Gschwendtner | Bilder der Wandlung | E-Book | www2.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 424 Seiten, eBook

Reihe: Film, Fernsehen, Medienkultur

Gschwendtner Bilder der Wandlung

Visualisierung charakterlicher Wandlungsprozesse im Spielfilm
2011
ISBN: 978-3-531-92734-3
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Visualisierung charakterlicher Wandlungsprozesse im Spielfilm

E-Book, Deutsch, 424 Seiten, eBook

Reihe: Film, Fernsehen, Medienkultur

ISBN: 978-3-531-92734-3
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



In diesem Band werden acht Spielfilme untersucht, deren Hauptfiguren in kurzer Zeit, d.h. über wenige Wochen bis zu eineinhalb Jahren, einen grundlegenden charakterlichen Wandlungsprozess erleben. Es wird eine Palette typologischer, filmischer Gestaltungsmittel herausgearbeitet, die
als Visualisierungsmuster für Prozesse des Scheiterns und der Reifung eingesetzt werden. Spezifische Gestaltungsweisen von z.B. Kostüm, Schauplätzen und Blickweisen der Kamera, aber auch in der narrativen Konstruktion, der Wissensgabe und Zeitdarstellung zählen zu den typologisierbaren Visualisierungselementen für charakterliche Wandlungsprozesse.
Die zentralen Erkenntnisse dieser Studie eröffnen innovative Perspektiven auf filmische Gestaltung - sowohl für die Filmpraxis (Drehbuchautoren, Regisseure, Kameraleute, Szenografen, Produzenten u.a.) als auch für die Film- und Medienwissenschaft.

Prof. (in Vert.) Dr. Andrea Gschwendtner hat die Studienleitung an der ifs internationalen filmschule köln inne und lehrt dort 'Digitale Kommunikation/Werbung'. Zuvor leitete sie über vier Jahre den Studiengang 'Film und Fernsehen' an der Macromedia Hochschule der Medien, Campus Köln. Sie promovierte am Fachbereich AV-Medienwissenschaft der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg.

