E-Book, Deutsch, 434 Seiten
Großmann / Wolbring Evaluation von Studium und Lehre
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-658-10886-1
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Grundlagen, methodische Herausforderungen und Lösungsansätze
E-Book, Deutsch, 434 Seiten
ISBN: 978-3-658-10886-1
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
In diesem Sammelband werden Probleme in der Evaluation von Studium und Lehre aufgezeigt und ein möglicher Umgang mit ihnen erörtert. Obgleich Evaluationen in Form von Befragungen Studierender zur Lehr- und Studiensituation flächendeckend verbreitet sind, weisen die genutzten Instrumente und Verfahren methodische Probleme auf und besteht daher Kritik an deren Genauigkeit und Verlässlichkeit sowie dem Umgang mit den gewonnenen Ergebnissen. In den Beiträgen werden historische und methodische Grundlagen besprochen, Potentiale und Grenzen spezifischer Evaluationsverfahren aufgezeigt und mögliche externe Einflüsse auf Evaluationsergebnisse betrachtet.
Daniel Großmann, M.A. | Jahrgang 1974. Berufsausbildung und -tätigkeit im medizinischen Bereich. Studium der Soziologie und Politikwissenschaft. Seit 2007 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Evaluation an der Universität Leipzig. Aktuelles Forschungsprojekt: 'Studienmotivationen und ihr Einfluss auf die Einschätzung von Studiensituation und -verlauf' (Dissertation). Lehrbeauftragter am Institut für Soziologie der Universität Leipzig. Mitglied im Zentrum für Quantitative Empirische Sozialforschung der Universität Leipzig. Publikationen: http://www.uni-leipzig.de/-sozio/content/site/detail_m90_publikationen.php
Prof. Dr. Tobias Wolbring | Jahrgang 1982. Studium der Soziologie, Volkswirtschaftslehre und Psychologie. 2008 bis 2013 als Mitarbeiter des Studiendekans mit Zuständigkeit für die Qualitätssicherung an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der LMU München. 2013 Promotion (mit Auszeichnung) zum Dr. rer. pol. mit der Arbeit 'Methodische Fallstricke bei der Evaluation universitärer Lehre'. 2013 bis 2014 Postdoc an der Professur für Sozialpsychologie und Hochschulforschung der ETH Zürich. Seit 2015 Juniorprofessor für Soziologie, insbesondere Längsschnittdatenanalyse an der Universität Mannheim. Publikationen: https://sites.google.com/site/tobiaswolbring/publications
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;6
2;Geleitwort;8
2.1;Literatur;9
3;Über die Autoren;10
4;Grundlagen;16
4.1;Stand und Herausforderungen der Evaluation an deutschen Hochschulen;17
4.1.1;1 Einleitung;17
4.1.2;2 Stand der Evaluation an deutschen Hochschulen;19
4.1.3;3 Aktuelle Herausforderungen in der Evaluation von Studium und Lehre;22
4.1.3.1;3.1 Evaluation und Anreize;23
4.1.3.2;3.2 Professionalisierungsbedarf;25
4.1.3.3;3.3 Methodische Herausforderungen;26
4.1.4;4 Zusammenschau der Beiträge des Sammelbandes;27
4.1.5;Literatur;38
4.2;Entstehung und Grundlagen der Evaluation;40
