Anders reisen und dabei das Besondere entdecken:
Mit den aktuellen Tipps aus den Michael-Müller-Reiseführern gestalten Sie Ihre Reise individuell, nachhaltig und sicher.
Seit Jahrzehnten bereist Autor Andreas Haller Apulien. Sein geballtes Wissen, Erfahrungen und Erlebnisse füllen 456 Seiten in unserem Reiseführer „Apulien“ in der zehnten Auflage, illustriert mit 203 Farbfotos. In unserem Apulien-Reiseführer finden Sie zehn Schutzgebiete und Nationalparks, 14 Grotten, elf Kathedralen, fünf Höhlenkirchen und eine Vielzahl an nützlichen, bewährten Ratschlägen sowie Geheimtipps des Autors. Alles akribisch recherchiert und für Sie ausprobiert. 42 Übersichtskarten, Pläne und die herausnehmbare Apulien-Karte im Maßstab 1:350.000 geben Orientierung. Neun Wanderungen, drei mit GPS-Tracks, erschließen die Region. Ökologisch, regional und nachhaltig wirtschaftende Betriebe sind hervorgehoben. Zahlreiche Kurz-Essays vermitteln Hintergrundwissen. Die Zeitung „Die Welt“ schreibt zu unserem Apulien-Reiseführer: „Kompakt, aktuell und sehr informativ“. Die „Salzburger Woche“ meint: „Ein ebenso vielseitiger wie kompakter Guide, der keinerlei Wünsche offenlässt.“
Die Region Apulien:
In Italiens Süden begeistert der Gargano mit spektakulärer Küste. Wallfahrtsorte wie Monte Sant’Angelo locken Kulturinteressierte. Individualreisende und Naturliebhaber finden auf den Tremiti-Inseln ihren Sehnsuchtsort. In Foggia und Lucera finden sich Spuren des Stauferkaisers Friedrich II. Die wichtigste Kathedrale Nordapuliens in Troia. Das flache Tavoliere, im Süden und Westen begrenzt vom Subappennino Dauno. Attraktive Städteziele liegen zwischen Margherita di Savoia und Savelletri. Belebt sind Regionshauptstadt Bari und die touristischen Zentren Trani und Polignano a Mare. Im Hinterland liegen die Altstadt von Bitonto und das mutmaßliche Schlachtfeld von Cannae. Die Murgia, eine weitläufige Hügellandschaft, begeistert mit Castel del Monte und der Schluchtenstadt Matera. Das Valle d’Itria, eine der beliebtesten Urlaubsregionen Apuliens mit den Trulli, den typischen Steinhäusern. Lecce, Otranto, Gallipoli und Salento sind lohnende Ziele in der Heimat der Tarantella-Musik. Der Golf von Tarent begeistert mit unverbauten, flachen Sandstränden. Highlights sind die Ruinen von Metaponto, das Nationalmuseum in Tarent sowie die Grottenkirchen in und um Massafra.
Was tun in Apulien?
Strände und Buchten auf 800 Küstenkilometern laden zum Baden und Wassersport wie Surfen, Segeln, Tauchen und Kiting ein. Die Region ist ideal für Familienurlaub am Strand oder auf dem Bauernhof dank Agriturismo. Die überwiegend flache Gegend ist ein Paradies für Radfahrer. Entspannt wandern Sie dank der neun ausführlich beschriebenen Touren im Reiseführer „Apulien“. Für Kulturinteressierte wird mit unserem Apulien-Reiseführer die Qual der Wahl zwischen zahllosen Denkmälern wie dem Mosaikfußboden in der Kathedrale von Otranto, dem Kastell in Barletta, Castel del Monte und anderen zum Kinderspiel.
