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E-Book

E-Book, Deutsch, 524 Seiten

Grundmann Mallorca

Handbuch für den optimalen Urlaub
27. Auflage 2025
ISBN: 978-3-89662-728-5
Verlag: Reise Know-How Verlag Grundmann
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Handbuch für den optimalen Urlaub

E-Book, Deutsch, 524 Seiten

ISBN: 978-3-89662-728-5
Verlag: Reise Know-How Verlag Grundmann
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Das seit Jahren bewährte Mallorca-Handbuch wurde für die Auflage 2025 wieder sorgfältig überabeitet und auf den aktuellsten Stand gebracht. Das Hauptgewicht dieses über 500 Seiten umfassenden, reich bebilderten Reiseführers liegt auf dem Teil Mallorca entdecken auf eigenen Wegen: Nach einem ausführlichen Palmakapitel folgen Beschreibungen aller nennenswerten Orte rund um die Insel (über 100) mit allen Sehenswürdigkeiten und vielen Hinweisen, die man anderswo kaum findet. Dazu Vorschläge für Spaziergänge und kleine Wanderungen sowie zwölf inselweite Routen für Tagestrips mit Mietwagen, Bus, Eisenbahn und Boot. Tabellarische Übersichten samt Karten zu den schönsten Buchten und Stränden, zu Ausflugszielen wie alten Festungen, Burgruinen, Klöstern, einstigen Herrenhäusern und Museen der Insel, zu Märkten und Vergnügungspark und den empfehlenswertesten Restaurants ergänzen den Reiseteil. Den kulinarischen Genüssen Mallorcas wird auch in den Ortsbeschreibungen viel Platz eingeräumt; ein zusätzliches Kapitel beschäftigt sich intensiv mit der mallorquinischen Küche und den Besonderheiten der Gastronomie auf Mallorca. Klar, dass auch Poeten und Schriftstellern, die auf Mallorca gelebt und gearbeitet haben, und der bewegten Geschichte der Ferieninsel angemessen Platz eingeräumt wurde. Die Kapitel zu Reisevorbereitung und -planung liefern klare und ausführliche Antworten auf alle wesentlichen Fragen zum Urlaubmachen auf Mallorca und lassen auch Themen wie Radfahrferien und Geocaching nicht aus. Zudem mit zahlreichen Hotel-, Apartment- und Fincatipps und einem Wanderempfehlungen.

Hans-R. Grundmann ist seit u?ber 35 Jahren mit Mallorca vertraut. Er ist auch Autor der Reise Know-How-Fu?hrer fu?r Menorca und Teneriffa, dazu mehrerer Reisetitel fu?r die USA und Kanada.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Ferienziel Mallorca


Rauchen auf Mallorca

Auf den Balearen trat bereits im Sommer 2005 ein Antirauchergesetz in Kraft, das Rauchen in der Öffentlichkeit reglementierte. Seit 2011 gilt in ganz Spanien das schärfste Antirauchergesetz Europas. Zuvor erlaubte Raucherzonen in der Gastronomie wurden abgeschafft und Rauchen in der Öffentlichkeit weiter eingeschränkt. So darf in unmittelbarer Nähe (was immer das im Einzelfall heißen mag) von Kindergärten und Spielplätzen, Schulen, Krankenhäusern etc. nicht mehr zum Glimmstengel gegriffen werden. Raucherecken oder -kabinen in Bahnhöfen und Flughäfen sind nicht mehr gestattet, nur Hotels dürfen noch Raucherzimmer ausweisen. Auch öffentliche Verkehrsmittel einschließlich Taxen sind Rauchverbotszonen, selbst offene Oberdecks von Doppeldeckerbussen.

In Gaststätten darf zwar noch auf der Terrasse draußen geraucht werden, aber es gelten detaillierte Auflagen für die Ausstattung.