4.2.1;1 Evaluation in der Gesellschaft;40
4.2.2;2 Historische Entwicklung der Evaluation;43
4.2.2.1;2.1 In den USA;43
4.2.2.2;2.2 In Deutschland;44
4.2.3;3 Forschungsmodell der Evaluation;49
4.2.3.1;3.1 Definition;49
4.2.3.2;3.2 Evaluationsobjekte;50
4.2.3.3;3.3 Ziele und Aufgaben;50
4.2.3.4;3.4 Bewertungskriterien;56
4.2.3.5;3.5 Evaluationsform;57
4.2.3.6;Exkurs: Monitoring und Evaluation im Vergleich;60
4.2.3.7;3.6 Qualitätskriterien;61
4.2.4;4 Ausblick;64
4.2.5;Literatur;66
4.3;Evaluation, Kausalität und Validität;70
4.3.1;1 Einleitung;71
4.3.2;2 Validität - am Beispiel der Evaluation von Studium und Lehre;73
4.3.2.1;2.1 Konstruktvalidität;73
4.3.2.2;2.2 Interne Validität;75
4.3.2.3;2.3 Validität des statistischen Schlusses;78
4.3.2.4;2.4 Externe Validität;80
4.3.3;3 Theoretischer Explikationsbedarf: Studiengang als Programm;82
4.3.4;4 Kontrafaktische Kausalität und das heuristische Ideal des (Feld)Experiments;86
4.3.5;5 Ideal der Wirkungsevaluation und universitäre Wirklichkeit;90
4.3.5.1;5.1 Studiengangsevaluation mittels Studierendenbefragung;90
4.3.5.2;5.2 Evaluation der Bologna-Reform;94
4.3.6;6 Fazit;97
4.3.7;Literatur;98
5;Input;103
5.1;Soziale Determinanten der Studienaufnahme und Fachwahl;104
5.1.1;1 Determinanten der Studienwahl: neue Aspekte zu einer alten Frage;105
5.1.2;2 Grundlagen zur Erfassung der fachlichen Herkunft der Studierenden;109
5.1.3;3 Verteilung der Studierenden nach sozialstrukturellen Merkmalen;112
5.1.4;4 Fachliche Vererbung: Verteilungen nach Studienfächern;115
5.1.5;5 Modellbildung zum Einfluss der Fachtradition auf die Fachwahl;120
5.1.6;6 Ergebnisse nach Fachrichtungen und Erläuterungen;125
5.1.7;7 Diskussion und Folgerungen;127
5.1.8;Literatur;130
5.2;Studienmotivation und Evaluation;133
5.2.1;1 Einführung;134
5.2.2;2 Studienmotivation: Begriffsbestimmung, theoretische Konzeption;135
5.2.2.1;2.1 Der Studienmotivationsbegriff in der jüngeren Hochschulforschung;136
5.2.2.2;2.2 Systematisierungsvorschlag: Studienmotivation als Einstellung zum Studium;138
5.2.2.2.1;2.2.1 Affektive Komponente der Studienmotivation;140
5.2.2.2.2;2.2.2 Kognitive Komponente der Studienmotivation;140
5.2.2.2.3;2.2.3 Konative Komponente der Studienmotivation;146
5.2.2.3;2.3 Veränderung der Studienmotivation im zeitlichen Verlauf;147
5.2.3;3 Studienmotivation und Evaluation;148
5.2.3.1;3.1 Studienmotivation als beeinflussende Größe in der Evaluation von Studium und Lehre;149
5.2.3.2;3.2 Empirische Untersuchung des Einflusses der Studienmotivation auf die Evaluation von Studium und Lehre;151
5.2.3.2.1;3.2.1 Vorüberlegungen;152
5.2.3.2.2;3.2.2 Basishypothese und erweiterte Annahmen;153
5.2.3.2.3;3.2.3 Stichprobe, Methode;157
5.2.3.2.4;3.2.4 Operationalisierungen (UV);159
5.2.3.2.4.1;Studienmotivation;159
5.2.3.2.4.2;Kontrollvariablen;164
5.2.3.2.5;3.2.5 Untersuchungsergebnisse;165
5.2.3.2.5.1;Gesamtüberblick;165
5.2.3.2.5.2;Teilergebnisse;170
5.2.3.2.5.2.1;Gesamtzufriedenheit;170