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1;Danksagung;5
2;Inhaltsverzeichnis;6
3;Einleitung;6
4;1. Wandlungsmomente – Funktionen des Erzählens;10
4.1;1.1 Charakterliche Wandlung im Spielfilm;12
4.2;1.2 Forschungsperspektiven zu filmischer Narration und Filmfiguren;14
4.2.1;1.2.1 Forschungsfokus Erzählung: Kernthemen, Gesellschaft und Kultur, Philosophie und Psychologie;15
4.2.2;1.2.2 Forschungsfokus Filmfigur: Rollen und Typen, Figur und Genre, Werkstudien, Figur und Bewusstsein;16
4.2.3;1.2.3 Forschungsfokus Filmpraxis: Drehbuchschreiben, Modelle und Typologien zur Figurenkonstruktion, Praxismodelle zur Filmwirku;17
4.2.4;1.2.4 Forschungsfokus Psychologie: visuell-szenische Imagination;21
4.3;1.3 Neues filmwissenschaftliches Forschungsdesign – Voraussetzungen und Erfordernisse;22
4.4;1.4 Filmische Darstellung charakterlicher Wandlung zentrale Forschungsfrage und Arbeitshypothesen;25
5;Teil I Theorie und Methodik;30
5.1;2. Theorie der Prozesshaftigkeit Teil I: Begriffe aus der Erzähltheorie;30
5.1.1;2.1 Definitionen von Prozesshaftigkeit: Formale Gestaltungsprinzipien und Dominanten;31
5.1.2;2.2 Prozesshaftigkeit erzählerischer Ordnungsprinzipien;33
5.1.3;2.3 Prozesshaftigkeit narrativer Transformation;41
5.1.4;2.4 Prozessstrukturen narrativer Transmission;44
5.1.5;2.5 Prozesshaftigkeit als Begriff im PKS-Modell;54
5.1.6;2.6 Visuelle Prozesshaftigkeit gegenständlicher Bildinhalte;57
5.2;3. Theorie der Prozesshaftigkeit Teil II: Begriffe aus den Theorien zur fiktiven Figur;60
5.2.1;3.1 Prozesshaftigkeit im Figurenprogramm;61
5.2.2;3.2 Hauptfigur: Prozesshaftigkeit in Rollenprofil, Konstruktion und Inszenierung;65
5.2.3;3.3 Hauptfigur: Prozesshaftigkeit in Charakterprofil, Emotionsstrukturen und Affektinszenierung;69
5.2.4;3.4 Analyseperspektive des PKS-Modells: Prozesshaftigkeit in der Figurenkonstruktion;78
6;Teil II Filmanalyse und Ergebnisse;83
6.1;4. Gesamtmodell: Forschungsdesign und Analyseraster;83
6.1.1;4.1 Sequenzauswahl für die Filmanalysen;88
6.1.2;4.2 Kurzbeschreibung der Filme;91
6.1.2.1;4.2.1 Geschichten der Reifung;91
6.1.2.2;4.2.2 Geschichten des Scheiterns;93
6.2;5. Visualisierung charakterlicher Wandlung im Gesamtverlauf der Narration;99
6.2.1;5.1 Handlungsverlauf und;99
6.2.2;5.2 Hierarchie von;102
6.2.3;und;102
6.2.4;5.3 Etablierung von;112
6.2.5;und ihre Veränderung;112
6.2.6;5.4 Funktionen von;118
6.2.7;und;118
6.2.8;5.5 Aufteilung der erzählerischen Inhalte auf;128
6.2.9;5.6 Funktionen der filmischen Darstellung von Zeitfluss und Zeitmanipulation;131
6.2.10;5.7 Prozesse charakterlicher Wandlung: Erzählverlauf und Retrospektive;143
6.2.11;5.8 Zentrale Reihen: Handlungsarten und Schauplätze;150
6.2.12;5.9 Strukturen der Narration: Reihungen, Doppelungen und Trilogien;159
6.2.13;5.10 Transformationen des;182
6.3;6. Visualisierung charakterlicher Wandlung in ausgewählten Sequenzen der Narration;195
6.3.1;6.1 Strategien der;197
6.3.2;6.2 Präsentationsmodi der;197
6.3.3;6.3 Duktus der Wissensgabe;217
6.3.4;6.4 Subjektive Blickperspektive (;223
6.3.5;6.5 PKS-Modell: Darstellung der chrakterlichen Wandlung durch Gestaltungselemente und -muster auf den drei filmischen Struktureb;228
6.3.5.1;6.5.1 Kontraste und Bezugssysteme zwischen den Strukturebenen;230
6.3.5.2;6.5.2 Verschiebungsdynamiken zwischen den drei Strukturebenen;236
6.3.5.3;6.5.3 Innovationspotenzial der filmischen Erzählungen;238
6.3.5.4;6.5.4 Vergleich: zentrale;240
6.3.5.5;Reihen und Strukturprofile (PKS-Modell);240
6.4;7. Visualisierung charakterlicher Wandlung durch prozesshafte Gestaltungsmuster im filmischen Bild (Raum, Gegenstand, Figur);242
6.4.1;7.1 Prozesshafte Strukturen der Raumkonstruktion;243
6.4.2;7.2 Visuelle Gestaltungsmuster im Szenenbild;246
6.4.3;7.3 Veränderungen von Kostüm und Maske der Hauptfigur;252
6.4.4;7.4 Prozesshafte Gestaltung der Körpersprache (Hauptfigur);260
6.4.5;7.5 Visuelle Bezüge zwischen Kostüm, Maske, Mimik und Körpersprache (alle Figuren);263
