Empirischer Forschungsstand und unterrichtliche Herausforderungen
E-Book, Deutsch, 216 Seiten
ISBN: 978-3-8309-8611-9
Verlag: Waxmann Lehrbuch
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Inwiefern sprachliche Kompetenzen im Fachunterricht bedeutsam sind, wird in diesem Band exemplarisch für den Mathematikunterricht aufgegriffen. So werden Beiträge vereint, die sich der Frage der Sprache im Fach Mathematik in verschiedenen Klassenstufen zuwenden. Mit der Bündelung der Beiträge werden zum einen aktuelle Bestandsaufnahmen im Fach Mathematik in den unterschiedlichen Schulstufen und zum anderen zukünftige Perspektiven für mathematikdidaktische Forschung und schulpädagogische Praxis vorgelegt.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Buchtitel;1
1.1;Impressum;4
1.2;Inhalt;5
2;Mathematik und Sprache – Sprache und Mathematik? Befunde und Herausforderungen empirisch fachdidaktischer Forschung (Dominik Leiss, Maike Hagena, Astrid Neumann & Knut Schwippert);7
3;Sprache im Mathematikunterricht – eine Bestandsaufnahme des aktuellen didaktischen Diskurses (Anita Schilcher, Simone Röhrl & Stefan Krauss);11
3.1;1. Einführung;11
3.2;2. Large-Scale-Studien als (Mit-)Auslöser für ein neues Forschungsfeld;12
3.3;3. Von den Pionieren zu den derzeitigen Protagonisten;13
3.4;4. Aktuelle Strömungen zum Thema ‚Sprache im Mathematikunterricht‘: Die GDM-Jahrestagungen 2014, 2015 und 2016;16
3.5;5. Statistiken zum Thema „Sprache im Mathematikunterricht“ in den BzMU;17
3.6;6. Am häufigsten zitierte Literatur in den BzMU von 2014–2016;19
3.7;7. Strukturierung des Felds ‚Sprache im Mathematikunterricht‘;21
3.8;8. Fazit;34
3.9;Literatur;35
4;Textkohärenz als Einflussfaktor beim Lösen mathematischer Textaufgaben (Sabine Stephany);43
4.1;1. Einführung;43
4.2;2. Textaufgaben: Begriff sklärung;44
4.3;3. Mathematische Perspektive auf das Lösen von Textaufgaben;45
4.4;4. Textverstehen aus linguistischer und psychologischer Perspektive;47
4.5;5. Studie;49
4.5.1;5.1 Design;49
4.5.2;5.2 Stichprobe;50
4.5.3;5.3 Material;50
4.5.4;5.4 Durchführung;53
4.5.5;5.5 Ergebnisse;53
4.6;6. Diskussion;57
4.7;Literatur;59
5;Beschreibungen im Prozess. Eine Fallstudie zur fachbezogenen Sprachentwicklung im Kontext unterschiedlicher Darstellungen (Kerstin Tiedemann);63
5.1;1. Einführung;63
5.2;2. Von der Materialhandlung zur Vorstellung;64
5.2.1;2.1 Vierphasenmodell nach Wartha und Schulz (2014);64
5.2.2;2.2 Die Sprachhandlung des Beschreibens;65
5.2.3;2.3 Darstellungen im Mathematikunterricht;66
5.3;3. Subjektive Erfahrungsbereiche nach Bauersfeld (1983);67
5.4;4. Forschungskontext;69
5.4.1;4.1 Leitfrage;69
5.4.2;4.2 Methodisches Vorgehen;69
5.4.3;4.3 Einordnung der Fallstudie;70
5.5;5. Fallstudie: Hanna;70
5.5.1;5.1 Hanna und ihre Rechenrahmen-Welt, Teil I;71
5.5.2;5.2 Hanna und ihre Rechenrahmen-Welt, Teil II;72
5.5.3;5.3 Hanna und ihre Dienes-Welt, Teil I;73
5.5.4;5.4 Hanna und ihre Dienes-Welt, Teil II;74
5.5.5;5.5 Hannas vergleichender SEB;74
5.5.6;5.6 Zusammenfassung;75
5.6;6. Diskussion;76
5.7;Literatur;78
