Greve | Türkei hören - Das Türkei-Hörbuch | Sonstiges | 978-3-940665-01-0 | www2.sack.de

Sonstiges, Deutsch, mit über 50 Musikbeispielen aus der Türkei, künstlerisch gestaltetem Beiheft (16 Seiten), Zeittafel und zahlreichen farbigen Abbildungen, Format (B × H): 146 mm x 127 mm, Gewicht: 104 g

Greve

Türkei hören - Das Türkei-Hörbuch

Eine klingende Reise durch die Kulturgeschichte der Türkei bis in die Gegenwart
1. Auflage 2008
ISBN: 978-3-940665-01-0
Verlag: Silberfuchs-Verlag

Eine klingende Reise durch die Kulturgeschichte der Türkei bis in die Gegenwart

Sonstiges, Deutsch, mit über 50 Musikbeispielen aus der Türkei, künstlerisch gestaltetem Beiheft (16 Seiten), Zeittafel und zahlreichen farbigen Abbildungen, Format (B × H): 146 mm x 127 mm, Gewicht: 104 g

ISBN: 978-3-940665-01-0
Verlag: Silberfuchs-Verlag


Wie kaum eine andere Region der Welt ist die Türkei von kulturellen Vermischungen geprägt. In Zentralasien übernahmen die ersten nomadischen Türken den Islam und damit auch Teile arabischer und persischer Kultur. Die nach Westen ziehenden Stämme trafen auf ein reiches Erbe Altanatoliens und auf das griechische Byzanz. Der Autor und Türkei-Kenner Martin Greve macht vertraut mit den alten Sagen, mit mystischen und volkstümliche Dichtern, wie Mevlânâ und Yunus Emre, mit den kulturell vielfältigen Liedern und Tänzen in Anatolien, enthüllt Geheimnisse um Wirbelnde Derwische und mächtige Janitscharenkapellen. Der renommierte Schauspieler Ercan Durmaz erzählt, wie aus der christlichen Hagia Sophia eine muslimische Moschee wurde und in Istanbul die städtisch-islamische Kultur aufblühte, vor allem mit den Palästen und Moscheen des bedeutenden Baumeisters Mimar Sinan, der u. a. unter Sultan Süleyman dem Prächtigen wirkte. Kalligraphie, osmanische Dichtung, Musik und Miniaturmalerei prägten das Reich ebenso wie die westliche Kultur, die im 19. Jahrhundert u. a. mit der Oper ihren Einzug in Istanbul hielt. Mit der Ausrufung einer neuen Republik 1923 definierte sich die Türkei als europäischer Nationalstaat. Dichter wie Nazim Hikmet brachten die westliche Moderne in die türkische Lyrik, Ahmet Adnan Saygun komponierte zeitgenössische Musik. Die Istanbul-Biennale und der Nobelpreis für den Schriftsteller Orhan Pamuk zeigen die Türkei heute als Zentrum innovativer und anspruchsvoller Kultur.

01 Nomaden und Schamanen: Türken in Zentralasien 02 Islamisierung: Die Verschmelzung zweier Kulturen 03 Der erste türkische Dichter Anatoliens: Yunus Emre 04 Mehmet II. und die Hagia Sophia: Glanz und Untergang von Byzanz 05 Konstantiniye: Mimar Sinan und die städtische Kultur der Osmanen 06 Die Schönheit der Schrift: Kalligraphie und Dichtung 07 Mevlevi: Der Orden der Wirbelnden Derwische 08 Koran mit Saiten: Die traurigen Lieder der Aleviten 09 Janitscharen: Der Schrecken Europas 10 Die Tulpenzeit: Buchkunst und Miniaturen 11 Die 72 Nationen: Das Mosaik von Anatolien 12 Populäre Geschichten: Karagöz und Nasreddin Hoca 13 Gefühl und Leichtigkeit: Musik am Hof von Selim III. 14 Europa in der Türkei: Militärreformen und Donizetti 15 Die Türkei in Europa: Orient oder kranker Mann am Bosporus 16 Mustafa Kemal Atatürk: Die Türkische Republik 17 Die neue Sprache: Nazim Hikmet 18 „Türkische“ Musik: Ahmed Adnan Saygun und die Baglama 19 Film und zeitgenössischen Kunst: Yilmaz Güney und die Istanbul Biennale 20 Orhan Pamuk: Rückwendung und Aufbruch

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Zielgruppe


Kulturinteressierte, reisefreudige Menschen, Migranten mit türkischem Hintergrund



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