E-Book, Deutsch, 304 Seiten, eBook
ISBN: 978-3-531-93332-0
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
PD Dr. Thomas Haipeter ist Leiter der Forschungsabteilung Arbeitszeit und Arbeitsorganisation am Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen.
Dr. Klaus Dörre ist Professor für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Zielgruppe
Professional/practitioner
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;5
2;Einleitung: Interessenvertretungen, Krise und Modernisierung – über alte und neue Leitbilder;7
2.1;Literatur;27
3;Teil I Erneuerungsansätze in der Metall- und Elektroindustrie;29
3.1;Tarifabweichungen, Betriebsräte und Gewerkschaften Modernisierungschancen in lokalen Konflikten;30
3.1.1;Einleitung;30
3.1.2;Tarifabweichungen und Kontrolle;31
3.1.2.1;Abweichungen und das Kontrollproblem;31
3.1.2.2;Tarifliche Regelungen zur Tarifabweichung in den Untersuchungsbranchen;33
3.1.2.3;Anzahl und Inhalte der Tarifabweichung;36
3.1.2.4;Die Kontrollpraxis der Gewerkschaften;39
3.1.3;Betriebsräte;41
3.1.3.1;Betriebsräte als neue Tarifakteure;41
3.1.3.2;Die doppelte Konstruktion;42
3.1.3.3;Wandel der Arbeitsbeziehungen;43
3.1.3.4;Legitimationsprobleme der Interessenvertretungen und Wege der Einbindung;46
3.1.4;Gewerkschaften;48
3.1.4.1;Erneuerung und Organizing;48
3.1.4.2;Beteiligungsstrategien im Branchenvergleich;50
3.1.4.3;Beteiligung und Organizing;52
3.1.5;Tarifabweichungen und die Modernisierung der Interessenvertretungen;54
3.1.5.1;Literatur;57
3.2;Betriebsräte mit Rückenwind? Chancen und Ambivalenzen betrieblicher „Besser“-Strategien für Arbeitspolitik und Interessenvertret;60
3.2.1;Einleitung: Interessenvertretungen und Arbeitspolitik in und nach der Krise;60
3.2.2;„Besser“-Strategien und innovative Arbeitspolitik;63
3.2.2.1;Die arbeitspolitische Bandbreite von „Besser“-Strategien;63
3.2.2.2;Innovative Arbeitspolitik;65
3.2.2.3;„Besser“-Strategien als „Bargaining Chip“;67
3.2.2.4;Betriebsratsarbeit und Innovation;68
3.2.3;Proaktive Interessenvertretungen als Akteure innovativer Arbeitspolitik;70
3.2.3.1;Betriebswirtschaftliche Fundierung der Betriebsratsarbeit;71
3.2.3.2;Professionalisierung des Betriebsratsgremiums;74
3.2.3.3;Nutzung externer Ressourcen;76
3.2.3.4;Beteiligung und Einbindung der Belegschaft;79
3.2.4;Schluss;81
3.2.5;Literatur;83
3.3;„Besser statt billiger“ als Türöffner zur Stärkung der Gewerkschaft? Anregungen aus einer gewerkschaftlichen Innovationskampagne;85
3.3.1;Voneinander lernen?;86
3.3.2;„Organizing“ und darüber hinaus: Die „Trade union revitalisation studies“;89
3.3.2.1;Stark in der Technik, schwach im Inhalt?;89
3.3.2.2;Bewegungsansatz;91
3.3.2.3;Kampagnenansatz;92
3.3.2.4;Beteiligungsansatz;93
3.3.3;„Besser statt billiger“ als gewerkschaftliche Erneuerungsstrategie;94
3.3.3.1;Beteiligung „gegen billiger“;97
3.3.3.2;Beteiligung „für besser“;101
3.3.4;Schlussfolgerungen;108
3.3.5;Literatur;110
3.4;Betriebliche Mitbestimmung und die gewerkschaftlichen Modernisierungskampagnen der IG Metall Nordrhein-Westfalen;112
3.4.1;Einleitung;112
3.4.2;Druck und Konzept – Betriebliche Tarifpolitik und gewerkschaftliche Modernisierungsstrategie;113
3.4.2.1;Betriebsnahe Tarifpolitik seit dem Pforzheimer Abschluss;113
3.4.2.2;Die gewerkschaftliche Kampagne „Besser statt billiger“;115
3.4.2.3;Im Labor künftiger Gewerkschaftsarbeit: Projekte für die betriebliche Praxis;119
3.4.2.4;Neuer Umgang mit Beratung und Beteiligung – Die Projekte „Arbeit durch Innovation“ und „Besser: Zukunft!“;121
3.4.2.5;Vorschlagswesen und Innovationsfähigkeit gehören zusammen – auch für den Betriebsrat von Trilux;124
3.4.2.6;Dynamische Praxis-Wissenschaftsbeziehungen: das Projekt „Kompetenz und Innovation“;126
3.4.2.7;Vorläufige Zwischenbilanz der Projekte: Zukunftsfähigkeit organisieren;127
3.4.3;Der nächste Schritt: Besser statt billiger 2.0;131
3.4.4;Literatur;133
3.5;Revitalisierung der Gewerkschaften durch Arbeitspolitik? Die Initiativen der IG Metall – Szenario für Arbeitspolitik in und nach;135
3.5.1;Initiative Gute Arbeit – die Revitalisierung der Arbeitspolitik in der IG Metall;136
3.5.1.1;Ziele und Inhalte;136
3.5.1.2;Beiträge zur gewerkschaftlichen Revitalisierung;139
3.5.1.3;Machtressourcenansatz im Revitalisierungsdiskurs;140
