E-Book, Deutsch, 371 Seiten
Haack Dramapädagogik, Selbstkompetenz und Professionalisierung
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-658-19951-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Performative Identitätsarbeit im Lehramtsstudium Englisch
E-Book, Deutsch, 371 Seiten
Reihe: Literatur-, Kultur- und Sprachvermittlung: LiKuS
ISBN: 978-3-658-19951-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Adrian Haack zeigt das große Potenzial performativer Lehr- und Lernmethoden für den Anstoß von persönlichkeitsreflexiven und -entwickelnden Prozessen, die Teil einer erfolgreichen Professionalisierung von Englischlehrkräften sind. Theoretisch fundiert und anhand anschaulicher Praxiseinblicke wird dargelegt, wie dramapädagogische Seminare Entwicklungsprozesse der Selbstkompetenz von Lehramtsstudierenden fördern. Die langfristig angelegte empirische Untersuchung verdeutlicht die Relevanz der dramapädagogischen Ausbildungsveranstaltungen für den beruflichen Werdegang aus Sicht der Seminarteilnehmenden.
Adrian Haack hat zahlreiche dramapädagogische Veranstaltungen geleitet und war in der Lehrerbildung der Universität Göttingen tätig. Er hat den Ludger-Schiffler-Preis für Fremdsprachendidaktik (2011) und den Hans-Eberhard-Piepho-Preis (2017) gewonnen, ist selbst Lehrer sowie als Laienschauspieler und Liedermacher künstlerisch aktiv.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Geleitwort;6
2;Vorwort: Eine persönliche Geschichte;10
3;Inhaltsverzeichnis;12
4;1. Einführung: Das Selbst in der Lehrer*innenausbildung und im Theater;15
5;2. Selbstkompetenz: Begriffsgeschichte, Bestandteile und das Verhältnis zur Identität;25
5.1;2.1 Lehrerwerdung als Prozess der Identitätsbildung;33
5.1.1;2.1.1 Begriffliche Klärung und Konzepte: Identität, Ich und Selbst;33
5.1.2;2.1.2 Professionelle Identität und professionelles Selbst von Lehrer*innen;39
5.1.3;2.1.3 Selbstkompetenz: Eine Synthese der Modelle;52
5.2;2.2 Förderungsansätze zur Entwicklung der Selbstkompetenz von (werdenden) Lehrer*innen;54
6;3. Dramapädagogik: Definitionen, Arbeitsweisen und Diskurse;62
6.1;3.1 Worum geht es im Kern beim dramatischen Spielen?;65
6.2;3.2 Lernen durch und mit Dramapädagogik: Was bleibt von der Erfahrung?;69
7;4. Dramapädagogische Lehrer*innenbildung und Selbstkompetenz: Entwick-lung eines Fördermodells;70
7.1;4.1 Aufbau des Förderungs-Modells: Selbst-Dimensionen, Erfahrungsfelder und Entwicklungsimpulse;70
7.2;4.2 Körperarbeit, Schauspiel und Inszenierung;73
7.2.1;4.2.1 Das Selbst als Akteur: Erfahrungsfeld und Entwicklungsimpulse;74
7.2.2;4.2.2 Zusammenfassung: Lehrer*innen als effektive Selbstdarsteller;86
7.2.3;4.2.3 Übertragbarkeit auf den Fremdsprachenunterricht;88
7.3;4.3 Imagination, Rollen-Spiel und Narration;90
7.3.1;4.3.1 Das Selbst als Erzählung: Erfahrungsfeld und Entwicklungsimpulse;91
7.3.2;4.3.2 Zusammenfassung: Reflexiver und kreativer Blick auf das Selbst in Vergangen-heit und Zukunft;103
7.3.3;4.3.3 Übertragbarkeit auf den Fremdsprachenunterricht;105
7.4;4.4 Persönlichkeitsbildung und Praxisperspektiven;109
7.4.1;4.4.1 Dispositionales und motivationales Selbst: Erfahrungsfeld und Entwicklungsim-pulse;110
7.4.2;4.4.2 Zusammenfassung: Neue Seiten an sich entdecken;122
7.4.3;4.4.3 Übertragbarkeit auf den Fremdsprachenunterricht;123
7.5;4.5 Rahmenbedingungen: Gruppen- und personorientierte Seminargestaltung;124
7.5.1;4.5.1 Das Selbst als Lerner: Erfahrungsfeld und Entwicklungsimpulse;125
7.5.2;4.5.2 Zusammenfassung: Produktive Krisen und Bestätigung in reflektierter Runde;135
7.5.3;4.5.3 Übertragbarkeit auf den Fremdsprachenunterricht;135