Schreibweise der geographischen Bezeichnungen

Mit der Wiederbelebung des Catalán, der unter Franco verbotenen Regionalsprache Kataloniens und der Balearen, wurden bereits in den 1990er-Jahren auf Mallorca fast alle Orts- und Straßennamen verändert. Für Ortschaften bedeutete das in den meisten Fällen eine gegenüber dem Hochspanischen nur leicht modifizierte Schreibweise (so z.B. Peguera statt Paguera, Sant Elm statt San Telmo); manche Ortsnamen blieben auch unverändert. Bei den Straßen (Carrer statt Calle = Straße, Avinguda statt Avenida = Allee, Passeig statt Paseo = Passage/schmaler Weg u.a.) gab es oft zugleich Namensänderungen, vor allem, um unliebsame Erinnerungen an Personen aus der Zeit der Franco-Diktatur zu beseitigen. Ganz anders bezeichnet als vordem sind manche Buchten und Strände.

In den letzten Jahren gedruckte (Straßen-)Karten von Mallorca, Stadt- und Ortspläne berücksichtigen weitgehend die Umstellung auf die katalanischen Bezeichnungen und Schreibweisen. Nur in wenigen findet man noch spanischsprachige »Reste«. Dieses Buch und die beiliegende Karte wurden ebenfalls aufs Katalanische umgestellt. Vielfach sind sich aber die Mallorquiner selbst nicht ganz einig, wie es denn nun in ihrer Sprache richtig heißt. Die Leser/Leserinnen mögen Verlag und Autor daher gelegentliche Abweichungen nachsehen.

Nur in deutschsprachigen auf Mallorca verlegten Wochenzeitungen und in Katalogen wie Internetauftritten verschiedener deutscher Reiseveranstalter hält man großenteils noch an kastilischen Orts- und Straßennamen fest.

Mehr zur Sprachensituation auf Mallorca steht auf Seiten 476f.

Schwimmen und Faulenzen abseits des touristischen Betriebs an der Felsküste bei Cala Santanyi

1.  MALLORCA - NUR 2 FLUGSTUNDEN IN DIE SONNE


1.1  Mallorcatourismus aktuell

Jüngste Entwicklung in Zahlen bis Anfang 2015

Über Jahrzehnte ging es mit Mallorca wirtschaftlich steil bergauf. Lebte die Insel noch vor 50 Jahren überwiegend von Agrarwirtschaft und Fischfang mehr schlecht als recht, machte seither der Tourismus die Balearen insgesamt zur reichsten Region Spaniens. Sie kam auch vergleichsweise ungeschoren durch die Eurokrise. Zwar reduzierte sich die Zahl der Urlauber speziell aus dem eigenen Land dramatisch (von rund 3 Mio. vor 2008 auf ganze 700.000 in 2010 und nach leichter Erholung nur 1,1 Mio in 2014, auch Seite 15), aber schon 2011 zog die in der Krise ebenfalls – zunächst deutlich – gesunkene Zahl touristischer Besucher aus dem Ausland wieder erheblich an. Besonders der Tourismus aus Großbritannien und Deutschland legte 2011 gegenüber 2010 um 50% bzw. 70% zu und erreichte damit wieder die Spitzenwerte vor der Krise. Mallorca konnte dadurch das Wegbleiben der Besucher vom spanischen Festland quantitativ und – dank höherer Ausgaben der Ausländer pro Kopf – erst recht ökonomisch überkompensieren.

Die Touristenzahlen – sowohl aus Spanien wie aus dem Ausland – stabilisierten sich in den Folgejahren 2012-2014 weiter. Die Prognosen für 2015 sind optimistisch mit der Folge, dass es an Mallorcas Stränden im Sommer wieder voll werden dürfte, zumindest, was die besonders populären Brennpunkte des Tourismus betrifft.

Die gute Nachricht auch für Hochsaisonbesucher ist, dass in der Krise die seit langem gut ausgebaute gastronomische Infrastruktur nicht ersichtlich zurückgefahren wurde. Im Gegenteil, viele Unternehmen haben die Schwächephase genutzt, um das qualitative Angebot zu verbessern. Zudem dürfte es auf Promenaden und Caféterrassen selbst zu Spitzenzeiten nur selten eng werden. Und das Preisniveau blieb bislang weitgehend stabil.

Saisonale Schwankungen

Aus mallorquinischer Sicht ist trotzdem die Welt noch lange nicht wieder in Ordnung. Hatte man sich vor der großen Krise schon über Dekaden abgemüht, das Jahr saisonal zu entzerren und die Vorzüge der langen Wintersaison (Mitte November bis Ende April) in allen wichtigen Herkunftsländern der Gäste durchaus mit einigem Erfolg propagiert, sprang trotz des Aufschwungs im Rest des Jahres der Wintertourismus nach der Krise nicht wieder an.