6;Fachsprachliche Kompetenzen im sprachsensiblen Mathematikunterricht der Grundschule. Implikationen einer Studie zur sprachbezogenen Analyse mathematischer Leistungsunterschiede zwischen Lernenden mit deutscher und nicht-deutscher Familiensprache (Katrin Bochnik & Stefan Ufer);81
6.1;1. Einführung;81
6.2;2. Mathematische Fachsprache und mathematisch-fachsprachliche Kompetenzen;82
6.2.1;2.1 Mathematische Fachsprache;82
6.2.2;2.2 Mathematisch-fachsprachliche Kompetenzen;83
6.2.3;2.3 Fachsprache im Zusammenhang mit mathematischen Kompetenzunterschieden zwischen Lernenden unterschiedlicher Familiensprache;84
6.3;3. Das Projekt LaMa – Language and Mathematics;85
6.3.1;3.1 Ziele und Fragestellungen;85
6.3.2;3.2 Methode;86
6.3.3;3.3 Ausgewählte Ergebnisse;88
6.4;4. Implikationen für einen sprachsensiblen Mathematikunterricht;91
6.4.1;4.1 Fokus Fachwortschatz;92
6.4.2;4.2 Fokus textintegratives Verständnis;93
6.5;5. Zusammenfassung und Ausblick;94
6.6;Literatur;95
7;Schwer – schwierig – diffizil: Zum Einfluss sprachlicher Komplexität von Aufgaben auf fachliche Leistungen in der Sekundarstufe I (Dominik Leiss, Madeleine Domenech, Timo Ehmke & Knut Schwippert);99
7.1;1. Einführung;99
7.2;2. Forschungshintergrund: die Rolle sprachlicher Komplexität bei der Bearbeitung von Lern- und Testaufgaben;100
7.2.1;2.1 Forschungsansätze zur sprachlichen Komplexität von(Aufgaben-)Texten;101
7.2.2;2.2 Zusammenstellung ausgewählter Kriterien sprachlicher Komplexität;102
7.3;3. Heuristisches Modell zur Variation sprachlicher Komplexität;103
7.3.1;3.1 Grundannahmen der Operationalisierung;103
7.3.2;3.2 Variationsachsen und -kriterien;104
7.3.3;3.3 Illustration der sprachlichen Variation an einer Mathematikaufgabe;105
7.4;4. Fragestellungen und methodisches Vorgehen;107
7.4.1;4.1 Fragestellungen;107
7.4.2;4.2 Stichprobe;107
7.4.3;4.3 Testaufgaben in fünf Unterrichtsfächern;108
7.4.4;4.4 Sozialer Hintergrund und allgemeine Sprachfähigkeit;109
7.4.5;4.5 Erhebungsablauf;109
7.4.6;4.6 Auswertungsmethoden;110
7.5;5. Ergebnisse;110
7.5.1;5.1 Quantitative Befunde fächerübergreifend;111
7.5.2;5.2 Fachdidaktische Interpretation der empirischen Ergebnisse am Beispiel der Mathematikaufgaben;114
7.6;6. Diskussion und Ausblick;118
7.7;Literatur;121
8;Christine Bescherer & Pelagia Papadopoulou(Sprach-)Förderung beim Bearbeiten von TextundSachaufgaben im Mathematikunterrichtder Sekundarstufe I;127
8.1;1. Einführung;127
8.2;2. Sprachliche Hürden beim Bearbeiten von Text- und Sachaufgaben;128
8.2.1;2.1 Sprachebene;129
8.2.2;2.2 Leseverständnis;131
8.3;3. Sprachförderliche Maßnahmen;134
8.3.1;3.1 Methodisches Vorgehen;137
8.3.2;3.2 Erste Einblicke in das Material;137
8.4;4. Informationslogische Komplexität;139
8.5;5. Ausblick;142
8.6;Literatur;143
9;Das Anfertigen von Notizen bei der Bearbeitung von realitätsbezogenen Mathematikaufgaben (Jennifer Plath);147
9.1;1. Einführung;147
9.2;2. Bearbeitung von realitätsbezogenen Aufgaben;147
9.2.1;2.1 Modellierungskompetenz und Modellierungsprozess;147
9.2.2;2.2 Rolle des Verstehensprozesses;149
9.2.3;2.3 Das Anfertigen von Notizen als unterstützende Verstehensstrategie;150