Essen und Trinken in Apulien:
Unser Reiseführer verrät, wo die einfachen und bodenständigen Brot- und Gemüsegerichte der „cucina casareccia“ von Köchen kreativ interpretiert werden. Starker Wein, aromatisches Olivenöl und süßes sowie pikantes Hartgebäck machen die Region zu einem kulinarischen Erlebnis. Sie werden nicht enttäuscht, wenn Sie den Geheimtipps des Autors vertrauen.
Praktisch und interaktiv:
Kostenlos und registrierungsfrei stehen drei GPS-Tracks und die mmtravel-tracks-App mit Online-Karten und Ortungsfunktion zum Download für Ihren Urlaub in Apulien bereit.
Neben prall gefüllten 348 Seiten zu Sehens- und Erlebenswertem, Restaurants und Unterkünften finden Sie im Apulien-Reiseführer auf 50 Seiten alles Notwendige, Wissenswerte und Reisepraktische für einen entspannten und individuellen Aufenthalt in Apulien, darunter alles zu Geschichte und Kultur der Region, Anreise und Verkehrsmitteln sowie die wichtigsten Begriffe und Redewendungen auf Italienisch.
Haller
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Weitere Infos & Material
Surfen, radeln, wandern und ein Schuss Spiritualität
Spiaggia di Scialmarino
Die lang gezogene Scialmarino-Bucht ist das beliebteste Revier für Freizeitsportler im Gargano. Besonders Windsurfen steht hier hoch im Kurs. Große spirituelle Bedeutung genießt die an der Küstenstraße gelegene Wallfahrtskirche Santa Maria di Merino.
Besonders wenn zwischen Juni und September der Mistral (Maestrale) für stabile thermische Bedingungen und einen entsprechenden Wellengang sorgt, freuen sich Wind- und Kitesurfer. Aber auch Scirocco und Tramontana können, je nach Einstiegsstelle, für optimale Wassersportverhältnisse sorgen. Neben Wassersport satt an der Küste lässt es sich im hügeligen Hinterland, dem Piano Piccolo und Piano Grande, herrlich radeln und wandern (? Wanderung 3). Eine weitere interessante Wanderung verbindet den Scialmarino-Strand mit Vieste (? Wanderung 2). In der Scialmarino-Bucht wehen häufig günstige Winde
Bei so vielen Optionen sportlicher Art gerät fast in Vergessenheit, dass Santa Maria di Merino ein wichtiges Wallfahrtsziel ist. Jährlich am 9. Mai wird die verehrte Holzskulptur der Gottesmutter zur gleichnamigen Kirche aus dem 16. Jh. gebracht, die ansonsten in der Kathedrale von Vieste aufbewahrt wird. Rechts neben dem Gotteshaus befinden sich einige spärliche römische Ruinen aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert. Ebenfalls in Merino befindet sich der Parco Archeologico La Salata mit einigen verstreuten Nekropolen aus dem 4. bis 6. Jh., die sich unter der Aufsicht des World Wide Fund For Nature (WWF) befinden und nicht besichtigt werden können.
Wenige Kilometer nordwestlich von Santa Maria di Merino moderiert auf einem Kap ein mittelalterlicher Signalturm, die Torre di Sfinale, den Übergang zur Küste rund um Peschici.
