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Grosz | Josefs Zeugung | Buch | 978-3-907369-21-0 | www2.sack.de

Buch, Deutsch, Band 35, 214 Seiten, Format (B × H): 178 mm x 113 mm, Gewicht: 188 g

Reihe: Neue Sammlung

Grosz

Josefs Zeugung


1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-907369-21-0
Verlag: Engeler Urs Editor

Buch, Deutsch, Band 35, 214 Seiten, Format (B × H): 178 mm x 113 mm, Gewicht: 188 g

Reihe: Neue Sammlung

ISBN: 978-3-907369-21-0
Verlag: Engeler Urs Editor


«Josefs Zeugung» erzählt in doppelter Weise von der Menschwerdung Josefs: wortwörtlich wird von der Vergewaltigung der Mutter durch den Vater erzählt, als deren «unwillkommene Folge, unerwünschte Frucht» Josef das Licht der Welt erblickt, und es wird erzählt von der Selbsterzeugung jenes Menschen, der Josef, da er nun einmal auf der Welt ist, auf seine eigene behutsame und zarte Weise wird. Es ist die Erzählung einer langsamen Selbstheilung, «keine Klage, höchstens die inständige, nur notdürftig getarnte Bitte um Mitleid, weil mir die Liebe ganz und gar nicht geheuer ist». Josef erzählt von der alltäglichen Arbeit in einer Buchhandlung, von Eisenbahnreisen nach Italien und von Alpenwanderungen; er erzählt von der Nachbarin, die ihr Liebesglück in wechselnden Bekanntschaften sucht, und deren Kind, dem er den Vater zu ersetzen sucht; er erzählt von der geliebten Großmutter, die die Möglichkeit eines freieren und nährenderen Lebens ist; er erzählt von der Komponistin und ihrer «grossen Liebeskraft», und Josef erzählt von der Prostituierten, von deren Professionalität er sich das Heilen seines Leidens verspricht – der Impotenz, «dem unbegreiflichen Schmerz im Unterleib», durch die er sich als ein im Leben verhinderter, als von der Liebe Ausgeschlossener, als Ausgestossener empfindet. «Aber dieser Körper, einsam und schon etwas verholzt, wollte noch leben. Es war, als brenne er darauf, dass ich ihn endlich lieben, ihn endlich für die Liebe freigeben würde.» Und nicht zuletzt erzählt Josef von berührend schönen Naturbeobachtungen und von erschreckenden Träumen, in denen die Furcht vor Terror und Gewalt eine so grosse Rolle spielt. «Vorsichtshalber erwachte ich.» Es ist ein einfaches, bescheidenes und enthaltsames Leben am Rande der «Luxusgesellschaft», unter «Leuten, die sich nicht auf die Strasse getrauten, wenn sie nicht in ihren Geländefahrzeugen sassen». «Josefs Zeugung» ist das – letztlich – gelingende Leben und Lieben eines Dilettanten und Amateurs.

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