7.6;4.6 Fazit: Ein Selbstkompetenz-Förderungs-Modell und mehrere kritische Diskurse;137
7.6.1;4.6.1 Kompetenzbegriff in der personorientierten Arbeit?;139
7.6.2;4.6.2 Das Wesen der Lehreridentität aus einer Ausbildungsperspektive;142
7.6.3;4.6.3 Ist das Professionalisierung oder therapeutische Arbeit?;148
8;5. Konkretisierung: Drei Typen dramapädagogischer Blockseminare;153
8.1;5.1 Entwicklungsgeschichte;153
8.2;5.2 Grundlegende Konzeption der Blockseminare;155
8.2.1;5.2.1 Konkret: Der dramapädagogische Vertrag und Prozess;155
8.2.2;5.2.2 Typischer Ablauf eines Blockseminars;163
8.3;5.3 Seminartyp I: Dramapädagogische Stückentwicklung für die Praxis;165
8.3.1;5.3.1 Ein Stück erspielen nach eigenen Ideen: Methodisches Vorgehen;167
8.3.2;5.3.2 Selbstkompetenzlernen in den Seminaren des Typs I;178
8.4;5.4 Seminartyp II: Dramapädagogische Selbstkompetenzseminare;181
8.4.1;5.4.1 Neue Methoden und Inhalte an Tag 1;182
8.4.2;5.4.2 Neue Methoden und Inhalte an Tag 2: „Putting past and future teachers on stage“;186
8.5;5.5 Seminartyp III: Regiekurs;207
8.5.1;5.5.1 Rahmenbedingungen des Regiekurses;208
8.5.2;5.5.2 ‚Den Regiekoffer packen‘;208
8.6;5.6 Dramapädagogische Praxis im Anschluss an die Blockseminare;210
9;6. Empirische Evaluation der Seminare;213
9.1;6.1 Forschungsdesign und Datenauswertung;213
9.2;6.2 Vorstudie (Typ I);221
9.2.1;6.2.1 Allgemeine Impulse zur Entwicklung;223
9.2.2;6.2.2 Impulse zur Entwicklung von Selbstkompetenz;225
9.3;6.3 Dramapädagogische Selbstkompetenzseminare (Typ II);230
9.3.1;6.3.1 Allgemeines Feedback;232
9.3.2;6.3.2 Impulse zur Entwicklung von Selbstkompetenz;233
9.3.3;6.3.3 Fazit Seminare Typ II;260
10;7. Langzeitevaluation: Impulse und Entwicklungen;261
10.1;7.1 Grunddaten;262
10.2;7.2 Quantitative Dimensionen des Langzeit-Fragebogens;263
10.3;7.3 Auswertung nach Selbstkompetenz-Dimensionen (Trianguliert);264
10.3.1;7.3.1 Auftritt und Präsenz;267
10.3.2;7.3.2 Fremd-/Lehrersprache;268
10.3.3;7.3.3 Emotionale Selbstkompetenz;269
10.3.4;7.3.4 (Berufs-)Biographische Selbstreflexion und subjektive Lernpräferenzen;274
10.3.5;7.3.5 Selbstbilder und Ressourcen;276
10.3.6;7.3.6 Lehrphilosophie;280
10.3.7;7.3.7 Eignungsfrage und Berufsmotivation;282
10.3.8;7.3.8 Persönlichkeitsentwicklung und Kreativität;285
10.3.9;7.3.9 Selbstreflexion und Ziele zur Weiterentwicklung;287
10.4;7.4 Entwicklungsgeschichten und Fallbeispiele;290
10.4.1;7.4.1 Muster 1: Langfristiges Engagement und Herausbildung einer ‚dramapädagogischen Lehreridentität‘;291
10.4.2;7.4.2 Muster 2: Experimentierfreude, Reflexion und gesteigerte Integrität als ‚Aufwärtsspirale‘;300
10.4.3;7.4.3 Muster 3: Eignungsfrage und Selbstklärung;304
10.4.4;7.4.4 Muster 4: ‚Haltungs- und Methodenlernen‘;307
10.4.5;7.4.5 Relativierung aus der Praxis, Kritik und Ablehnung (Muster 4b und 5);313
10.5;7.5 Zusammenfassung und Einordnung der Ergebnisse;315
10.5.1;7.5.1 Aussagekraft der Daten: Erhebungsmethode und ‚Stichprobe‘;318
10.5.2;7.5.2 Wer nimmt Teil – und wer sollte?;320
10.5.3;7.5.3 Rückbezug zur Theorie: Seminarkonzept Typ I versus Typ II;323
10.5.4;7.5.4 Das Konstrukt Selbstkompetenz;324
11;8. Rückblick auf die Arbeit und darüber hinaus;325
11.1;8.1.1 Referendariat: ‚Man muss mehr seinen Ausbildern entsprechen als sich selbst‘;327
11.2;8.1.2 Zukünftige Pläne und Aufgaben;329
12;9. Literaturverzeichnis;332
13;10. Anhang;352
13.1;10.1 OnlinePlus: Übersicht über weitere Materialien;352
13.2;10.2 Personenbezogene Zusammenfassung (Langzeitbefragung);353
13.3;10.3 Teilnahmestatistik (Langzeitbefragung);368
13.4;10.4 Persönlichkeit und motivationale Eingangsvoraussetzungen für den Beruf;371