Wein und Öl vom Hersteller
Bio/Regional Agriturismo Posta Pastorella, das Bio-Weingut im Hinterland an der Straße in Richtung Foresta Umbra produziert exzellente Rot-, Rosé- und Weißweine (die Rebsorte ist überwiegend Montepulciano) sowie Olivenöl. Alles andere als preiswert, aber die Qualität stimmt. Auch Vermietung von Apartments und Zimmern, mit Pool. Loc. Piano Grande 7, Tel. 0884-701047, postapastorella.it. Fahrradtouren und Verleih
Gargano Bike, die professionelle Radagentur hat ihre Basis im Lido Romagnolo. Geführte Mountainbiketouren in den Foresta Umbra und im unmittelbaren Küstenhinterland, Verleih hochwertiger (und keineswegs preiswerter) City-, Mountain- und E-Bikes 40 €/Tag. In der Saison Mo-Fr geöffnet, eine Dependance befindet sich im Viestemare-Resort an der Küstenstraße in Richtung Vieste. Via Santa Maria di Merino, Tel. 347-85291917, garganobike.com. Surfen
Garganosurf, professionelle Wind- und Kitesurfschule mit zwei Standorten in der Scialmarino-Bucht, einmal im äußersten Westen (Villaggio Isola la Chianca), der zweite fast am jenseitigen Ende der langen Bucht (Villaggio Cala Azzurra). Kurse nach VDWS/IKO, auch SUP- und Surfboards, Vermietung von Ausrüstung u. v. m. Privat- und Kleingruppenkurse für unterschiedliche Zielgruppen, auch für Kinder. Unterrichtssprachen sind auch Deutsch und Englisch. Mitte Mai bis Mitte Sept. tägl. geöffnet. Tel. 347-8887144, garganosurf.com. Übernachten
**** Hotel Le Ginestre, das familientaugliche Resorthotel liegt 4 km landeinwärts an der SP 52 in Richtung Foresta Umbra. Zimmer und Suiten im Hauptgebäude und einigen Nebengebäuden, Pool, Tennisplatz und Hilfe und Unterstützung bei allerlei sportlichen Aktivitäten wie Wandern und Radfahren. Restaurant. Mai bis Mitte Sept. geöffnet. Loc. Mandrione, Tel. 0884-707663, hotelginestre.it. €€€ Villaggio Santa Maria, gepflegtes Feriendorf wenige Schritte vom Scialmarino-Strand entfernt, ideal für Familien mit Kindern. Apartments für 2-6 Pers. mit Veranda zwischen Olivenbäumen. Eigener Strandabschnitt, Restaurant und Pool. Vermietung wochenweise, Frühstück wird auf Wunsch serviert. Ende Mai bis Mitte Sept. geöffnet. SP 52 km 7,7, Tel. 0884-702645, villaggiosantamaria.com. €€ Camping & Wohnmobile
Camping Umbramare, schattiger und gut ausgestatteter Platz an der lang gezogenen Scialmarino-Bucht mit Shop. Vorwiegend junges Publikum, empfehlenswertes Ristorante mit Pizzeria, auch Vermietung von Bungalows. April bis Sept. geöffnet. 2 Pers. mit Zelt und Auto ab 26 €. Litoranea Vieste-Peschici, Tel. 0884-706174, umbramarevieste.it. Holiday Village, vorbildliche geführte Platzanlage an der Baia di Sfinale wenige Kilometer weiter in Richtung Peschici. Bungalows beiderseits der Küstenstraße, Zelt- und Caravan-Stellplätze, die schönsten. Familientauglich, empfehlenswertes Ristorante (? Essen & Trinken), direkter Meerzugang. Bereits in der Vor- und Nachsaison geöffnet. Loc. Baia di Sfinale, Tel. 0884-706138, holidayvillagevieste.it. Essen & Trinken
Ristorante Al Tramonto, Esstempel in leicht erhöhter Lage und mit großen Kapazitäten am östlichen Ende der Scialmarino-Bucht. Modernes Ambiente, gepflegte Atmosphäre, hausgemachte Pasta, Fischgerichte und Pizza. Die Lounge eignet sich auch gut für einen Sundowner mit Blick auf den Sonnenuntergang. Tägl. mittags und abends geöffnet. Loc. Porticello, Tel. 0884-594581. €€€ Ristorante Oltremare, das bodenständige Lokal oberhalb der Baia di Sfinale gehört zum Holiday Village (? Camping/Wohnmobile), freut sich aber auch über auswärtige Gäste. Hübsche Terrasse mit Meerblick, auf der Karte überwiegt naturgemäß die Meeresküche. Auch Café und Bar. In der Saison tägl. durchgehend geöffnet. Loc. Baia di Sfinale, Tel. 347-5004873. €€ Big Bull, kultige Gastrokneipe jenseits der Küstenstraße auf einem idyllischen Gartengrundstück, vom Scialmarino-Strand in 15 Min. zu Fuß erreichbar. Antipasti, Pizza, Burger und herzhafte Fleisch-Secondi. An heißen Sommerabenden fließt das Bier in Strömen. Eine Schönwetter-Location! Mai bis Sept. tägl. geöffnet. Litoranea Vieste-Peschici km 6, Tel. 379-1286363. € Die Route im Küstenhinterland ist auch für Mountainbiker geeignet
Spektakulärer Altstadthügel
Peschici
Schon aus der Ferne bietet die Altstadt mit ihren uralten Häusern, die sich auf einer Felsnase über dem Meer drängen, einen traumhaften Anblick. Die Buchten und Strände in der Umgebung sind vom Feinsten.