9.2.4;2.4 Forschungsfragen;151
9.3;3. Untersuchungsdesign und methodisches Vorgehen;151
9.3.1;3.1 Stichprobe und Ablauf der Untersuchung;151
9.3.2;3.2 Methode des Lauten Denkens;152
9.3.3;3.3 Verwendete Aufgaben;153
9.3.4;3.4 Datenanalyse;155
9.4;4. Erste Ergebnisse;156
9.4.1;4.1 Häufigkeit von Notizen bei der Bearbeitung anwendungsbezogener Aufgaben;156
9.4.2;4.2 Zusammenhang zwischen dem Anfertigen von Notizen und einer korrekten Aufgabenbearbeitung;157
9.4.3;4.3 Charakteristika der erstellten Notizen;158
9.4.4;4.4 Einfluss von personenbezogenen Merkmalen auf die Erstellung von Notizen;160
9.5;5. Ausblick;162
9.6;Literatur;162
10;Differentielle Förderbedarfe je nach Sprachhintergrund? Analysen zu Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischensprachlich starken und schwachen, einsprachigen und mehrsprachigen Lernenden (Lena Wessel & Susanne Prediger);165
10.1;1. Einführung;165
10.2;2. Stand der Forschung zu sprachlichen Förderbedarfen im Mathematikunterricht;166
10.2.1;2.1 Bildungs- und Fachsprache als fremde Register;166
10.2.2;2.2 Befundlage zum Vergleich von ein- und mehrsprachigen sprachlich Schwachen und Starken;167
10.2.3;2.3 Begründen als relevante Diskurspraktik für Mathematiklernen;169
10.2.4;2.4 Forschungsfragen;170
10.3;3. Methoden;170
10.3.1;3.1 Überblick zum Forschungskontext der Studie;170
10.3.2;3.2 Instrumente der quantitativen Datenerhebung und Stichprobenbildung;171
10.3.3;3.3 Methoden der Datenauswertung zur Eingangserhebung;172
10.3.4;3.4 Methoden der Datenauswertung zum Vergleich schriftlicher Produkte;173
10.4;4. Analysen zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden bei unterschiedlichen Sprachhintergründen;176
10.4.1;4.1 Deskriptive Befunde der Eingangstests;176
10.4.2;4.2 Vergleich schriftlicher Produkte aus den Förderungen;178
10.5;5. Diskussion;183
10.6;Literatur;184
11;Die Bedeutung der Eingangsvoraussetzungen in Mathematik und Deutsch sowie kognitiver Grundfähigkeiten für kaufmännisches Wissen und Können (Doreen Holtsch, Silja Rohr-Mentele, Nadya Dettwiler, Fabio Sticca & Franz Eberle);189
11.1;1. Einführung;189
11.2;2. Die kaufmännische Berufsausbildung in der Schweiz;190
11.3;3. Bedeutung der Eingangsvoraussetzungen für kaufmännische Aufgaben;191
11.4;4. Forschungsfragen und Hypothesen;194
11.5;5. Stichprobe und methodisches Vorgehen;195
11.5.1;5.1 Stichprobe;195
11.5.2;5.2 Instrumentenbeschreibung;195
11.5.3;5.3 Instrumente zur Erfassung der Eingangsvoraussetzungen;196
11.5.4;5.4 Instrument zur Erfassung des kaufmännischen Wissens und Könnens;197
11.5.5;5.5 Analysestrategien;199
11.6;6. Ergebnisse;200
11.6.1;6.1 Eingangsvoraussetzungen zu Beginn der kaufmännischen Ausbildung;200
11.6.2;6.2 Kaufmännisches Wissen und Können vor Ende der kaufmännischen Ausbildung;203
11.6.3;6.3 Mathematische und sprachliche Facetten kaufmännischer Aufgaben;203
11.6.4;6.4 Rolle der Eingangsvoraussetzungen für das kaufmännische Wissen und Können;205
11.7;7. Diskussion;207
11.8;8. Fazit;208
11.9;Literatur;209
12;Fazit (Michael Becker-Mrotzek);213