Gurjanov | Das Selbst und das Nichts | Buch | 978-3-95948-167-0 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, Band 28, 86 Seiten, PB, Format (B × H): 152 mm x 225 mm

Reihe: libri virides

Gurjanov

Das Selbst und das Nichts

Von Stirner zu Nishitani
Erscheinungsjahr 2016
ISBN: 978-3-95948-167-0
Verlag: Traugott Bautz

Von Stirner zu Nishitani

Buch, Deutsch, Band 28, 86 Seiten, PB, Format (B × H): 152 mm x 225 mm

Reihe: libri virides

ISBN: 978-3-95948-167-0
Verlag: Traugott Bautz


Filip Gurjanov

Das Selbst und das Nichts

Von Stirner zu Nishitani

libri virides Band 28

Aus der Werbung

Ich bin nicht Nichts im Sinne der Leerheit, sondern das schöpferische Nichts, das Nichts, aus welchem Ich selbst als Schöpfer Alles schaffe.
Max Stirner

Die lebendige Aktivität der Person ist, so, wie sie ist, eine Verwirklichung des absoluten Nichts.
Keiji Nishitani

Dieses Buch besteht aus zwei Teilen: der erste Teil ist einem deutschen Philosophen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Max Stirner, gewidmet; der zweite Teil behandelt einen japanischen Philosophen des 20. Jahrhunderts, Keiji Nishitani. In beiden Teilen liegt der Fokus auf der Relation zwischen Selbst und Nichts, Ausgehend von der Erörterung der jeweiligen Ausgangsposition wird die Argumentation, die um die Negativität des Selbst kreist, entwickelt. Bei Stirner geht es hier um seine Theorie des Egoismus, bei Nishitani uni die Auffassung des Selbst auf dem Feld des absoluten Nichts. Bei Stirner wird des Weiteren das Selbst genauer bestimmt durch die Entdeckung des Selbst in einer speziellen Auffassung der Epoché. Bei Nishitani wird die Auffassung des Selbst durch die Metapher der Person als Maske des absoluten Nichts dargestellt. Die Rolle des Genusses wird weiter bei Stirner als positive Seite der zuletzt genannten Negativität besprochen. Mit Stirners Theorie des Verkehrs zwischen Einzelnen endet der erste Teil. Bei Nishitani wird noch das Verständnis des Selbst aus einer besonderen Logik, die westliche Begriffe mit buddhistischen Ideen verbindet, zum Ausdruck gebracht.

Der zweite Teil endet mit Nishitanis Erörterung der Begegnung zwischen zwei Menschen aus der Tiefe der Leere.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Einleitung

TEIL I: MAX STIRNER

Zur Aktualität von Max Stirner

Egoismus und das Nichts

Das Wort "Egoismus"

Drei Formen des Egoismus bei Stirner

Vom unbewussten zum bewussten Egoismus

"Ich hab' mein' Sach' auf Nichts gestellt"

Das Selbst und der Genuss

Das Selbst finden. Die Epoché von Stirner

Der Genuss aus Nichts

Verein von Egoisten

TEIL II: KEIJI NISHITANI

Keiji Nishitani als Philosoph der Kyoto Schule

Was ist Religion?

Das Selbst des Selbst-Bewusstseins

Die Person als Maske des absoluten Nichts

Die Bedeutung von Absolutheit des Nichts

Das absolute Nichts ist nicht Nihilum

Von Personzentriertheit zu Persönlichkeit auf dem Feld der Leere

Vom Wesen der Begegnung

Konklusion

Literatur



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