammenleben und den wirtschaftlich-sozialen Austausch in Europa ein Prüfstein, für die Europäische Union ein Lackmus-Test ihrer außen- und sicherheitspolitischen Ausrichtung. Die Frage lautet: Sollen sich die EU und ihre Mitgliedsstaaten noch enger mit der NATO verbünden und damit den neuen Kalten Krieg fördern, oder soll Europa sich als eigenständig agierende Friedensunion profilieren?

3. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Dieses Buch entwickelt erstmals eine umfassende theoretische Perspektive auf den Ausbruch und den Verlauf des Krieges in der Ukraine. Am Leitfaden der Kriegs- und Friedenstheorie von Immanuel Kant werden die komplexen historischen Ursprünge und die konflikthaften Verflechtungen der verschiedenen Akteure dargestellt. Es werden auch Perspektiven für eine friedliche Lösung aufgezeigt, welche die vitalen Interessen der Ukraine – vor allem ihre nationale Selbständigkeit und Unabhängigkeit – sicherstellen könnten.

4. Welche besonderen Aspekte kann die wissenschaftliche Betrachtung in die öffentliche Diskussion einbringen?

In der öffentlichen Diskussion werden meist nur Teilaspekte des Ukrainekrieges hervorgehoben. Auf westlicher Seite werden Russland und ihr Präsident dämonisiert, der Neue Kalte Krieg als unabwendbar hingestellt. Putin selbst hat wechselnde, vielfach leicht durchschaubare Narrative zur Rechtfertigung seines Angriffs vorgebracht. Eine wissenschaftliche Betrachtung kann aufzeigen, wie alle Konfliktparteien, auch jene im Westen und in der Ukraine selbst, zu seiner Aufschaukelung beigetragen haben.

5. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit drei Gruppen von Personen, die sich mit dem Thema Krieg im Allgemeinen und mit dem Ukrainekrieg im Speziellen befassen. Das sind Kolleginnen und Kollegen (Forscher und Studierende) aus den Politik-, Sozial- und Geisteswissenschaften; Politikerinnen und Politiker, die einen außen- und europapolitischen Schwerpunkt haben; Journalisten und andere in Medien und Bildungsinstitutionen tätige Persönlichkeiten und Meinungsbildner.

6. Ihr Buch in einem Satz:

Der Ukrainekrieg stellt eine starke Prüfung für die Europäische Union dar, wie sie sich in Zukunft positionieren soll – als Teil eines westlichen Militärblockes oder als eigenständig agierende Zivil- und Friedensunion.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Haller, Max
Max Haller, geb. 1947, forscht an der Österreichischen Akademie für Wissenschaften (Wien). Er war Soziologieprofessor in Graz und Gastprofessor an mehreren Universitäten in Europa, den USA sowie Afrika. Der Soziologe war Mitbegründer des 'International Social Survey Programme' und der 'European Sociological Association'.



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