Hackett | Pete Hackett - Drei Western, Sammelband 3 | E-Book | www2.sack.de
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E-Book, Deutsch, 383 Seiten

Hackett Pete Hackett - Drei Western, Sammelband 3

Dem Colt gehört das letzte Wort/ Mit eiserner Faust /Pulverdampf am Minam River: Drei Cassiopeiapress Western
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-7368-3562-7
Verlag: BookRix
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Dem Colt gehört das letzte Wort/ Mit eiserner Faust /Pulverdampf am Minam River: Drei Cassiopeiapress Western

E-Book, Deutsch, 383 Seiten

ISBN: 978-3-7368-3562-7
Verlag: BookRix
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Das Ebook enthält drei Western Dem Colt gehört das letzte Wort Mit eiserner Faust Pulverdampf am Minam River Strong lächelte sie an. Seine Zähne blinkten im düsteren Licht der Kerosinlampen. Es war ein ernstes Lächeln. Mortimer sagte fast sanft: 'Ich bin noch nie in meinem Leben vertragsbrüchig geworden, Ma'am. Und ich werde auch den Vertrag mit Ihrer Gesellschaft erfüllen. Vor allen Dingen stehe ich nicht zum ersten Mal auf der Abschussliste irgendeines Gangsters an erster Stelle. Ich habe mich daran gewöhnt, für harte Dollars meine Haut zu Markte zu tragen.' Zuletzt hatte ein spöttischer Unterton in seiner Stimme gelegen. Rachel konnte seinem Blick nicht länger standhalten. Sie errötete. Drei epische, packende Western von archaischer Kraft - eisenhart und bleihaltig. Cover: Steve Mayer Ein CassiopeiaPress E-Book

