Buch, Deutsch, Band 76, 418 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 540 g
Reihe: Lebenserinnerungen
1945–1953. Leicht korrigierter Nachdruck der 2., ergänzten Auflage 2008
Buch, Deutsch, Band 76, 418 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 540 g
Reihe: Lebenserinnerungen
ISBN: 978-3-339-14818-6
Verlag: Verlag Dr. Kovac
Helmut Grüters autobiographischer Bericht über die Jahre in russischer Kriegsgefangenschaft gehört seit seiner Erstauflage zu den herausragenden Erinnerungswerken deutscher Kriegsgefangener. Das Werk zeichnet sich durch seine reflektierte, unaufgeregte Darstellung aus, die Sensationslust und emotionale Überhöhung bewusst vermeidet.
Die vorliegende Neuauflage folgt der erfolgreichen zweiten, ergänzten Ausgabe von 2008 und bringt kleinere Korrekturen ein.
Der Autor, Jahrgang 1920, wird in das dramatische Geschehen des Krieges und der Nachkriegszeit voll hineingeworfen. Im Herbst 1953 kehrt er aus russischer Gefangenschaft in die Normalität zurück.
Erst in den neunziger Jahren beginnt er mit der Niederschrift seiner erstaunlich frisch gebliebenen Erinnerungen an die Gefangenschaft in Russland und Kasachstan. Es gelingt ihm, die Darstellung von Sensationen und emotionaler Verzerrung freizuhalten. Zahlreiche Vor- und Rückblenden, Zeichnungen und Fotos aus dem Umfeld des damaligen Geschehens, die Begegnung mit der sowjetischen Strafakte und die Gegenüberstellung des Erlebten mit den parallel geführten Tagebuchaufzeichnungen der Mutter kennzeichnen das Besondere dieses Werkes.
Ein Stück Zeitgeschichte ist da entstanden, das sich immer als lebensnah erweisen wird.