5.2.3.2.5.2.2;Ausrichtung des Studiengangs;172
5.2.3.2.5.2.3;Lehr- bzw. Modulangebot;176
5.2.3.2.5.2.4;Studienberatung und -organisation;178
5.2.3.2.5.2.5;Kontakt zu Lehrenden;180
5.2.3.2.5.2.6;Leistungsanforderungen;181
5.2.3.2.5.2.7;Ausstattung and Rahmenbedingungen;185
5.2.4;4 Fazit;187
5.2.5;Anhang;188
5.2.5.1;Items im Wortlaut;188
5.2.6;Literatur;192
5.3;Messung von studentischem Workload;195
5.3.1;1 Einleitung;196
5.3.2;2 Die Entwicklung von Zeitbudgetstudien;197
5.3.3;3 Was ist Workload und wie ist er verteilt?;198
5.3.4;4 Die Erhebung von studentischem Workload;201
5.3.4.1;4.1 Methodische Probleme bei der Erhebung von Workload;201
5.3.4.1.1;4.1.1 Unverzerrte Zufallsstichprobe oder Vollerhebung;201
5.3.4.1.2;4.1.2 Valide Messung;202
5.3.4.2;4.2 Nicht-reaktive Erhebungsmethoden für Workload;203
5.3.4.3;4.3 Reaktive Befragung als Erhebungsmethode für Workload;204
5.3.5;5 Pilotprojekt: Workloaderhebung mittels App;207
5.3.5.1;5.1 Design des Workload-Fragebogens;209
5.3.5.2;5.2 Feldphase und Erhebung;216
5.3.6;6 Ergebnisse des Pilotprojekts;221
5.3.6.1;6.1 Feldphase, Ausschöpfung und Verzerrung;221
5.3.6.2;6.2 Ergebnisse;223
5.3.7;7 Fazit und Vorschläge;229
5.3.8;Literatur;231
6;Prozess;234
6.1;Lehrveranstaltungsevaluation an Hochschulen;235
6.1.1;1 Lehrveranstaltungsevaluation: historische Entwicklung;236
6.1.2;2 Lehrveranstaltungsevaluation als Messung von Lehrqualität?;237
6.1.3;3 Verbesserung von Lehrqualität durch Evaluation?;244
6.1.4;4 Bedeutung von Rahmenbedingungen für die Qualität der Hochschulbildung;246
6.1.4.1;4.1 Kompetenz der Studierenden (+);246
6.1.4.2;4.2 Veranstaltungsgröße (-);247
6.1.4.3;4.3 Lehrdeputat (-);248
6.1.4.4;4.4 Gehalt (+);249
6.1.4.5;4.5 Empirische Studie: Methode Universitätsvergleich;250
6.1.5;5 Illustration: Beobachtungen an einer Universität;260
6.1.6;Literatur;267
6.2;Konstruktvaliditätsprobleme von Lehrevaluationen und die Potentiale einer Methodenintegration zur Entwicklung von Befragungsin...;271
6.2.1;1 Einleitung;272
6.2.2;2 Die Validität und die Validierung von Instrumenten zur Lehrevaluation;273
6.2.3;3 Die Bearbeitung von Validitätsproblemen durch die Integration qualitativer und quantitativer Methoden;278
6.2.4;4 Das empirische Forschungsprojekt;281
6.2.4.1;4.1 Antworten und kognitive Prozesse bei einem Item, für das Beurteilungskriterien fehlen;282
6.2.4.2;4.2 Die Beantwortung eines Items, bei dem das Fragenverständnis der Studierenden und des Entwicklers divergieren;286
6.2.4.3;4.3 Die Beantwortung eines Items, das die Studierenden unterschiedlich interpretieren;289
6.2.5;5 Fazit und abschließende Bemerkungen;292
6.2.6;Literatur;294
6.3;Studierendenbefragungen als Panelstudie;296
6.3.1;1 Einleitung;297
6.3.2;2 Ein biographietheoretischer Lernbegriff als Grundlage;299
6.3.3;3 Methodische Probleme bei der Analyse von Kompetenzerwerbsprozessen;301
6.3.4;4 Paneldaten zur Lösung methodischer Probleme von Evaluationen;303
6.3.4.1;4.1 Querschnittsdaten, Paneldaten und Kausalanalyse;304