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Jonathan jedoch schüttelte den Kopf. Mackensy sprang auf, stützte sich auf den Schreibtisch und beugte sich weit vor. Schnell sagte Jonathan: „Wenn Sie die Broken Arrow dem Erdboden gleichmachen, bringen Sie unter Umständen die Bevölkerung noch mehr gegen sich auf. Denken Sie nur an die vergangene Nacht, als der Ruf nach Gewalt laut wurde. Sie sollten in dieser Sache im Hintergrund bleiben. Lassen Sie die Siedler herholen. Und den Rest überlassen Sie...“ Die Tür wurde aufgerissen und Steve Hamilton stürmte herein. „Haben Sie es schon gehört, Boss...“ Er sah Jonathan, verschluckte sich, hustete krampfhaft und krümmte sich dabei nach vorn. „Yeah, ich war der zweite, der es wusste!“, hechelte Mackensy. „Und mein erster Gedanke war, Sie mit der gesamten Mannschaft zur Broken Arrow zu schicken, um Murphy einzuheizen.“ Hamilton hatte seinen Hustenanfall überwunden und keuchte: „Das hört sich an, als hätten Sie diesen Gedanken wieder fallen lassen.“ Er schoss Jonathan einen unergründlichen Blick zu, in dem sich Feindseligkeit aber auch eine Reihe unausgesprochener Fragen paarten. Mackensys Züge hatten sich wieder geglättet. Der Hass war aus ihnen verschwunden, er sagte: „Wenn ich es mir richtig überlege, dann hat Murphy mir sogar einen großen Gefallen erwiesen.“ Er schaute Jonathan an. „Ja, so ist es. Trotzdem müssen wir den Schein wahren. Stellen Sie Ermittlungen nach den Banditen an, die den Treck überfielen. Sie, Hamilton, schicken einige Wagen nach White Oak und lassen die Siedler herschaffen.“ Mackensy zeigte ein teuflisches Grinsen, das seine Zähne entblößte. „Murphy hat sich zu früh gefreut.“ Als sie sich vor der Tür des Office trennten, raunte Hamilton Jonathan zu: „Ich habe mich entschieden, Kincaid. Eine Hand wäscht die andere, nicht wahr?“ Der Ausdruck in seinen Augen strafte seine Worte Lügen. Und eine innere Stimme durchpeitschte Jonathan, die ihm sagte, dass er sich vor Hamilton hüten musste. „Dann ist es ja gut“, murmelte er, und es klang sehr zurückhaltend. Jonathan betrat sein Büro, Hamilton marschierte hinaus in den hellen Sonnenschein.
*
Jonathan machte sich auf den Weg zur Broken Arrow-Ranch. Er hatte keine Eile und ließ den Grulla-Hengst im Schritt gehen. Bei dem Land, über das er ritt, handelte es sich um fruchtbares Weideland, das immer wieder von langgezogenen Buschgürteln zerschnitten wurde. Jonathans sah große Rudel und ganze Herden weidender Rinder. Es war heiß. Das Terrain wurde hügelig. Aus der einen oder anderen Hügelkuppe wuchteten zerklüftete Felsgebilde. Jonathan stieß auf einen ausgefahrenen Weg und folgte ihm. Dann sah er in der Ferne die Gebäude der Ranch. Das Haupthaus war stöckig und sehr breit. Es gab ein flaches, langgezogenes Bunkhouse, Ställe, Scheunen und Schuppen, und etwas abseits waren die Korrals für die Pferde. Es war Mittagszeit und aus der Esse des Küchenanbaus stieg eine dunkle Rauchfahne kerzengerade zum Himmel. Einige Helps arbeiteten bei den Korrals, und von der Schmiede her erklangen helle Hammerschläge. Jonathan trieb Minuten später das Pferd durch das hohe Galgentor, an dessen Querbalken die aus Brettern gefertigten Initialen der Ranch genagelt waren, ein B und ein A. Dumpf schlug der Hufschlag vor Jonathan her über den Ranchhof. Die Männer, die bei den Korrals ein kleines Pferderudel versorgten, hielten in der Arbeit inne und beobachteten den Reiter, auf dessen Brust der Stern funkelte. Aus der Mannschaftsunterkunft traten einige Cowboys. Einer lief über den Hof und verschwand im Haupthaus, auf das auch Jonathan den Hengst zusteuerte. Zwei Schritte vor der Veranda zügelte er und stemmte seine Arme auf das Sattelhorn. Der Cowboy erschien wieder, ihm folgte Cash McLaren. Der Cowboy sagte: „Du wirst drinnen erwartet, Kincaid.“ McLaren blieb in der Haustür stehen und verschränkte die Arme vor der Brust. Der Cowboy entfernte sich. Jonathan betrat die Veranda. McLaren machte keine Anstalten, den Weg freizugeben. Mit einer Mischung aus Feindseligkeit und Herausforderung starrte er Jonathan an. Seine Mundwinkel waren heruntergezogen, die Lippen hart verkniffen. Jonathan stand ihm gegenüber. Er schaute in das kantige Gesicht, in dem die Spuren seiner Fäuste nicht zu übersehen waren. „Gib den Weg frei, McLaren“, forderte Jonathan ohne die Spur einer Aggressivität im Tonfall. „Ich muss mit deinem Boss sprechen.