3.5.1.4;Beiträge von Guter Arbeit zur Machtressourcenstärkung;141
3.5.2;Arbeitszeitund leistungspolitische Initiative – als Beitrag zur gewerkschaftlichen Revitalisierung;143
3.5.2.1;Arbeitszeit und Leistung als kommunizierende Röhren;144
3.5.2.2;Arbeitszeit und Beschäftigungssicherung;145
3.5.2.3;Ansätze einer kreativen Arbeitszeitpolitik;146
3.5.2.4;Veränderte Leistungsbedingungen – Ansätze einer neuen Leistungspolitik;148
3.5.2.5;Leistungsund arbeitszeitpolitische Initiative der IG Metall;150
3.5.3;Produktionssysteme und Innovation als arbeitspolitische Themenfelder;151
3.5.3.1;Proaktive Gestaltung als strategische Grundorientierung;151
3.5.3.2;Thematische Schwerpunkte;154
3.5.4;Für Kooperation und einen erweiterten arbeitspolitischen Strategieansatz;157
3.5.5;Literatur;160
4;Teil II Prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Arbeitskämpfe;163
4.1;Sicher durch die Krise? Leiharbeit, Krise und Interessenvertretung;164
4.1.1;Einleitung;164
4.1.2;Der Fallbetrieb: Flexibilität als Ressource im kennzahlengetriebenen Standortwettbewerb;168
4.1.3;„Verbetrieblichung“ des Arbeitsbewusstseins und „kompetitive“ Solidarität;170
4.1.3.1;„Guter Standort“ – Regionale Identifikation als Flexibilitätsressource;172
4.1.3.2;„Schlechte Gesellschaft“ – Alltagskritik am Finanzmarktkapitalismus;173
4.1.3.3;Sicherheit auf Zeit – Kompetitive Solidarität und die „letzte Generation“;175
4.1.4;Leiharbeit im Spiegel des Arbeitsbewusstseins;176
4.1.4.1;Drei Perspektiven auf Leiharbeit – betriebswirtschaftlicher Nutzen, leistungspolitische Kritik und soziale Integration;179
4.1.4.2;Keine Trennung der Diskurse, dafür vielschichtige Perspektiven;183
4.1.5;Fazit;185
4.1.6;Literatur;188
4.2;Organisierung durch Kampagnen am Beispiel Schlecker und Lidl;191
4.2.1;Einleitung;191
4.2.2;Die Kampagnen zu Schlecker und Lidl als Beispiele einer Comprehensive Campaign;192
4.2.3;Unterschiede beider Kampagnen;194
4.2.3.1;Die Rolle der Beschäftigten: Einbindung versus Abschreckung;194
4.2.3.2;Koalitionsbildung: Ein oder zwei Kampagnen;195
4.2.3.3;Externe Faktoren: Rosen statt Betriebsräte;196
4.2.4;Schlecker: Vor der Kampagne ist nach der Kampagne;197
4.2.5;Potentiale und Grenzen der Erneuerung;200
4.2.6;Ausblick;202
4.2.7;Literatur;203
4.3;Gewerkschaftliche Interessenvertretung im Niedriglohnsektor und der Streik der französischen;205
4.3.1;Interessenvertretung im Niedriglohnbereich: Strukturelle Bedingungen;206
4.3.2;Verrückte Kämpfe und gewerkschaftliche Initiativen im Niedriglohnbereich: Das Problem der kulturellen Kluft;211
4.3.3;Gewerkschaftliche Interessenvertretung jenseits traditioneller Domänen: Der Streik der französischen;217
4.3.4;Interessenvertretung im deutschen und französischen Niedriglohnsektor: Vergleichende und resümierende Anregungen für die gewerks;222
4.3.5;Literatur;225
4.4;Organisieren am Konflikt: Zum Verhältnis von Streik und Mitgliederentwicklung;228
4.4.1;Einleitung;228
4.4.2;Grundlagen gewerkschaftlicher Organisierung;229
4.4.3;„Organisieren am Konflikt“;232
4.4.3.1;Der Streik als Ausnahmesituation;233
4.4.3.2;Die Haltung der Beschäftigten;235
4.4.3.3;Streikgeld;236
4.4.4;Streikund Organisierung: die Zusammenhänge;236
4.4.4.1;Streik und Errichtung von Betriebsräten;237
4.4.4.2;Streik als Katalysator der Verankerung;238
4.4.4.3;Organisierung und Tarifrunden;239
4.4.5;Streik und Mitgliederentwicklung – die quantitative Seite;240
4.4.5.1;Die großen Trends;241
4.4.5.2;Streiks und Mitgliederentwicklung bei der IG Metall;244
4.4.5.3;Der Dienstleistungssektor;248
4.4.5.4;Streikbeteiligung und Mitgliederbindung;253
4.4.5.5;Ausblick;255
4.4.5.6;Literatur;257
5;Teil III Funktionswandel der Gewerkschaften;261
5.1;Funktionswandel der Gewerkschaften. Von der intermediären zur fraktalen Organisation;262
5.1.1;Ein deutscher Sonderfall?;262
5.1.2;Gewerkschaften als intermediäre Organisationen;264
5.1.3;Der Machtressourcen-Ansatz;270
5.1.4;Erosion von „Arbeitermacht“ und gewerkschaftliche Erneuerung;274
5.1.5;Spaltung des Arbeitsmarktes und interessenpolitischer Konservatismus;279
5.1.6;Von der intermediären zur fraktalen Organisation?;282
5.1.7;Forschungsperspektiven;286
5.1.8;Epilog;293
5.1.9;Literatur;294
5.2;Autorenverzeichnis;297