6.3.4.2;4.2 Analyseverfahren für Paneldaten;306
6.3.5;5 Evaluation von Lehre und Studium als Panel am Beispiel der Universität Potsdam;309
6.3.5.1;5.1 Konzeption des Online-Studierenden-Panel der Universität Potsdam;309
6.3.5.2;5.2 Studienmotivation in der zeitlichen Entwicklung;312
6.3.5.3;5.3 Nutzung der Ergebnisse für die Evaluation von Lehre und Studium;320
6.3.6;6 Fazit und Ausblick;322
6.3.7;Literatur;323
7;Output;328
7.1;Studienabbruchquoten als Evaluationskriterium und Steuerungsinstrument der Qualitätssicherung im Hochschulbereich;329
7.1.1;1 Einleitung;330
7.1.2;2 Praxis der Verwendung von Studienabbruchquoten bei der Evaluation und Qualitätssicherung im deutschen Hochschulwesen;333
7.1.3;3 Die Tragfähigkeit der Verwendung abbruchbezogener Indikatoren in der Evaluation;341
7.1.3.1;3.1 Die Messung der Studienabbruchquote in Deutschland;342
7.1.3.2;3.2 Empirische Evidenz zu Determinanten des Studienabbruchs;348
7.1.3.2.1;3.2.1 Empirische Evidenz für Effekte von Informationsdefiziten vor Studienbeginn;351
7.1.3.2.2;3.2.2 Empirische Evidenz für Effekte der Studienbedingungen und speziell der Lehrqualität;353
7.1.3.2.3;3.2.3 Empirische Evidenz für Effekte weiterer Determinanten;356
7.1.4;4 Zusammenfassung und Diskussion;361
7.1.5;Literatur;365
7.2;Kompetenzdiagnostik an der Hochschule;372
7.2.1;1 Einleitung;373
7.2.2;2 Zum Kompetenzbegriff und zur Kompetenzdiagnostik im schulischen Bereich;376
7.2.3;3 Besonderheiten und Herausforderungen einer Kompetenzdiagnostik im Hochschulbereich;383
7.2.4;4 Aktuelle Entwicklungen und Erkenntnisse zu Kompetenzmessungen im Hochschulbereich;387
7.2.5;5 Schlussbetrachtung;399
7.2.6;Literatur;401
7.3;Berufseinstiege von AkademikerInnen mit Migrationshintergrund in Österreich - Empirische Untersuchungsstrategie und zentrale B...;408
7.3.1;1 Einleitung;409
7.3.2;2 Stand der Forschung: Berufseinstiege von AkademikerInnen mit Migrationshintergrund;410
7.3.3;3 Daten und Methoden: Forschungsdesign und forschungspraktische Herausforderungen;412
7.3.3.1;3.1 Mixed-Methods-Ansatz;412
7.3.3.2;3.2 Quantitative postalische Befragung;413
7.3.3.3;3.3 Qualitative problemzentrierte Interviews;416
7.3.4;4 Empirische Ergebnisse: Berufseinstiege von AkademikerInnen mit Migrationshintergrund;418
7.3.4.1;4.1 Die Suche nach der ersten Tätigkeit - Befunde der quantitativen Teilstudie;418
7.3.4.2;4.2 Die Qualität der ersten Tätigkeit - Befunde der quantitativen Teilstudie;422
7.3.4.3;4.3 Ausgrenzungs- und Diskriminierungserfahrungen in der Berufseinstiegsphase - Befunde der qualitativen Teilstudie;424
7.3.4.3.1;4.3.1 Namen und sprachliche Codes - Trotz so eines Namens kein Akzent``;424
7.3.4.3.2;4.3.2 Aussehen - Da wurden große, blauäugige und blonde Kollegen hingeschickt``;426
7.3.4.3.3;4.3.3 Verschränkung von Migrationshintergrund, Alter und Gender - Dass ich jung bin, Frau bin und woanders herkomme``;428
7.3.5;5 Schlussbemerkung;429
7.3.6;Literatur;431