Wintersaison 2014/15

Dafür ist nicht nur das im Konkurrenzvergleich (Kanaren, Karibik) ungünstigere Wetter verantwortlich, sondern auch der Zusammenhang zwischen Touristenzahlen, Flugangebot und Infrastruktur. Die Fluggesellschaften verringerten in der Krise die Zahl der Mallorca-Verbindungen und die Gastronomie wie auch andere Dienstleister verkürzten die Saison auf die lukrativeren Monate. Damit wurde eine Spirale nach unten in Gang gesetzt, die bis heute nicht gestoppt werden konnte. Die Wintersaison 2014/15 war daher so schlecht wie seit Jahren nicht. Wenn – außer in Palma – die Bürgersteige ab Mitte November überall mehr oder minder hochgeklappt werden, spricht sich das ‘rum und Gäste bleiben fern. In Konsequenz verweisen Airlines und Betreiber von Servicebetrieben auf die geringere Nachfrage und vermindern ihr Angebot weiter. Was wiederum die Entscheidung potenzieller Urlauber für ein paar Winter-/Frühjahrstage auf Mallorca torpediert. Golfspieler, Biker und Wanderurlauber allein genügen oft nicht für eine wirtschaftliche Auslastung. Da schließen viele Hotels und Lokale lieber.

Mallorca von November bis April

Zeitlich flexiblen Mallorca-Interessenten, die nicht Bade- und Strandurlaub im Sinn haben und die Ruhe der langen Wintersaison eher positiv bewerten, bieten sich indessen ab November bis Ostern und teilweise noch danach Möglichkeiten für besonders preiswerte Tage und Wochen auf Mallorca bei meist durchaus angenehmen Wetterbedingungen ( Foto unten und Seiten 17-19), vom Frühling zur Zeit der Mandelblüte nicht zu reden.

Wanderpause auf der Höhe der Serra Tramuntana bei sonnigem Frühjahrswetter im Februar und Temperaturen um 20°C (Foto am Coll de l’Ofre auf einer Höhe von 911 m über dem Meer).

1.2  Was bietet Mallorca?

1.2.1  Bevölkerung und Geographie

Fläche und Einwohner

Leicht unterschätzt man die Größe Mallorcas. Die Insel verfügt über eine Ausdehnung von 3640 km2, was ziemlich genau der zusammengenommenen Fläche des Saarlandes und der Stadtstaaten Bremen und Hamburg entspricht. Bei einer Bevölkerung (mit gemeldeten Ausländern) von ca. 864.000 liegt die durchschnittliche Dichte mit ca. 237 Einwohnern/km2 etwas über dem Niveau von Sachsen. Die Mehrheit lebt im Raum Palma (ca. 428.000) und entlang der Hauptverkehrsachsen Palma-Alcúdia und Palma-Manacor.

Touristen 2014

Die Küsten- und Gebirgsregionen und das Flachland im Südosten sind auf Mallorca nur dünn besiedelt. Außer in der Saison von Ende Mai bis Mitte Oktober. Dann reist das Gros der Touristen nach Mallorca (im Jahr 2014 rund 9,6 Mio, darunter ca. 3,7 Mio. aus Deutschland, ca. 2,1 Mio. aus Großbritannien; ca. 760.000 aus Skandinavien, ca. 175.000 bzw. 335.000 aus Österreich und der Schweiz, Frankreich 330.000, rund 1,1 Mio aus dem eigenen Land und immerhin 450.000 aus weiteren Ländern zusammen, darunter stark vertreten Russland) und füllt die Ferienzentren im Norden, Osten und vor allem im Südwesten.

Eckdaten Geographie

Mallorca hat die Form eines gegen Norden auf die Spitze gestellten leicht gestauchten Quadrates mit Dellen oben rechts und unten links, verursacht durch die Buchten von Pollença, Alcúdia und Palma. Der bis zu 20 km breite Gebirgszug Serra de Tramuntana mit zahlreichen Gipfeln über 1000 m Höhe zieht sich entlang der zerklüfteten...



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