Serpentinenreich verbindet die Küstenstraße den Strand mit dem hoch gelegenen Ortskern. Weitaus schweißtreibender sind die steilen Treppenwege vom Hafen ins historische Zentrum. Letztere enden in der Regel auf der Spitze des felsigen Sporns und an den Resten des ehemaligen Kastells mit ungehindertem Panoramablick aufs Meer. Die alten Bruchsteinhäuser im lang gestreckten Centro storico sind teils grau verwittert und unverputzt, teils weiß gestrichen. Gassen und Treppen nehmen den unmöglichsten Verlauf und münden in versteckten Winkeln und Ecken. Die zahlreichen Kuppeldächer versprühen ein wenig orientalische Atmosphäre, ab und an setzt Blumenschmuck einen Farbakzent. In den Treppengassen haben sich kleine Boutiquen eingenistet, die in der Touristensaison Kunsthandwerk aus Holz, Keramik und Leder anbieten. Souvenirs jeglicher Art und appetitlich präsentierte Lebensmittel ergänzen das Angebot. Hinter dieser lebhaften touristischen Kulisse hat sich Peschici zudem noch viel sympathische Alltäglichkeit bewahrt. Seit im Jahr 1998 eine hiesige Tippgemeinschaft in der populären 6-aus-90-Ziehung Superenalotto die Fantasiesumme von umgerechnet 32 Mio. Euro gewann, steht Peschici im glücksspielbegeisterten Italien geradezu als Synonym für unverhofften Geldsegen. Es handelte sich um den zum damaligen Zeitpunkt größten Jackpot Europas, der den Gemeindehaushalt um das Vierfache überstieg. Wenig Glück hatte man allerdings im Sommer 2007, als verheerende Waldbrände in der Umgebung einen großen Teil des Pinienwaldes zerstörten und zwei Menschenleben forderten. Mittlerweile hat die mediterrane Flora die vom Feuer zurückgelassenen Lücken wieder geschlossen. Heute haben die meisten vergessen, dass manch hübscher Aussichtspunkt an der Küstenstraße vor der Katastrophe schlicht noch nicht vorhanden war.
Sightseeing
Castello Medioevale (Museo della Tortura): In den Räumen des Kastells sorgt die mittelalterliche und frühneuzeitliche Folterkammer für veritable Gruseleffekte. Inquisitionsstühle, Streckbänke, Eiserne Jungfrauen sowie eine erkleckliche Anzahl eiserner Zangen, Garotten, Sägen und andere drastische Werkzeuge erzählen vom Bruch...
Haller, Andreas
Die Neugier auf fremde, unbekannte Welten war der Grund, warum es den gebürtigen Oberfranken Andreas Haller seit früher Jugend immer wieder in andere Länder zog. Heute gibt der Historiker, Politikwissenschaftler und Indologe seine gesammelten Erfahrungen an andere Reiselustige weiter – in Büchern sowie als Wander- und Studienreiseleiter. Das Motto des gebürtigen Oberfranken lautet: Wer zu Fuß geht, erfährt mehr über Land und Leute!