6.4.6;7.6 Visuell-prozesshafte Veränderung zentraler Gegenstände;269
6.4.7;7.7 Kameraarbeit: Prozesshafte Veränderungen in der Bildgestaltung;276
6.5;8. Visualisierung charakterlicher Wandlung durch Prozesshaftigkeit in der Figurenkonstruktion;282
6.5.1;8.1 Prozesshaft im Profil der Handlungsrolle (Hauptfigur);283
6.5.2;8.2 Bezüge zwischen sozialund genrebedingt typisierten Handlungsrollen;285
6.5.3;8.3 Schematisierte Interaktionsstrukturen der Handlungsrollen und Inszenierung des Figurenverhaltens;287
6.5.4;8.4 Veränderungsmuster in Emotionsstrukturen der Handlungsrollen;293
6.5.5;8.5 Prozesshaftigkeit in Bezügen zwischen Handlungsrollen (Hauptfigur und Nebenfiguren);299
6.5.6;8.6 Visuelle Inszenierung von Wandlungsdynamik durch Emotionen und Affekte in Mimik und Gestik;305
6.5.7;8.7 Dynamik im Zentrum der – Veränderung der Konstellationen konflikthafter;308
7;Teil III Diskussion: Analyseergebnisse und Arbeitshypothese;314
7.1;9. Visualisierungsmuster charakterlicher Wandlung zwischen zwei idealtypischen Inszenierungsweisen;315
7.1.1;9.1 Figur und Figureninszenierung;317
7.1.1.1;9.1.1 Prozesshafte Veränderung in der körperlichen Erscheinung der Figur;319
7.1.1.2;9.1.2 Dynamik der Bezüge zwischen Gestaltungsstrukturen im filmischen Bild (Raum, Gegenstand, Figur);321
7.1.1.3;9.1.3 Prozesshafte Inszenierung szenischen Verhaltens und interpersoneller Handlungen;323
7.1.2;9.2 Bildgestaltung in der Kameraarbeit und Formen der Wissensgabe;330
7.1.3;9.3 Gestaltungsmuster der Narration;336
7.1.3.1;9.3.1 Zeitdarstellung und formale Ordnungsprinzipien;336
7.1.3.2;9.3.2 Kausale und hierarchische Ordnungsstrukturen in der Narration;341
7.2;10. Visualisierungsmuster charakterlicher Wandlung – Phänomen Prozesshaftigkeit;345
7.2.1;10.1 Verschiedene Formen der Prozesshaftigkeit;346
7.2.2;10.2 Gestaltungsstrukturen mit hohem Maß an Prozesshaftigkeit;348
7.2.3;10.3 Gestaltungsstrukturen ohne deutliche Prozesshaftigkeit;352
7.3;11. Visualisierungsmuster charakterlicher Wandlung – Unterschiede zwischen Reifung und Scheitern;357
7.3.1;11.1 Menge der eingesetzten Gestaltungsmuster;357
7.3.2;11.2 Gestaltungsmuster jeweils spezifisch für Reifung oder Scheitern;361
7.3.3;11.3 Art und Maß der Prozesshaftigkeit in Gestaltungsstrukturen beider Themen (Reifung und Scheitern);362
7.3.4;11.4 Visuelle Auffälligkeit, strukturelle Prägnanz und Komplexität – Unterschiede in den Gestaltungsstrukturen von Reifung und S;364
7.3.5;11.5 Reifung und Scheitern Unterschiede in Inhalt und filmischer Visualisierung;365
7.4;12. Typologie, Theoriebildung und Ausblick;368
7.4.1;12.1 Typologie: Filmische Bilder der Wandlung;368
7.4.1.1;12.1.1 Generelle Gestaltungsprinzipien und strukturelle Eigenheiten in beiden Filmgruppen (Reifung/Scheitern);369
7.4.1.2;12.1.2 Generelle strukturelle Unterschiede zwischen Reifung und Scheitern;372
7.4.1.3;12.1.3 Bilder der Wandlung: Typologie filmischer Mittel bei der Visualisierung von Reifung und Scheitern;374
7.4.1.4;12.1.4 Bilder der Wandlung: Typologie filmischer Mittel – jeweils spezifisch für Reifung und Scheitern;380
7.4.2;12.2 Theoriebildung;385
7.4.2.1;12.2.1 Grundlegende Definitionen: Theorie der Prozesshaftigkeit filmischer Gestaltung;385
7.4.2.2;12.2.2 Neue Begriffe und definitorische Ergänzungen verschiedener Theoriemodelle;392
7.4.3;12.3 Ausblick;403
8;Filmliste;410
8.1;Geschichten der Reifung;410
8.2;Geschichten des Scheiterns;411
9;Literatur;413

Einleitung: Wandlungsmomente: Funktionen des Erzählens - Theorie und Methodik - Filmanalysen und Ergebnisse - Ergebnisdiskussion - Conclusio


Prof. (in Vert.) Dr. Andrea Gschwendtner hat die Studienleitung an der ifs internationalen filmschule köln inne und lehrt dort „Digitale Kommunikation/Werbung“. Zuvor leitete sie über vier Jahre den Studiengang „Film und Fernsehen“ an der Macromedia Hochschule der Medien, Campus Köln. Sie promovierte am Fachbereich AV-Medienwissenschaft der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg.



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