“ „Sicher“, presste McLaren hervor. „Das ist nicht der geeignete Zeitpunkt, um dir alles heimzuzahlen, Kincaid. Aber lass es dir gesagt sein: Wir beide sind nicht fertig miteinander. Du musst mit mir rechnen.“ „Du bist ein schlechter Verlierer, McLaren. Jeder findet einmal seinen Meister. Warum willst du das nicht akzeptieren?“ McLarens Lippen zuckten. Er glitt zur Seite und lehnte sich neben der Tür an die Wand. Sein Schweigen brachte mehr zum Ausdruck als alle Worte. Jonathan schob das Kinn vor. „Du bist Worten nicht zugänglich, McLaren. Na schön. Ich werde mich auf dich einstellen. Was anderes, Amigo: Hast du das raue Rudel geführt, das in der vergangenen Nacht bei White Oak den Siedlern übel mitspielte?“ Ein herablassendes Grinsen brach sich Bahn bei McLaren. „Um das herauszufinden bist du sicher hergekommen, Kincaid.“ Mit einer lässigen Geste seiner Linken deutete er auf den Sechszack. „Das Stück Blech legitimiert dich sogar dazu. Lass dich von mir nur nicht aufhalten.“ „Eigentlich müsste man Mitleid mit dir haben, McLaren“, murmelte Jonathan. „Wahrscheinlich treibt dich deine Engstirnigkeit eines Tages in den Untergang.“ Er ging ins Haus. In einem der Zimmer erklangen Stimmen. Als Jonathan eintrat, wurde es still. Mit einem Blick erfasste er die Lage. John McAllister, seine Frau und Carol waren anwesend. Da befand sich auch Laura, die Jonathan erst einmal gesehen hatte und die ihn zutiefst beeindruckte und in ihren Bann schlug. Ein weißhaariger Mann, groß und wettergegerbt, lehnte am Kamin, und Jonathan wusste, dass er Big Jim vor sich hatte. Und er sah einen Burschen von etwa fünfundzwanzig Jahren, der eine jüngere Ausgabe von Big Jim hätte sein können. Jonathan nahm den Hut ab und grüßte. Sechs Augenpaare fixierten ihn prüfend, abwartend und erwartungsvoll. Er nickte und murmelte einen Gruß. John McAllister ergriff das Wort: „Gut Sie zu sehen, Jonathan. Was war in der Stadt los letzte Nacht?“ Jonathan berichtete mit knappen Worten. Dann wandte er sich an Big Jim: „Sie haben die falschen Leute aufs Korn genommen, Mr. Murphy. Belastet es Sie nicht, dass Sie sechs Familien in den Ruin getrieben haben, Familien, die voller Zuversicht waren und keine Ahnung hatten, dass sie hier zwischen zwei riesigen Mühlsteinen zerrieben werden würden.“ „Was sind das für Unterstellungen?“, brauste Big Jim auf. Die anderen hielten den Atem an. Auf diese Art hatte bisher noch niemand mit Big Jim zu sprechen gewagt. Jonathan vollführte eine wegwerfende Handbewegung. „Sie können mit derlei gesetzeswidrigen Unterfangen die Besiedlung des Landes nicht aufhalten. Mackensy hat Fuhrwerke nach White Oak geschickt, die die Siedler nach Tulsa holen. Und weitere werden folgen. Diese Menschen kommen mit Kaufverträgen in den Taschen, Verträge, die nach dem Heimstättengesetz abgeschlossen wurden. Wenn Sie nicht aufhören, den Siedlern die Hölle heißzumachen, haben Sie bald einen Bundesmarshal auf dem Hals.“ „Ich lasse nicht zu, dass zwischen dem Arkansas River und meiner Weide der Boden umgepflügt wird und Zäune gezogen werden!“ polterte Big Jims Organ. „Außerdem sind die Siedler lediglich Mittel zum Zweck. Mackensy will sie nur benutzen, um mich in den Ruin zu treiben. Wenn er mich nicht mehr fürchten muss, wendet er sich gegen die Lehmbrecher. Und dann erst wird Heulen und Zähneknirschen sein, Kincaid.“ „Und die Trümpfe geben Sie Mackensy noch in die Hand, Big Jim.“ Jonathan sprach es im Brustton der Überzeugung. Er wartete und ließ seine Worte wirken. Unruhige Anspannung machte sich im Raum bemerkbar. Big Jims Brauen zuckten in die Höhe. Er knurrte: „Wenn ich nicht wüsste, dass Sie ins Land gekommen sind, um den Mörder Ihres Stiefbruders zu finden, würde ich Sie verkehrt auf Ihr Pferd setzen und zum Teufel jagen lassen. So aber rate ich Ihnen nur, von meiner Ranch zu verschwinden. Suchen Sie den Mörder Lee Andersons, halten Sie sich aber aus allem raus, was nur mich und Mackensy berührt. Der Stern, den Sie tragen, ist ein Hohn. Sie vertreten das Gesetz nicht wirklich. Also versuchen Sie hier nicht den Spürhund zu spielen.“ „Du solltest ihn trotzdem anhören, Dad“, mischte sich Laura ein. Sie heftete ihren Blick auf Jonathan. „Ich hatte in der Stadt keine Zeit, mich bei Ihnen zu bedanken, Jonathan. Wenn Sie nicht eingegriffen hätten, wäre es mir, meinen beiden Begleitern und auch Carols Vater schlimm ergangen.“ Sie lächelte...



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